Katzen können Würmer oder Wurmeier leicht über den Kot infizierter Katzen oder beim Fressen infizierter Tiere aufnehmen. Aber auch eine Ansteckung über Flöhe und durch die Mutter ist möglich. Leichter Wurmbefall verläuft meist ohne Symptome, erst bei schwerem Befall sind Probleme der Katze wirklich sichtbar. Würmer lassen sich relativ leicht behandeln, dennoch sollten Sie sie nicht auf die leichte Schulter nehmen und den geliebten Vierbeiner regelmäßig entwurmen.

Therapie von Würmern bei Katzen

Für Katzen gibt es verschiedene Präparate zur Entwurmung. Ihr Tierarzt kann Ihnen sicherlich einige Varianten anbieten, doch Sie müssen ausprobieren, welche Methode Ihre Katze am ehesten akzeptiert. Die gängigste Methode ist die Wurmkur in Tablettenform. Diese kann gegen eine bestimmte Wurmart wirken oder ist als Breitband-Präparat angelegt. Bei manchen Katzen ist die Gabe der Tablette über das Maul kaum ein Problem, einige Fellnasen sträuben sich aber gegen diese Art der Behandlung. Eine Alternative dazu wäre es, das Medikament in einem Leckerli oder im Futter zu verstecken. Leider sind viele Stubentiger so geschickt und fressen alles um das Heilmittel herum oder spucken es einfach aus. Glücklicherweise gibt es noch die Möglichkeit, Ihren Liebling mit einer Paste gegen die Würmer zu behandeln. Diese sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und als Leckerli konzipiert. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein Spot-On-Präparat zu benutzen. Diese sind im Allgemeinen teurer, wirken allerdings zusätzlich auch gegen Zecken. Diese Präparate sind leicht zu benutzen, denn sie werden nur in den Nacken aufgetropft, damit die Katze oder der Kater das Mittel nicht wegschlecken kann.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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