Hund und Katze sind die Lieblinge vieler Menschen und man wünscht sich natürlich, dass ihnen nie etwas zustößt. Doch manchmal kann man es einfach nicht verhindern und der Vierbeiner tut sich weh oder hat plötzlich gesundheitliche Probleme. Für diese Situationen sollte man immer vorbereitet sein. Genau wie beim Menschen gibt es auch für Hund und Katze Erste Hilfe-Maßnahmen, die im Falle eines Notfalls angewendet werden können und sollten.

Ihre Lieblinge können in verschiedenste Notsituationen geraten, in denen Erste Hilfe durch Sie als Besitzer gefragt ist. Von Insektenstichen über Magendrehungen bis hin zu Verbrennungen, Schockzuständen, Knochenbrüchen oder im schlimmsten Fall sogar Atemausfall und Herzstillstand, es kann leider alles passieren. In den meisten Situationen sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

Erste Hilfe ist lebensrettend!

Eine Erste Hilfe vor Ort kann jedoch für Hund oder Katze oft lebensrettend sein! Die richtige Behandlung, Untersuchung und Beobachtung der Tiere im Notfall sind enorm wichtig. Sei es eine stabile Seitenlage, die Untersuchung von Maul, Gliedmaßen, Ohren oder Augen, die Eingabe von Medikamenten oder der richtige Transport zum Tierarzt, es gibt viele Dinge, die ein Besitzer im Falle eines Notfalles beachten sollte. Eine tolle Empfehlung mit allen wichtigen Erste Hilfe-Maßnahmen für brenzlige Situationen bei Hunden ist das Buch "Erste Hilfe für meinen Hund" (ISBN 978-3-8338-3306-9, Preis: 4,90€). Hier werden wirklich alle Dinge genannt, die es in Notfällen zu beachten gilt und auch die richtigen Handgriffe und Maßnahmen in anschaulichen Bildern dargestellt. Eine spezielle DVD zum Thema Erste Hilfe bei Hunden und Katzen gibt es ebenfalls. Diese zeigt in 55 Minuten Handgriffe und Maßnahmen, die Sie für die Erste Hilfe Ihres Tieres kennen sollten. Außerdem werden wichtige Informationen, z.B. über das Erkennen von Schockzuständen und dem richtigen Transport verletzter Tiere, erläutert.

Beim Einsatz immer ruhig bleiben

Grundsätzlich gilt: In Notfallsituationen immer ruhig bleiben, so schwer es einem auch fällt. Hund oder Katze geht es nicht besser, wenn Sie selbst aufgeregt sind und Ihre Angst zeigen. Notfallrufnummern von Tierärzten, Tierklinik und Giftnotrufzentralen sollten immer bereit liegen. Sollte der schlimmste Fall eingetreten sein und Ihr Liebling wird bewusstlos, ist es wichtig, ihm oder ihr die Zunge aus dem Maul zu ziehen und ggf. das Halsband abzunehmen. Außerdem sollte der Kopf des Tieres schräg nach unten gerichtet sein, damit Flüssigkeiten ungehindert ablaufen können.

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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