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Was sind Lentigines?

Wie bei unserer Haut können sich auch bei der unserer Katzen Pigmentverfärbungen entwickeln. Dabei handelt es sich um eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin in den betroffenen Stellen, die sich klar vom Rest der Haut unterscheiden und an Sommersprossen erinnern. Die Anzahl dieser Verfärbungen, welche auch Lentigines genannt werden, ist von Katze zu Katze unterschiedlich. So bleiben manche Vierbeiner ganz ohne Flecken, während andere damit übersäht sind. Dabei sind Samtpfoten mit rötlichem Fell am anfälligsten, bei ihnen sind derartige Hautmusterungen häufig bereits im ersten Lebensjahr zu beobachten – insgesamt nimmt die Anzahl der Hautmale mit dem Alter zu.

Sind Altersflecken gefährlich?

Lentigines verbreiten sich häufig auf der Nase und dem Zahnfleisch, können aber auch die Augenlider, Ohren und Pfoten bedecken. Die Verfärbungen (wie bei uns auch) stören nicht und können höchstens als kosmetisches „Problem“ angesehen werden, benötigen also keine Behandlung.

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Wann Sie in die Tierarztpraxis sollten

Viele Besitzerinnen und Besitzer, die die schwarzen Tupfen im Mund ihrer Lieblinge entdecken, vermuten zunächst eine Kariesinfektion, auf welche Sie Ihre Katze untersuchen lassen sollten, falls Sie sich unsicher sind. Das gleiche gilt hinsichtlich möglicher Melanome: Die dunklen Verfärbungen bei Hautkrebs können leicht zwischen den Flecken übersehen werden. Falls Ihnen ein Punkt auffällt, der schnell wächst oder sich spürbar von der Haut abhebt, empfehlen wir Ihnen und Ihrem Liebling einen Kontrollbesuch in Ihrer Tierarztpraxis.

Dieser Artikel wurde geprüft von Tierärztin Melanie Müller.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Mark J. Barrett - stock.adobe.com

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