Parasitenbefall früh erkennen und vorbeugen

Nicht jeder Parasitenbefall lässt sich auf den ersten Blick erkennen. Häufiges Kratzen, kahle Stellen, Veränderungen der Haut, Durchfall oder ein auffälliger Gewichtsverlust können mögliche Warnzeichen sein. Auch ein verändertes Verhalten oder eine nachlassende Aktivität sollten aufmerksam beobachtet und bei Bedarf tierärztlich abgeklärt werden.

Unsere Ratgeber erklären Dir, wie Flöhe, Zecken, Milben und Würmer Deinen Liebling belasten können und welche Maßnahmen zur Vorbeugung infrage kommen. Du erfährst außerdem, wie Parasiten übertragen werden, welche Kontrollen sinnvoll sind und was bei der Auswahl und Anwendung von Schutzmitteln beachtet werden sollte. So kannst Du Risiken besser einschätzen, rechtzeitig reagieren und die Gesundheit Deines Tieres gezielt unterstützen.

Unsere Beiträge zu Parasiten

70 Beiträge

Allergie bei Katzen

Eine Allergie bei der Katze ist für die Samtpfote äußerst unangenehm. Selbst die sanfteste Katze kann zu einem kleinen Biest werden, wenn die Haut ständig gereizt ist, Asthmaanfälle drohen oder Magen-Darm-Probleme auftreten. Allergien können bei Katzen in jedem Lebensalter und ohne Vorankündigung auftreten. Oftmals lassen sie sich nicht vollständig heilen, aber wenn man den Allergieauslöser kennt, können die Beschwerden zumindest gemildert werden. Der Tierarzt kann die Auslöser der Allergie durch diverse Tests ermitteln.

Alopezie beim Hund

Alopezie bezeichnet grundsätzlich einen Haarverlust, welcher unterschiedlichen Ursprungs und unterschiedlicher Ausprägung sein kann. So wird sowohl bei kleinen, felllosen Stellen als auch bei größeren Stellen oder bei einem generalisierten Haarausfall von Alopezie gesprochen. Als mögliche Ursachen gelten unter anderem: Parasitäre Erkrankungen Fehlernährung Erhöhte Stresssituationen Verletzungen Hormonelle Imbalance Rassedisposition Allergien

Anaplasmose beim Hund

Anaplasmen sind Bakterien, die durch Zecken übertragen werden. Sie befallen verschiedene Organe, führen jedoch nicht immer zu Symptomen.

Babesiose bei der Katze

Zecken können Blutparasiten übertragen, die eine Babesiose verursachen. Die Infektion ist bislang sehr selten in Deutschland, aber wenn sie auftritt eine sehr ernst zu nehmende Krankheit mit hohem Fieber und Blutarmut.

Babesiose-Impfung bei Hunden

Bei Babesiose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die auch unter dem Namen Hundemalaria oder Piroplasmose bekannt ist. Die Krankheit wird von Zecken übertragen und führt zu einer Blutarmut. Wird die Infektion zu spät erkannt, verläuft die Erkrankung häufig tödlich. Bevor Sie mit Ihrem Vierbeiner in ein Risikogebiet reisen, sollten Sie darum über eine Babesiose-Impfung nachdenken.

Bandwürmer bei Katzen

Bandwürmer können bei Katzen lange unbemerkt bleiben. Allerdings sind sie hierbei trotzdem auf den Menschen übertragbar. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Katze regelmäßig entwurmen oder den Kot Ihrer Katze untersuchen lassen.

Borreliose bei Katzen

Während die von Zecken übertragenen Borrelien bei Menschen und Hunden zu einer schwerwiegenden Erkrankung führen können, wurden bei infizierten Katzen bisher keine Symptome beobachtet. Der Grund für diese Resistenz ist bislang ungeklärt. Dennoch ist es ratsam über die Erkrankung Bescheid zu wissen. Zecken übertragen auch andere gefährliche Krankheiten, die durch ähnliche Symptome gekennzeichnet sind. Sie wissen also nicht direkt, um welche Erkrankung es sich handelt und sollten alle in Betracht ziehen.

Borreliose beim Hund

Borreliose beim Hund wird durch Bakterien der Art Borrelia burgdorferi ausgelöst. Diese Bakterien werden nach 24 bis 36 Stunden bei einem Zeckenstich übertragen. Die Erkrankung ist auch unter den Namen Lyme-Borreliose, Lymekrankheit und Lyme disease bekannt.

Borreliose-Impfung bei Hunden

Borreliose ist eine Erkrankung bei Mensch und Tier, die durch Bakterien verursacht wird. Ausgelöst wird Borreliose durch Bakterien aus der Gruppe der Borrelien. Diese werden durch Zecken übertragen. Viele Hunde zeigen im Gegensatz zum Menschen kaum klinische Symptome, wenn es zu einer Infektion mit Borrelien gekommen ist. Ob eine Impfung des Hundes gegen Borreliose in Frage kommt, sollten Tierhalter mit ihrem Tierarzt klären.

Demodikose beim Hund

Es ist eine Vielzahl von Krankheiten bekannt, die speziell beim Hund vorkommen. Eine davon ist die Demodikose, eine Hautkrankheit. Sie ruft Haarausfall und Hautstörungen hervor, die lokal begrenzt oder am ganzen Körper zu sehen sind. Schuld an der Erkrankung ist eine besondere Milbenart, die Demodex canis. Diese Milben sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Sie nisten sich in Talgdrüsen und Haarwurzeln des Hundes ein und beginnen, sich dort zu vermehren. Hauptsächlich ernähren sich die Parasiten von Talg, Gewebeflüssigkeiten und abgestorbenen Zellen. Ein Leben außerhalb der Talgdrüse eines Hundes ist für die Milben unmöglich und sie sterben. Die Übertragung der Milben von einem Hund auf den anderen lässt sich kaum vermeiden. Häufig werden schon die wenigen Stunden alten Welpen von ihrer Mutter infiziert. Die Infektion bleibt in diesem Alter aber meist noch symptomlos. Bis die Krankheit ausbricht, vergehen meist mehrere Jahre, denn die Milben müssen sich erst verbreiten.

Der Herzwurm: Unsichtbarer Parasit in Hund und Katze

Die Herzwurmerkrankung – im Fachjargon auch Dirofilariose genannt – ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Die gefährlichen Parasiten (lat. Dirofilaria immitis), die ursprünglich auf wärmere Regionen beschränkt waren, werden auch bei uns zunehmend zu einem Problem; immer mehr Fälle werden in deutschen Tierarztpraxen vorgestellt. Umso wichtiger wird es, dass Sie die Risken und Symptome einer Infektion und der daraus resultierenden Erkrankung kennen und wissen, wie Sie Ihren Hund oder Ihre Katze schützen können.

Dermatitis beim Hund

Dieser Begriff bezeichnet eine allergisch bedingte Hauterkrankung, die mit intensivem Juckreiz und daraus resultierenden Hautverletzungen wie Hotspots einhergeht. Oft entwickelt sie sich bei Hunden innerhalb der ersten drei bis fünf Lebensjahre. Diese Erkrankung lässt sich in der Regel erfolgreich behandeln. {loadposition lexikon-belehrung}

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) in Deutschland

Die Auwaldzecke, auch als Buntzecke oder Wiesenzecke bekannt, ist inzwischen deutschlandweit zu finden. Erfahren Sie hier mehr über ihre Verbreitung in Deutschland, ihre Bedeutung für Hund und Halter:in und wie Bürgerinnen und Bürger die Parasiten-Forschung unterstützen können.

Die häufigsten Hunde- und Katzenparasiten

Viele Vierbeiner leiden in ihrem Leben mindestens einmal unter einem Parasitenbefall. Besonders mit den steigenden Temperaturen im Frühling steigt auch das Aufkommen der winzigen Schädlinge. Flöhe, Zecken & Co. sind nicht nur unangenehm für Hund und Katze – sie können sogar die Gesundheit der Vierbeiner schädigen. Wir geben Ihnen einen Überblick der häufigsten Hunde- und Katzenparasiten sowie Behandlungsmöglichkeiten.

Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose beim Hund wird auch als canine monozytäre Ehrlichiose (CME) bezeichnet. Sie wird von Zecken übertragen und ist durch eher unscheinbare Symptome gekennzeichnet.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!