Ein Gastartikel von www.das-anhaengercenter.de

Wer sich entscheidet, eine Tierversicherung für seinen Hund abzuschließen und diesem so hinsichtlich Krankenschutz das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, der sollte auch im Alltag entsprechende Maßnahmen tätigen, damit es dem Vierbeiner gut geht. Eine Sache, die oft sehr lax gehandhabt wird, ist der Transport von Hunden, speziell was längere Strecken angeht. Der Kofferraum oder die Rückbank sind dafür ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen eher ungeeignet und stellen in Ausnahmesituationen sogar eine große Gefahr für Mensch und Hund dar. Besser ist es deshalb, gerade beim Transport von mehreren Vierbeinern auf einen speziellen Hundeanhänger zu setzen.

Vorteile für den Menschen

Das Fahren mit einem Hundeanhänger hat nicht nur den Vorteil, dass keine unschönen Flecken und Hundehaare im Auto bleiben, weil der Hund separat transportiert wird. Auch der Geruch des Lieblings hängt nicht mehr in der Luft. Der größte Vorteil ist jedoch, dass keine unerwünschten Reaktionen des Hundes beim Fahren auftreten können. Denn wenn der Vierbeiner sich während der Fahrt plötzlich zu bewegen beginnt, ist weder die Sicherheit des Tieres, noch die der Insassen garantiert. Ein Hundeanhänger ist des Weiteren besonders für Menschen geeignet, die mehr als einen Hund besitzen. Alle Vierbeiner auf die Rückbank? Das gibt sicherlich ein großes Durcheinander. Und auch der Kofferraum kommt schnell an seine Kapazitätsgrenze, wenn es um Transportkisten geht. Da ist ein Hundeanhänger die beste Alternative.

Welche Eigenschaften ein Hundeanhänger besitzen sollte

Damit ein artgerechter Transport erfolgt, muss der Hundeanhänger belüftet sein. Allerdings sollte auch eine Isolierung Wärme und Kälte betreffend erfolgen. Der Hund benötigt außerdem genügend Platz um mindestens normal stehen zu können. Es schadet nicht, wenn das Tier ausreichend Platz erhält, um sich bewegen zu können. Diesen Umstand kann man jedoch auch mit dem Einlegen von Pausen während der Fahrt beheben. Als besonders komfortabel für den Hund erweist es sich, wenn dieser im Anhänger einen gemütlichen Schlafplatz besitzt, denn auf diese Weise vergeht die Reisezeit am schnellsten.

Was Autofahrer mit Hundeanhänger beachten müssen

Prinzipiell ist das Fahren mit einem Hundeanhänger dem Fahren mit einem normalen Anhänger ähnlich. Man darf nicht zu schnell unterwegs sein. Maximal 80km/h sind erlaubt. Nur mit gesonderter TÜV Erlaubnis wären 100km/h möglich. Dieser Wert darf aber auf keinen Fall überschritten werden. Es sollte zudem auf das zugelassene Gewicht der Nutzlast und das zulässige Gesamtgewicht geachtet werden. Nur wenn diese Werte eingehalten werden, ist man im Schadensfall ausreichend abgesichert. Natürlich sollte man immer darauf achten, vorsichtig und vorausschauend zu fahren, wenn man Tiere transportiert. Abruptes Bremsen und starkes Beschleunigen gefallen dem Vierbeiner sicher nicht und können selbst in einem Hundeanhänger gefährlich werden.

Foto: © Conny Hagen/fotolia.com

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