Beim Chien d'Artois handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Heutzutage werden Hunde dieser Rasse in erster Linie zur Flintenjagd genutzt. Der Chien d'Artois arbeitet als Zutreiber und zeigt großen Fleiß bei der Jagd. Verlorene Fährten nimmt er zuverlässig wieder auf. Bei der Jagd zeigen sich Hunde dieser Rasse mittelmäßig schnell, sie sind jedoch sehr ausdauernd. Im ebenen Gelände können diese Hunde auch Täuschungsmanöver des Hasen schnell durchschauen und dessen Fluchtversuche vereiteln. Auch Rehe treiben diese Jagdhunde zuverlässig zu. Unerschrocken und mutig zeigen sich diese Hunde bei der Jagd auf Wildschweine. Grundsätzlich sind Hunde dieser Rasse gut gebaut und muskulös. Der Körper sollte nicht zu lang sein. Der Chien d'Artois gilt als die etwas kleinere Variante des bereits ausgestorbenen Grand Chien d'Artois. Der ausgestorbene Grand Chien d'Artois soll von schwarzen Hubertushunden und englischen Jagdhunden abstammen.
Hunderassen
Beim Karelischen Bärenhund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Finnland hat. Diese Hunderasse ist bereits seit 1923 bekannt und es wird eine enge Verwandtschaft mit den Laika Hunden vermutet. Ein Karelischer Bärenhund wird in seinem Heimatland als Jagdhund eingesetzt. Bei der Jagd auf Bären und Elche beweisen diese Hunde ihr unerschrockenes Wesen. Auch als Wachhund können Hunde dieser Rasse genutzt werden. Ein Karelischer Bärenhund ist sehr selbstständig und braucht sehr viel Auslauf.
Beim Mastín del Pirineo handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien hat. Hunde dieser Rasse sind typisch für die Pyrenäen. Die Tiere können eine Widerristhöhe von bis zu 77 cm erreichen. Die großen massigen Tiere werden in Spanien zum Schutz von Viehherden eingesetzt. Den richtigen Züchter finden Wer den richtigen Mastín del Pirineo-Züchter finden möchte, muss möglicherweise im Ursprungsland Ausschau nach einem passenden Züchter halten. Hierzulande sind diese Hunde nicht sehr weit verbreitet. Liebhaber dieser Rasse sollten darauf achten, dass sie einen Züchter finden, der die Tiere frühzeitig sozialisiert. Sie sollten möglichst schon als Welpe andere Tiere, Kinder, Erwachsene und unterschiedliche Situationen kennenlernen.
Beim Podenco handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien beziehungsweise Portugal hat. Diese Hunderasse wird als urtümliche Rasse bezeichnet und soll zu den ältesten Hunderassen der Welt zählen. Schon die alten Ägypter sollen Hunde gehalten haben, die dieser Rasse sehr ähnlich sehen. Heute sind diese Rassehunde vor allem in Spanien, auf den Kanarischen Inseln, den Balearen und in Portugal weit verbreitet. Dieser Rassehund sieht mit seinem schlanken, muskulösen Körperbau Windhunden sehr ähnlich.
Beim Mastín Español handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien hat. Hunde dieser Rasse werden seit langer Zeit in Spanien als Hirtenhunde eingesetzt und zeichnen sich durch ihre imposante Erscheinung und ihren Beschützerinstinkt aus. Der genaue Ursprung dieser Hunderasse ist nicht geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass diese Hunderasse wie auch andere spanische Doggen von Hunden abstammen, die vor etwa 2000 Jahren mit den Griechen und den Phöniziern nach Spanien gekommen sind. Auch heute noch beschützen Hunde dieser Rasse spanische Viehherden. Aufgrund seines ruhigen Wesens entwickelt sich dieser Rassehund jedoch mehr und mehr zum Familienhund. Haus und Hof bewacht er zuverlässig. Die Hunde erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 82 cm und ein Gewicht von bis zu 70 kg.


