Neben zahlreichen Katzenkrankheiten, die die Gesundheit der kleinen Vierbeiner gefährden können, gibt es einige Erkrankungen, die sowohl bei Katzen als auch bei uns Menschen vorkommen. Eine davon ist bei Menschen meist ungefährlich und schnell überstanden, bei Katzen jedoch lebensbedrohlich: Fieber.

Fieber bei Katzen macht sich genau wie bei uns Menschen durch eine erhöhte Körpertemperatur bemerkbar. Fieber ist meist ein Symptom, das bei Katzen jedoch auf vielen Ursachen basieren kann.

Symptome

Stress oder eine besonders warme Umgebung können zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen, was allerdings noch nicht unter den Begriff "Fieber" fällt. Sollten weitere Symptome wie teilnahmsloses Verhalten, Appetitlosigkeit, Zittern, Gelenksteifigkeit oder trockener Kot auftreten kann das ein Anzeichen dafür sein, dass die erhöhte Körpertemperatur richtiges Fieber ist.

Fiebermessung bei der Katze

Bei Verdacht auf Fieber kann mittels rektaler Messung mit einem Fieberthermometer Klarheit erlangt werden. Die Fiebermessung sollte möglichst zu zweit geschehen, damit die Katze nicht weglaufen kann und die Prozedur schnell hinter sich hat. Die normale Körpertemperatur der Katze liegt zwischen 38 und 39,2 Grad Celsius, also etwas höher als bei uns Menschen. Bei Jungtieren und bei Stress kann die Temperatur auch höher sein. Ist die Temperatur tatsächlich erhöht und haben Sie einige der zuvor erwähnten Symptome ebenfalls bemerkt, sollte dringend ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären.

Behandlung von Fieber bei Katzen

Infektionen mit Viren, Bakterien oder Parasiten, Entzündungen der Lunge oder anderer Organe können Fieber bei Katzen auslösen. Es kann zudem auch als Nebenwirkung von Medikamenten und Impfungen auftreten. Behandeln lässt sich Fieber bei Katzen nur dann, wenn die Ursache bekämpft wird. Daher ist es wichtig, dem Tierarzt die begleitenden Symptome möglichst genau zu schildern. Ist die Ursache nicht sofort erkennbar, lässt sich Fieber bei Katzen übergangsweise mit fiebersenkenden Mitteln vom Tierarzt bekämpfen. Um den körpereigenen Abwehrmechanismus jedoch voll und ganz zu überwinden, hat die Grunderkrankung oberste Priorität. Bei Unklarheit über die Fieberursache kann die Erkennung einige weitere Tests und Untersuchungen erfordern.

Eine Krankenversicherung bietet für Tierhalter eine optimale Absicherung gegen ausufernde Tierarztkosten.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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