Flöhe sind Parasiten, die bei Hunden relativ häufig vorkommen. Bei Flöhen handelt es sich um kleine, dunkelbraune und flügellose Insekten, die eine Länge von 2 bis 5 mm haben. Sie ernähren sich vom Blut des Hundes. Es gibt zwar einen speziellen Hundefloh (Ctenocephalides canis), allerdings beschränkt sich dieser nicht nur auf Hunde, sondern befällt auch andere Warmblüter. Und auch den Menschen!

Flöhe von Katzen und Nagetieren nutzen Hunde als Wirtstier, in Deutschland ist vor allem der Katzenfloh weit verbreitet. Flöhe halten sich hauptsächlich auf dem Hund auf. Die Insekten verstecken sich im Fell des Tieres und legen dort auch ihre Eier ab. Einige Flöhe verlassen jedoch auch den Hund und legen ihre Eier in der Umgebung ab. Aus diesem Grund muss bei einem Flohbefall die gesamte Umgebung des Hundes gründlich gereinigt werden.

Wie steckt sich ein Hund mit Flöhen an?

Schätzungsweise 10-20% aller Hunde haben Flöhe. Diese springen bei engem Kontakt von Hund zu Hund oder auf andere Tiere und den Menschen über. Flöhe können jedoch auch vom Boden aus auf einen Hund springen. Sie vermehren sich sehr schnell: Bereits innerhalb kürzester Zeit legen sie Eier auf einem Wirtstier ab.

Symptome eines Flohbefalls beim Hund

Das typischste Symptom für Flohbefall beim Hund ist Juckreiz. Dieser Juckreiz wird durch den Stich des Insekts ausgelöst. Wenn Menschen von Flöhen gestochen werden, sind die Stiche auf der Haut gut sichtbar. Beim Hund werden diese Einstichstellen jedoch vom Fell verdeckt. Betroffene Hunde kratzen sich häufig oder benagen ihr Fell mit den Zähnen. Oftmals finden Hundehalter auch kleine Krümel im Fell, es handelt sich dabei um den Kot der Flöhe. Die Flöhe können je nach Fellfarbe des Hundes mit bloßem Auge sichtbar sein. Durch den Speichel der Flöhe entstehen bei einigen Hunden allergische Hautreaktionen.

Wie wird Flohbefall beim Hund behandelt?

Es gibt verschiedene Medikamente, mit denen Hunde im Falle eines Flohbefalls behandelt werden können. Diese sind beim Tierarzt erhältlich. Auch die gesamte Umgebung des Hundes muss gründlich gereinigt werden! Mit einer Hundekrankenversicherung können die Tierarztkosten abgedeckt werden.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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