Beim Petit Gascon Saintongeois handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Frankreich stammt. Ihren Ursprung hat diese Hunderasse in der etwas größeren und älteren Hunderasse Grand Gascon Saintongeois. Kleine Exemplare des Grand Gascon Saintongeois wurden genutzt, um die etwa 10 cm kleinere Variante herauszuzüchten. Der Petit Gascon Saintongeois erreicht eine Widerristhöhe von etwa 62 cm. Diese Verkleinerung hatte zum Ziel, dass man die kleinere Variante auch für die Jagd auf Kaninchen und Hasen einsetzen konnte. Allerdings wurde die kleinere Variante auch für die Jagd auf Großwild genutzt.
Hunderassen
Beim Poitevin handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Frankreich stammt. Die Vorgänger dieser französischen Laufhunderasse sind bereits um das Jahr 1692 entstanden. Zu dieser Zeit kreuzte der Marques de Larre einheimische Laufhunde mit Fuchshunden. Als Meutehund zeigte der Poitevin seine positiven Eigenschaften und erwies sich vor allem bei der Jagd auf Wölfe als unverzichtbar. Bei der Wolfsjagd konnten diese französischen Laufhunde ihre feine Nase, ihre Schnelligkeit und ihren Mut unter Beweis stellen.
Beim Grand Bleu de Gascogne handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Frankreich stammt. Diese Jagdhunderasse wird zu den ältesten Hunderassen Frankreichs gezählt. Bereits im 14. Jahrhundert soll der Grand Bleu de Gascogne als Meutehund bei der Jagd auf Wildschweine, Bären und Wölfe eingesetzt worden sein. Heutige Jäger nutzen diesen Jagdhund vor allem für die Hasenjagd. Auch als Spürhund und bei der Hetz- und Flintenjagd machen diese Hunde eine gute Figur. Der Rassehund wird bis zu 72 cm groß und hat ein dichtes, kurzes Fell. Das Haarkleid ist zumeist schwarz-weiß getüpfelt. Schwarze Platten können ebenfalls vorhanden sein. Besonders gelobt wird das elegante Erscheinungsbild der Grand Bleu de Gascogne. Ihr besonnener Charakter unterstreicht diese Eleganz noch zusätzlich.
Bei der Brandlbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Österreich stammt. Dieser Rassehund gilt als Nachfahre der Keltenbracke. Diese Hunde begleiten den Menschen schon seit vielen Jahren bei der Jagd. Die Brandlbracke arbeitet dabei weitestgehend selbstständig. Hunde dieser Rasse sind optimal, wenn man im Gebirge auf die Jagd gehen möchte. Schwieriges Gelände ist für diesen Rassehund kein Problem. Aufgrund ihrer lohfarbenen Abzeichen über den Augen wird dieser Rassehund auch "Vieräugl" genannt.
Beim Manchester Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Entstanden sein soll diese Rasse bereits im 17. Jahrhundert. Aus diesem Grund gilt der Manchester Terrier als eine der ältesten Terrierrassen. Hunde dieser Rasse dienten zum einen als Rattenfänger und zum anderen als Gesellschaftshund. Es gibt hierzulande einige Manchester Terrier-Züchter, so dass sich Interessenten nicht unbedingt im Ausland nach dieser Hunderasse umsehen müssen. Bei der Wahl der Zuchtstätte sollte man auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren achten.


