Krebs bei Katzen kann sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen. Grundsätzlich kann eine Krebserkrankung in nahezu jedem Körperteil der Katze auftreten. Besonders häufig sind  Blase, Milz, Nieren, Darm und Leber betroffen. Hauttumoren und Feline Leukämie kommen ebenfalls recht häufig vor.

Krebs bei Katzen - Mögliche Ursachen

Es gibt leider einige, unterschiedliche Ursachen, die für einen Krebs bei Katzen verantwortlich sein können. In der Regel ist es nicht möglich, eine oder mehrere Ursachen genau zu bestimmen. Krebs bei Katzen kann beispielsweise aufgrund einer genetischen Veranlagung auftreten. Unter Umständen spielen auch die Umweltbedingungen und Umweltgifte eine Rolle. Einige Erkrankungen und bestimmte Krankheitserreger können den Ausbruch einer Krebserkrankung ebenfalls begünstigen.

Die Symptome und Anzeichen von Krebs bei Katzen

Da es so viele verschiedene Arten von Krebs bei Katzen gibt, kann keine allgemeingültige Aussage über die Anzeichen getroffen werden. Die Symptome und Anzeichen von Krebs bei Katzen können sehr unterschiedlich sein. Katzenhalter sollten ihr Tier immer genau beobachten und bei Verhaltensauffälligkeiten und Veränderungen am Körper einen Tierarzt aufsuchen. Wenn das Tier beim Fressen übermäßig sabbert und nicht mehr richtig frisst, kann beispielsweise ein Krebs im Mundbereich vorliegen. Kann sich die Katze nicht mehr wie gewohnt bewegen, liegt möglicherweise Knochenkrebs vor. Neben diesen Symptomen, die sich je nach Krebserkrankung stark unterscheiden können, gibt es noch einige Symptome und Anzeichen, die bei vielen Krebserkrankungen auftreten. Aufmerksam werden sollten Katzenhalter, wenn das Tier nicht mehr fressen mag, appetitlos ist, stark abmagert und seine Umwelt nur noch teilnahmslos wahrnimmt.

Behandlung von Krebs bei Katzen - Verschiedene Therapiemethoden

Wenn bei Katzen Krebs festgestellt wird, muss anschließend ein passender Behandlungsplan erstellt werden. Die Behandlung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Art der Krebserkrankung sowie das Stadium, in welchem der Krebs entdeckt wird, spielen eine große Rolle. Krebs bei Katzen kann grundsätzlich mittels Chemotherapie, Immuntherapie, Strahlentherapie oder eines chirurgischen Eingriffs behandelt werden. Ja nachdem, wie gut das Tier auf die Behandlung der Krebserkrankung reagiert, kann die Krankheit vollständig ausheilen oder zumindest am Fortschreiten gehindert werden. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Tierarzt eine Alternative vorschlagen. Katzenhalter können sich durch eine Katzenkrankenversicherung oder eine Katzen OP-Versicherung vor hohen Tierarztkosten absichern.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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