Katzenrassen

Ojos Azules

Die Ojos Azules (spanisch: Blaue Augen) ist eine Katzenrasse aus den USA. Sie wurde zum ersten Mal 1984 in New Mexico entdeckt. Sie hat ihren Namen daher, dass sie so gezüchtet wurde, dass ihre Augen immer blau sind – unabhängig von ihrer Fellfarbe. Bei den meisten anderen Katzenrassen dagegen ist die Augenfarbe eng mit der Fellfarbe verbunden. Grundsätzlich dürfen niemals zwei Ojos Azules miteinander gepaart werden, die beide das für die blauen Augen verantwortliche, mutierte „Ojos-Gen“ tragen. Die jungen Katzen werden andernfalls tot geboren. Es muss immer eine von beiden Katzen das Gen mischerbig tragen, um gesunden Nachwuchs zu bekommen. Das Ojos-Gen wird dabei dominant vererbt.

Wesen und Verhalten

Die Ojos Azules ist eine äußerst anhängliche Katzenrasse und liebt Gesellschaft. Sie ist sehr gesellig und kommt auch mit ihren Artgenossen sehr gut aus. Auch andere Haustiere stellen in der Regel kein Problem dar, solange den Tieren die Chance gegeben wird, sich aneinander zu gewöhnen. Wenn Sie berufstätig sind und daher die meiste Zeit nicht mit Ihrer Ojos Azules verbringen können, sollten Sie mehrere Katzen bei sich halten, um eine Vereinsamung der Katze zu verhindern. Sie können Ihre Ojos Azules allerdings ideal drinnen halten. Tragen Sie lediglich dafür Sorge, dass Sie ausreichend Freilauf hat und somit ihren Bewegungsdrang ausleben kann. Am liebsten hat die Ojos Azules es außerdem, wenn sie ein großes Repertoire an Spielzeug und anderen Utensilien zur Verfügung hat. Dazu zählen:

  • Katzenspielzeuge
  • Kratzbäume
  • Klettermöglichkeiten

Da die Tiere dieser Rasse besonders gerne klettern, sollten Sie vor allem darauf achten, dass Sie Ihrer Katze Klettermöglichkeiten bieten, welche in die Höhe gehen. Wenn Sie ein Haus mit Garten und Bäumen haben, indem sie sich frei austoben kann, bereitet das Ihrer Ojos Azules entsprechend große Freude. Die Katzen mit dem ausgeprägten Freiheitsdrang müssen nicht nur oft nach draußen, sondern wollen auch in der restlichen Zeit gut beschäftigt sein. Dies zeigen sie gerne und suchen die ausgiebige Interaktion mit ihrem Umfeld.

Pflege der Ojos Azules

Beim Thema Pflege ist die Ojos Azules weniger anspruchsvoll. Ihr Fell ist einigermaßen pflegeleicht und muss nur ab und an durchgebürstet werden, um die losen Haare zu entfernen. Dadurch verhindern Sie, dass das Tier vermehrt Haare frisst und beugen so einem Darmverschluss vor. Dabei hat das Bürsten nicht nur praktische Vorteile, denn Ihre Katze genießt die Streicheleinheiten. Deshalb kann das Bürsten beliebig häufig durchgeführt werden und Ihre Ojos Azules wird es Ihnen mit viel Zuneigung danken. Trotz ihrer Beliebtheit und ihrer Pflegeleichtigkeit ist die Ojos Azules allerdings immer noch relativ selten.

Orientalisch Kruzhaar

Wer eine Orientalisch Kurzhaar in seine eigenen vier Wände einziehen lässt, gewinnt eine intelligente, neugierige Mitbewohnerin. Besonders charakteristisch für die thailändischen Siamkatzen sind schräge, grüne Augen und besonders große und spitze Ohren. Der Kopf der Orientalisch Kurzhaar erinnert an die Form eines Keils. Auch insgesamt haben die Orientalen mit ihrem muskulösen Körper und einem peitschenförmigen Schwanz ein elegantes Erscheinungsbild, das an einen kleinen Panther erinnert.

  • wiegt ausgewachsen zwischen 4,5 und 6 kg
  • erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 38 cm
  • hat kurzes, glattes Fell ohne Unterwolle
  • kann in 30 verschiedenen Farben vorkommen

Diese Katze braucht viel Aufmerksamkeit

Wenn Sie sich für eine Orientalisch Kurzhaar als Haustier entscheiden, bekommen Sie eine Katze, die viel Aufmerksamkeit von ihren Besitzern einfordert. Gern steht die Orientalisch Kurzhaar im Mittelpunkt des Geschehens und fordert Streicheleinheiten ein. Bei ihrem markanten Gesicht und den großen, grünen Augen, wird es Ihnen nicht leicht fallen, diesen Katzen einen Wunsch abzuschlagen. Die Rollen sind hier klar verteilt: Die Orientalisch Kurzhaar ist eine echte Diva, allerdings eine sehr verschmuste. Ihre Bedürfnisse kommunizieren die Siamkatzen lautstark, stellen Sie sich bei der Anschaffung einer Orientalisch Kurzhaar auf eine besonders gesprächsfreudige Katze ein. Die extrovertierten Tiere gelten außerdem als sehr intelligent. Türen und Schränke sind für viele Orientalen kein Hindernis. Die meisten Katzen dieser Rasse finden schnell eine Möglichkeit, nicht gesicherte Türen mit ein paar Katzentricks zu öffnen.

  • lässt sich gern und viel streicheln
  • möchte gern im Mittelpunkt stehen
  • gilt als gesprächsfreudig
  • öffnet mit Leichtigkeit Türen und Schränke

Sonnenanbeterin auf vier Pfoten

Da die Orientalisch Kurzhaar ein besonders kurzes Fell hat, müssen Sie sich keine Katzenbürste für die Fellpflege anschaffen. Das Fell der Orientalen ist sehr dünn, deshalb freuen sich die Katzen über einen Platz an der Sonne. Auch einem Ausflug nach Draußen stehen Katzen dieser Rasse aufgeschlossen gegenüber: Die neugierigen Miezen gehen gern an die frische Luft und lassen sich dabei sogar an der Leine führen. Für ein ganzes Leben als Freigänger sind die edlen Tiere jedoch eher ungeeignet. Keine Katze für nebenbei Für eine Orientalisch Kurzhaar direkt vom Züchter müssen Sie bei der Anschaffung mehrere hundert Euro einkalkulieren. Vor allem sollten Sie jedoch bedenken, dass die Orientalen sich nicht nebenbei halten lassen. Die intelligenten Tiere brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und möchten am liebsten bei allem dabei sein, was Sie in Ihrem Zuhause tun. Ein Orientale ist ein treuer Begleiter für ein ganzes Katzenleben, der seinem Besitzer nur ungern von der Seite weicht.

Die Orientalisch Langhaar ist wie ihre kurzhaarige Verwandte ein sehr menschenbezogenes Tier. Trotz des längeren Fells haben diese Orientalen einen ebenso schnittigen und muskulösen Körperbau wie die kurzhaarigen Samtpfoten. Mit ihnen gemein haben sie auch die typische keilförmige Kopfform, die markanten grünen Augen und großen, spitzen Ohren. Im Gegensatz zu anderen Langhaarkatzen haben die Orientalen ein halblanges Fell ohne Unterwolle. Aufwendiges Bürsten des Fells ist bei ihnen deshalb nicht notwendig. Besonders buschig ist hingegen der lange Schwanz der Orientalisch Langhaar.

Diese Katze will hoch hinaus

Wie alle Orientalen gelten auch die langhaarigen als intelligent und neugierig. Die Beine der Orientalisch Langhaar sind hinten etwas höher als vorne – das macht sie zu ausgezeichneten Springern. Es gibt kaum ein Ziel in Ihrem Haushalt, dass Ihre Orientalin nicht von ganz oben betrachten wollte. Wenn es schwierig ist, stellt dies für eine Orientalin eine besonders reizvolle Herausforderung dar. Türen und Schränke gelten für die intelligenten Katzen ohnehin nicht als wirkliches Hindernis. Wer sich eine Orientalisch Langhaar ins Haus holt, wird diese auch ab und an im Kleiderschrank wiederfinden.

Verschmuste Begleiterin mit angenehmer Stimme

Orientalen haben in vieler Hinsicht einen besonderen Katzencharakter. Durch ihr Äußeres wirken die Stubentiger sehr elegant. Tatsächlich zeigen sie ihre Intelligenz und ihr Geschick vor allem gerne beim Spielen. Nicht nur junge Orientalisch Langhaar-Katzen möchten sehr gerne spielen, auch bei einer Katze im höheren Alter müssen Sie als Besitzer mit einem starken Bewegungsdrang rechnen. Die schönen Tiere sind äußerst verschmust und anhänglich, sobald sie sich an ihre Besitzer gewöhnt haben. Sehr gern sind die Orientalen dabei, wenn Sie essen oder etwas im Haushalt machen. Diese Katze möchte immer teilhaben. Orientalen sind ungern lange allein und setzen ihre angenehme, aber laute Stimme freudig ein, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wundern Sie sich nicht, wenn diese Katze Ihnen auch ins Bett folgt, sie ist eben eine echte Partnerin. Besonders gern liegen die Orientalen an warmen Plätzen, in der Sonne oder direkt an der Heizung.

Eine Katze mit starkem Charakter

Wenn Sie sich eine Orientalisch Langhaar anschaffen, gewinnen Sie eine tierische Begleiterin mit echter Persönlichkeit. Die Orientalen sind eigensinnig und klug, suchen aber auch ständig die Nähe ihrer Besitzer. Orientalische Langhaarkatzen verstehen sich mit anderen Katzen, bestehen jedoch darauf, unangefochten im Mittelpunkt zu stehen.

Sie suchen eine Katzenrasse, die ruhig und verschmust ist und bevorzugen gleichzeitig eine Katze, die sich meist drinnen aufhält? Dann könnte die Perserkatzen-Rasse für Sie in Frage kommen. Seien Sie sich jedoch über die zeitintensive und regelmäßig notwendige Fellpflege im Klaren. Sie sollten deshalb über genügend Freizeit verfügen, auch damit Ihre Katze nicht den ganzen Tag alleine zu Hause ist. Außerdem ist häufig wechselnder Besuch oftmals nicht das Umfeld, das eine Perserkatze bevorzugt.

Peterbald

Die Peterbald Katze gehört zu den Nacktkatzen, ist mittelgroß und wird ungefähr 3 bis 4 kg schwer. Sie zeichnet sich durch ihren schlanken, muskulösen Körperbau aus, wegen dem ihr eine anmutige, elegante Erscheinung nachgesagt wird. Peterbald sind sehr menschennah und ihr Charakter erinnert manchmal mehr an den eines Hundes als an den einer Katze. Ihr Herkunftsland ist Russland. Die Tiere wurden das erste Mal in den Neunzigerjahren in Sankt Petersburg gezüchtet und sind somit eine noch junge Katzenrasse. Es handelt sich bei dieser Katzenart um eine Kreuzung aus einer Don Sphynx und einer orientalischen Kurzhaarkatze. Die Peterbald soll laut Züchtern der Optik von Siamesen und anderen Orientalen angenähert werden.

Das Aussehen der Peterbald

Ihr Erscheinungsbild ist elegant mit schlanken Beinen, schmalen Schultern und einem dünnen Schwanz. Die Kopfform ist keilförmig und nimmt zu den großen Ohren hin an Breite zu. Die russische Nacktkatze hat dünne und weiche Haut. Sie erscheint dabei sehr faltig, was auf ihr kurzes Fell zurückzuführen ist. Ihre langen, ovalen Pfoten mit langen Zehen werden auch als Affenfinger bezeichnet. Es gibt Tiere mit verschieden langem Fell. Die Länge reicht, abgesehen von einer gewöhnlichen Felllänge, von 1 mm bis zu maximal 4 mm. Die vorkommenden Fellvarianten sind:

  • Nackt
  • Flock bzw. Flaum
  • Velour
  • Kraushaar
  • Normales Fell

Die Farben sind vielfältig und es kommen auch viele gemusterte Exemplare vor. Durch ihr besonders kurzes Fell ist die Peterbald besonders temperaturanfällig. Im Sommer kann es sogar vorkommen, dass sie einen Sonnenbrand bekommt. Daher eignen sich Peterbald besonders als Katzen, die Sie ausschließlich innerhalb der Wohnung halten. Mehr über die möglichen gesundheitlichen Folgen der Haarlosigkeit erfahren Sie hier:

Diese Merkmale machen Katzen krank

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Ihr Wesen und Verhalten

Die russischen Nacktkatzen sind besonders anhänglich und sehr freundlich im Gemüt. Sie haben normalerweise keinerlei Probleme beim Umgang mit anderen Katzen und Hunden und folgen ihrem Besitzer gerne auf Schritt und Tritt. Außerdem können die Tiere gut mit Kindern umgehen, da sie sehr verspielt sind und gerne Tricks erlernen. Sie sind intelligente Katzen, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießen wollen und auch gerne mit einer anderen Katze zusammen gehalten werden können. Dank ihrer langen Finger kann Ihre Peterbald Gegenstände aufnehmen oder aus Verstecken hervorholen, die Sie vorher versteckt haben. Ein ausgewogenes Maß an Aktivitäten und Ruhepausen genießt der Vierbeiner besonders. Ihre Wohnung sollte ausreichend Platz zum Spielen bieten und Sie sollten Ihre Peterbald nicht regelmäßig lange alleine lassen.

Ragamuffin

Die freundliche Katze mit dem ungewöhnlichen Namen Ragamuffins sind große, anhängliche Katzen mit mittellangem Fell. Auffällig ist der Größen- und Gewichtsunterschied zwischen Katze und Kater: Während die Weibchen maximal 6 kg schwer werden, können die Kater bis zu 10 kg auf die Waage bringen. Ihr Fell gibt es in allen möglichen Farbvariationen und Mustern. Ursprünglich stammt die Ragamuffin wie die Ragdoll von den Züchtungen Ann Bakers im Kalifornien der frühen 1960er-Jahre ab.

Ragdoll Katze

Die Ragdoll ist eine große, sanftmütige Katzenrasse mit halblangem, seidigem Fell und auffällig blauen Augen. Sie gilt als besonders anhänglich sowie menschenbezogen und eignet sich daher ideal für die Wohnungshaltung – auch für Familien mit Kindern. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Herkunft, den Charakter, die Pflege und die Haltung der Ragdoll.

Russisch blau Katze

Bei der Russisch Blau handelt es sich um eine Rassekatze, die den Hauskatzen zugeordnet wird. Katzen dieser Rasse haben ein kurzes, dichtes, graublaues Fell. Die Haarspitzen sind farblos, was der Katze einen Silberschimmer verleiht. Die mittelgroßen Katzen haben außerdem große, smaragdgrüne Augen und einen eleganten, muskulösen Körperbau. Die Schönheit dieser Katzen ist das Ergebnis der Natur, nicht das von talentierten Züchtern.

Die Safari-Katze ist ein Wildkatzenhybrid, der Anfang der 1960er-Jahre in Amerika gezüchtet wurde. Die Rasse ist nicht nur ausgesprochen selten, sondern aufgrund genetischer Besonderheiten auch überaus schwer zu züchten. Entsprechend teuer sind Safari-Katzen auf dem Zuchtmarkt: Der durchschnittliche Preis für einen Rassevertreter liegt bei 5.000 Euro. Entstanden ist der Wildkatzenhybrid aus der Kreuzung einer herkömmlichen Hauskatze mit einer Geoffrey- oder Kleinfleckkatze, einer Wildkatzenart aus Südamerika. Das typische Wildkatzenaussehen hebt die Safari auch heute noch von ihren Artgenossen ab: Das schwarze Grundfell mit den hellen Tupfen erinnert an Raubkatzen wie den Leoparden, auch die überdurchschnittliche Größe des Tieres gepaart mit seinem muskulösen Körperbau, den großen Pfoten und einem schmalen Gesicht weckt Erinnerungen an den Dschungel – oder eben eine Safari. Das durchschnittliche Lebensalter von Safari-Katzen beträgt 14 Jahre.

Savannah

Die Savannah-Katze ist eine reine Zuchtkatze und ein Wildkatzenhybrid, der zu den aktuell teuersten Rassekatzen der Welt zählt. Die aus einer Kreuzung von afrikanischer Serval-Wildkatze und asiatischer Siam-Katze entstandene Rasse wurde erst in den 1980er-Jahren in den USA das erste Mal gezüchtet, entwickelt sich inzwischen aber mit zunehmender Beliebtheit in renommierten Züchterkreisen.

Zucht der Scottish Fold

Die Schottische Faltohrkatze (Scottish Fold) ist durch ihre hängenden Ohren (Faltohren) charakterisiert. Die Geschichte dieser Katzenrasse beginnt durch Züchtungen ab 1960 in Großbritannien. Die Scottish Fold ist eine beliebte Katzenrasse. Durch ihre ruhige Art und ihr „niedliches“ Aussehen wird sie gerne als Familienkatze gehalten. Allerdings gibt es große Bedenken gegen diese Katzenrasse, denn als Folge der Anomalie (hängende Ohren) treten vermehrt gesundheitliche Beschwerden auf.