Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Wer kennt sie nicht – Bilder von Prominenten mit auffällig designten Taschen, aus denen plötzlich ein Hundekopf hervorlugt? Diese Fotos wirken zu Recht abschreckend auf die meisten Menschen. Der Hund verkommt hier scheinbar zum Modeobjekt, das allein der Ästhetik wegen in einer Tasche herumgetragen wird. Die Bedürfnisse des Vierbeiners spielen dabei scheinbar keine Rolle. Ungeachtet dieser nicht tierschutzgerechten Beispiele gibt es aber durchaus gute Gründe, einen Hund vorübergehend in einer Tasche unterzubringen.
Sollten Sie nun mit dem Gedanken spielen, eine Tasche für Ihren Hund zu erwerben, erleichtern Ihnen einige Vorüberlegungen die Wahl der passenden Unterbringung. Die Tasche muss verschiedenen Anforderungen gerecht werden:
So bequem die Tasche für Ihren Hund auch sein mag – eine optimale Unterbringung ist sie nicht. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit Ihres von Natur aus lauffreudigen Haustieres, gilt es nie aus den Augen zu verlieren. Der Zeitraum, den der Hund in der Tasche verbringt, sollte daher beschränkt sein. In vielen Fällen ist die Tasche jedoch ein gutes Transportmittel – vorausgesetzt ihr Einsatz erfolgt stets maßvoll.
Beim Treibball handelt es sich um eine relativ neue Sportart für Hunde. Bei diesem Hundesport muss der Hund insgesamt acht Bälle in ein Tor treiben. Die Bälle haben in etwa die Größe von Gymnastikbällen. Die Größe der Bälle kann jedoch individuell an die Größe und die Fähigkeiten des Hundes angepasst werden. Diese Sportart wurde der Hütearbeit nachempfunden und soll helfen, arbeitslose Hütehunde auszulasten. Border Collies und Australian Shepherds sind für diesen Hundesport optimal geeignet. Allerdings können auch Hunde anderer Rassen diesen Sport ausüben. Unabhängig von Alter und Rasse können Hunde an diesen Hundesport gemeinsam mit ihrem Hundeführer Spaß haben. Erfunden wurde diese Hundesportart vom niederländischen Hundetrainer Jan Nijboer.
Die Gruppe der Treibhunde umfasst Hunderassen, die sich besonders gut für das Treiben und Hüten von Vieh eignen. Es gibt zahlreiche Rassen, die dieser Gruppe zugeordnet werden. Hüte- beziehungsweise Treibhunde haben bereits eine lange Geschichte. Ursprünglich wurden diese Hunde gezüchtet, um mehrere Aufgaben für den Schäfer zu erfüllen. Die Hunde sollten das Vieh treiben, zusammenhalten und vor wilden Tieren beschützen. Um dem Schäfer zu signalisieren, dass Gefahr drohte, mussten diese Hunde sofort anschlagen, wenn das Vieh durch ein Raubtier wie z.B. Bär, Fuchs oder Wolf bedroht wurde. Treibhunde zeichnen sich im Allgemeinen durch eine hohe Intelligenz, Beweglichkeit und einen enormen Arbeitseifer aus. Hunde dieser Rasse wollen nahezu immer beschäftigt werden. Oftmals sind Treibhunde sehr wachsame Tiere, die Fremdes nicht unbedingt willkommen heißen. Typische Hunderassen sind Australian Cattle Dog, Australian Shepherd, Bouvier des Ardennes, Berger des Pyrenees, Border Collie, Bearded Collie, Collie, Holländischer Schäferhund, Deutscher Schäferhund, Weißer Schweizer Schäferhund, Pyrenäen Berghund und Südrussischer Owtscharka.
Beim Trickdogging handelt es sich um eine Hundesportart, bei der es darum geht, dass der Hundeführer seinem Tier Tricks beibringt. Diese Hundesportart eignet sich bereits für Hunde im Welpenalter und kann bis ins Seniorenalter fortgeführt werden. Trickdogging trägt zum geistigen und körperlichen Wohlbefinden von Hunden bei.
Kommerzielles Hundefutter wird als Trocken- oder Nassfutter angeboten. Grundsätzlich gilt: Keines der beiden Formen von Hundenahrung ist schädlicher oder besser als das andere. Als „Alleinfutter“ gekennzeichnete Nahrung enthält also in jedem Fall die ausreichende Menge an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Futterarten ist der Wassergehalt. Nassfutter für Hunde besteht zu 60 bis über 84 % aus Wasser, Trockenfutter nur zu drei bis zwölf Prozent. Das wirkt sich auch auf die Haltbarkeit des Futters aus: Nassfutter sollte deshalb in jedem Fall schneller verbraucht werden als Trockenfutter.
Ganz häufig hängt es allein von den Bedürfnissen und Vorlieben des einzelnen Tieres ab, was in den Napf kommt. Wenn Sie Ihrem Hund eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter füttern, sollte Ihnen die Zusammensetzung der Bestandteile bewusst sein. Trockenfutter für Hunde enthält zum Beispiel:
In Nassfutter für Hunde sind dagegen unter anderem enthalten:
Wenn Sie Ihrem Tier eine abwechslungsreiche Ernährung bieten wollen, können Sie auch auf die vielfältigen Möglichkeiten der Mischfütterung ausweichen.
Für den Hundehalter bringt Trockenfutter eine Menge Vorteile: Es ist nicht nur je nach Hersteller preislich sehr viel günstiger, auch durch seine Bestandteile ist es energiereicher als etwa die gleiche Menge an Nassfutter. Beim Füttern bleibt die Umgebung des Napfes sauber und verstreute Futterbrocken können einfach mit dem Staubsauger entfernt werden. Außerdem reinigt Trockenfutter die Zähne des Hundes: Die festen Bestandteile der Nahrung reiben den Zahnbelag weg.
Hunde bevorzugen jedoch meistens Nassfutter, was ausschließlich am Geschmack liegt. Es ist generell „magenfreundlicher“, das heißt, es wird schonender verdaut, weil es bereits eingeweicht ist. Aber auch der hohe Wassergehalt der Nahrung wirkt sich günstig auf den Wasserhaushalt des Tieres aus. Wenn Ihr Hund wenig trinkt, sollte vermehrt zu Nassfutter gegriffen werden. Auch bei einer Neigung zu Übergewicht kann die Fütterung von Nassfutter hilfreich sein: Das Tier frisst zwar größere Mengen, nimmt aber die gleiche Energie auf und kann sein Gewicht besser halten.
Solange es sich um „Alleinfutter“ handelt, kann sowohl Trocken- als auch Nassfutter unbedenklich gefüttert werden. Wenn die Nahrung Ihres Tieres nicht als solche gekennzeichnet ist, gibt es sogenannte Ergänzungsfuttermittel, mit denen das Hundefutter zusätzlich mit Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen angereichert werden kann. Vor dem Kauf sollte allerdings die bestimmte, individuelle Zusammensetzung bei den Beratern in den Tierfachmärkten erfragt werden.
Das wichtigste Sinnesorgan eines Hundes ist seine Nase. Normalerweise ist diese kalt und feucht. Doch was ist, wenn die Hundenase trocken ist? Ein Grund zur Sorge? Nein. Es muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Ihrem Hund etwas fehlt. Es kann viele Gründe für eine warme und trockene Hundenase geben.
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