Beim Staffordshire Bullterrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse soll das Ergebnis von Verpaarungen zwischen kurzhaarigen Fox Terriern, Bulldogge und Terrierrassen, die bereits ausgestorben sind, sein. Früher wurden diese Hunde für Hundekämpfe und die Rattenjagd genutzt. Heute sind sie vor allem in Großbritannien sehr beliebte Familienhunde, die aufgrund ihrer großen Liebe zu Kindern auch "Nannydog" also "Kindermädchenhund" genannt werden.
Hunderassen
Beim Foxterrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Großbritannien stammt. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse bereits im 18. Jahrhundert entstanden ist. Es gibt jedoch einige Bilder aus dem 14. und 15. Jahrhundert, auf welchen Hunde abgebildet sind, die dem heutigen Terrier sehr ähnlich sehen. Der Zuchtstandard für diese Rasse wurde im Jahr 1876 festgelegt. Zu dieser Zeit entwickelten sich auch die zwei Varianten. Diese Hunderasse wird sowohl mit glattem als auch mit rauem Haarkleid gezüchtet. Eingesetzt wurden diese Terrier vor allem bei der Jagd auf Füchse. Diese Hunde eignen sich sowohl als Familien- denn auch als Jagdhund.
Beim Griffon bleu de Gascogne handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Frankreich. Der Ursprung dieser Hunde soll in einer Kreuzung aus Griffon und Grand Bleu de Gascogne bestehen. Entwickelt haben soll sich diese Jagdhunderasse in den Pyrenäen. Der Griffon bleu de Gascogne gilt als hervorragender Jagdhund. Mit seiner feinen Nase und seiner großen Ausdauer findet sich dieser französische Jagdhund auch in schwierigem Gelände zurecht. Hunde dieser Rasse sind mittelgroß und haben ein "blaues" Fell mit lohfarbenen Abzeichen. Die Fellfarbe wirkt allerdings nur aufgrund der Mischung weißer und schwarzer Haare blau. Das Haarkleid ist kurz und rau.
Beim Finnischen Spitz handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Finnland hat. Es handelt sich hierbei vermutlich um eine sehr alte Hunderasse, deren Entstehungsgeschichte nicht genau geklärt ist. Hunde dieser Rasse werden in ihrem Ursprungsland als zuverlässige, robuste Jagdhunde geschätzt. Sie begleiten Herrchen oder Frauchen bei der Jagd auf Birk- und Auerwild, werden jedoch auch bei der Jagd auf Bären und Elche eingesetzt.
Der West Highland White Terrier stammt - wie der Name schon vermuten lässt - aus Schottland. Zunächst konnte der kleine Westie allerdings nur wenige Hundefreunde für sich begeistern, galt der weiße Hund doch als weniger robust als seine farbigen Terrierkollegen. Aus diesem Grund wurden reinweiße Terrierwelpen oftmals von den Bauern und Jägern getötet. Durch ein Unglück konnte sich der West Highland White Terrier allerdings später doch noch etablieren. So soll ein gewisser Colonel Malcolm aus Poltalloch in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen waldfarbenen Terrier versehentlich bei der Jagd erschossen haben, weil sich dieser nicht von der Umgebung abhob.


