Franziska: Katzen sollte man nicht alleine halten

Katzen sind gern mit anderen Katzen zusammen, auch wenn viele behaupten die Tiere wären Einzelgänger. Katzenbesitzer mit mehreren Stubentigern können sicherlich bestätigen, dass die Vierbeiner sich pudelwohl fühlen, wenn sie nicht allein, sondern zusammen sind und sich miteinander beschäftigen und kuscheln können. Die Tiere brauchen nicht gleich ein ganzes Rudel von Artgenossen um sich herum, aber ich finde man sollte mindestens zwei Katzen zusammen halten, damit sie richtig glücklich sind. Natürlich lieben die Stubentiger auch ihre Menschen und freuen sich, wenn diese sich mit ihnen beschäftigen, sie kraulen und mit ihnen kuscheln. Doch was ist, wenn die Menschen mal nicht zuhause sind? Gerade bei Berufstätigen Tierbesitzern wird es dann schwierig. Eine Katze, die dann Spielgenossen zu Hause hat, hat gar kein Problem damit, auch mal für längere Zeit ohne ihr Herrchen oder Frauchen zu sein. Aber Tiere, die in diesen Fällen komplett allein dasitzen, fühlen sich einsam, sind traurig und können im schlimmsten Fall sogar psychische Schäden davon tragen. Das will man doch nicht oder? Als Tierbesitzer sollte man immer das Beste für seinen Liebling wollen. Katzen leben lieber zusammen mit einem Artgenossen, selbst wenn Herrchen und Frauchen die meiste Zeit zuhause sind. Miteinander können die Tiger immer noch am besten spielen und sich austoben. Ich finde eine artgerechte Katzenhaltung ist nur gegeben, wenn die kleinen Fellnasen wenigstens noch einen vierbeinigen Kumpel haben.

Greta: Katzen brauchen ihren Freiraum

Katzen lieben es auch mal alleine zu sein. Sie haben ihren eigenen Kopf und wollen nicht ständig bespaßt werden. Gerade Freigänger haben doch genug Action, um sich herum. Da braucht nur mal wieder eine neue Nachbarskatze zu kommen und dann geht das Gemaunze und Geschreie los. Verletzungen und damit verbundene Tierarztkosten sind da vorprogrammiert. Deswegen ist es sogar sinnvoll, nicht mit noch einer Katze für zusätzlichen Stress zu sorgen! Ich kenne genug Konstellationen von Katzen, die nicht funktionieren. Sie fauchen sich an, schlagen nacheinander und von der Bilderbuchvorstellung, dass sie sich aneinander kuscheln oder sich gegenseitig putzen, kann in der Regel nicht die Rede sein. Katzen sind anders als Hunde nicht auf ein Rudel fixiert, man sollte es ihnen also nicht aufzwingen. Vor allem bei älteren Stubentigern muss man sich ganz genau überlegen, ob eine zweite Katze da wirklich das Richtige ist: Meistens sind sie bereits gewohnt der alleinige Herr über ihr Revier zu sein und plötzlich müssen sie alles teilen. Wie würden Sie es finden, wenn Sie auf einmal einen Mitbewohner in die Wohnung gesetzt bekommen? Nur aufgrund der Vorstellung, Katzen seien alleine zu einsam, eine zweite anzuschaffen, halte ich für zu kurz gedacht.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © V&P Photo Studio/fotolia.com

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