Hunderassen

Beim Briquet Griffon Vendéen handelt es sich um eine anerkannte französische Hunderasse. Hunde dieser Rasse kommen mit den unterschiedlichsten Wetterbedingungen zurecht und gehen auch in unwegsamem Gelände ihrer Jagdleidenschaft nach. Diese Rassehunde sind mittelgroß, haben eine eher gedrungene Statur und sind gut proportioniert. Das Fell dieser Hunde ist mittellang und kann schwarz, sandfarben oder falbfarben sein. Typisch sind die dichten, buschigen Augenbrauen und ein strenger, wachsamer Blick.

Beim Griffon Nivernais handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Frankreich. Die Hunde galten für einen längeren Zeitraum als ausgestorben und wurden erst durch eine Rekonstruktionszüchtung wieder eingeführt. Als Vorbild der Rekonstruktionszüchtung gelten Jagdhunde, die bei der Wolfsjagd eingesetzt wurden. Auch der heutige Griffon Nivernais wurde für die Jagd auf Wölfe genutzt und ist daher ungewöhnlich scharf und mutig. Heute werden diese Hunde bei der Jagd auf Wildschweine eingesetzt. Griffon Nivernais können sowohl in der Meute als auch allein jagen. Sie sind mittelgroß und tragen ein längeres, leicht zerzaustes Haarkleid.

Beim Bobtail handelt es sich um eine aus Großbritannien stammende Hunderasse, deren Ursprung nicht genau bekannt ist. In Großbritannien wurden die schönen, robusten Hunde vor allem als Hüte- und Treibhund eingesetzt. Damit die Tiere dem wechselhaften Wetter Großbritanniens standhalten können, wurde ihnen ein dichtes, langes Fell angezüchtet. Der Name Bobtail bedeutet im Übrigen nichts anderes als Stummelschwanz. Viele dieser Hunde werden mit einer kurzen Rute geboren. Durch ihr dichtes Fell wirken diese Rassehunde häufig größer und massiger als sie sind. Von dem gemütlichen, bärenhaften Äußeren darf man sich nicht täuschen lassen, unter dem dichten Fell steckt ein wahres Energiebündel.

Beim Bullterrier handelt es sich um eine anerkannte britische Hunderasse. Entstanden sein soll diese Hunderasse durch die Kreuzung von Dalmatiner, Englischer Bulldogge und White English Terrier. Der genaue Ursprung dieser Hunderasse ist jedoch nicht geklärt, da es keine Aufzeichnungen über deren Entstehung gibt. Diese Hunderasse wird in zwei Größen gezüchtet. Neben dem normal großen Terrier gibt es auch noch die Miniaturausgabe. Dieser Rassehund ist grundsätzlich muskulös, kräftig und hat einen für diese Rasse typischen eiförmigen Kopf. Im Gegensatz zu anderen Hunderassen gibt es bei dieser englischen Hunderasse weder Gewichts- noch Größenbeschränkungen. Gehalten wurden diese Hunde ursprünglich, um Ratten zu fangen. Auch Hundekämpfe sollen mit diesen Hunden bestritten worden sein. Heute werden Hunde dieser britischen Hunderasse jedoch hauptsächlich als Familien- und Begleithunde gehalten.