Katzenrassen

Siamkatzen

Die Siamkatze hat auf der ganzen Welt unter Katzenliebhabern einen bekannten und besonderen Ruf. Sie gehört zu den am meisten verbreiteten Katzenrassen und hat eine lange Geschichte. Ursprünglich entstammt diese Rasse der Region Siam, die in Südostasien liegt. Dieses Gebiet entspricht dem heutigen Thailand. Bereits vor ca. 200 Jahren wurde die Katze das erste Mal schriftlich erwähnt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden englische Diplomaten in ihren Bann gezogen und brachten ein Siamkatzenpaar nach Großbritannien.

Sibirische Katze

Die Sibirische Katze zählt zu den jüngeren halblanghaarigen Katzenrassen. Sie wird seit 1987 gezüchtet und hat innerhalb kürzester Zeit eine weite Verbreitung auf der ganzen Welt erreicht. Ihre Bezeichnung war in Russland zunächst über viele Jahre ein volkstümlicher Ausdruck, der alle Katzen umfasste, die sich durch eine kräftige Statur und einen langhaarigen Pelz auszeichnen. Nach und nach wurde sich um eine sorgfältige Zucht bemüht und der Begriff diente schließlich als konkrete Bezeichnung der charakteristischen Zucht.

Die Singapura fällt durch ihre geringe Größe auf und gilt als weltweit kleinste Katzenrasse. Im Jahr 1975 brachte sie eine amerikanische Familie aus dem namensgebenden Singapur und präsentierte sie auf einer Ausstellung. Bis heute gehört das Tier zu den seltensten Rassekatzen und fällt besonders auf. Mittlerweile gibt es übereinstimmende Berichte darüber, dass die Singapura eine gezielte Züchtung ist, die zwar auf wilde Katzen aus Singapur zurückzuführen, jedoch besonders durch die Verpaarung mit Burma- und Abessinierkatzen zu ihrem einzigartigen Erscheinungsbild gelangt ist.

Der ungewöhnliche Name Snowshoe bezeichnet eine populäre Katzenrasse. Diesen Namen verdankt sie den auffällig weißen Pfoten, die an übergestülpte Handschuhe erinnern. Schon in den 1950er-Jahren gab es Versuche, Katzen mit einer Siamzeichnung zu züchten, die weiße Pfoten haben. Diese Bemühungen wurden im Verlauf der Siebzigerjahre in den USA tatkräftig fokussiert und erreichten mit der Anerkennung der Snowshoe als Rasse schließlich ihr Ziel.

Bei diesen Katzen handelt es sich um seltene Rassekatzen, die ihren Ursprung in Kenia haben. Die robusten Samtpfoten erinnern äußerlich an kleine Wildkatzen. Und tatsächlich zeigen sich die Tiere auch genau wie Wildkatzen sehr freiheitsliebend. Die Tiere sind als Haustiere geeignet, wenn man ihnen ausreichend Platz bieten kann. In Europa werden Katzen dieser Rasse seit den 1980er Jahren gezüchtet.

Bei diesen Katzen handelt es sich um relativ junge Rassekatzen, die sich aus langhaarigen Abessiniern entwickelt haben. Bei den Abessiniern war das halblange Fell jedoch laut Rassestandard nicht erwünscht. Aus diesem Grund musste die Variante mit dem halblangen Fell als eigenständige Rasse geführt werden. Seit Beginn der 1970er Jahre werden Somalis in den USA gezüchtet. Bereits einige Jahre später entdeckte man in Europa die Liebe zu diesen Rassekatzen. Verbreitet sind Somalis beispielsweise in Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Sphynx Katze

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die durch natürliche Mutation entstanden sind. Bereits den Azteken sollen haarlose Katzen bekannt gewesen sein. Erfahren Sie hier mehr über den Charakter, die Haltung und die Gesundheit der Sphynx Katze.

Bei Thaikatzen handelt es sich um Rassekatzen, die eng mit der Siamkatze verwandt sind. Durch die Zucht wurden Siamkatzen immer weiter verändert und nicht alle Züchter wollten diese Veränderungen mittragen. Die Thaikatzen sollen dem alten Ideal der Siamkatze entsprechen.

Ursprünglich stammt die Tiffanie-Katze aus den USA, wo sie als Kreuzung aus verschiedenen Katzenrassen gezüchtet wurde. Welche Rassen genau beteiligt waren ist bis heute nicht eindeutig bekannt. Einerseits ist die Tiffanie sehr sanft und ausgeglichen. Andererseits steckt sie mit ihrem neugierigen und verspielten Wesen ihre Besitzer an.

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die vermutlich schon seit vielen Jahrhunderten in Asien existieren. Die Katzenrasse entstand durch die Vermischung von Burma- und Siamkatzen. Dokumente aus dem 14. Jahrhundert zeigen Tiere, die der heutigen Tonkanesekatze sehr ähnlich sehen.

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die häufig als sogenannten Designerkatzen bezeichnet werden. Designerkatze bedeutet, dass diese Rasse nicht durch Zufall, sondern durch gezielte Formulierung eines Zuchtziels und anschließender Zucht entwickelt wurde. Um diese Rassekatzen mit der tigerähnlichen Optik zu kreieren, wurden amerikanische Kurzhaarkatzen mit Bengalkatzen gekreuzt. Die Rassebezeichnung ist eine Kombination aus "Toy" (Spielzeug) und "Tiger".