Katzenrassen

Bei der Kurilen Bobtail handelt es sich um eine anerkannte Katzenrasse, die ihren Ursprung in Russland hat. Bereits im Jahr 1800 sollen diese Katzen mit dem charakteristischen Stummelschwanz in Russland bekannt gewesen sein. Es wird vermutet, dass es sich bei dieser Katzenrasse um eine Weiterentwicklung der Japanese Bobtail handelt. Das Gen, das für den kurzen Schwanz verantwortlich ist, wird dominant vererbt. Das heißt, dass auch aus Kreuzungen mit Katzen anderer Rasse Tiere mit verkürztem Schwanz hervorgehen. Katzen dieser Rasse können kurzes oder halblanges Fell haben.

Bei der La Perm Longhair handelt es sich um eine Katzenrasse, die ihren Ursprung in den USA hat. Diese Katzenrasse war ein Ergebnis des Zufalls und nicht gezielter Zucht. Aufgrund einer Spontanmutation gebar eine einfache Hauskatze 1982 einen Katzenwelpen mit gelocktem Fell. Die Besitzerin Linda Koehl dachte zunächst nicht an eine Zucht dieser Katzen. Die Katzen lebten auf ihrem Bauernhof und vermehrten sich auf natürliche Weise. Erst einige Jahre später stellte sie ihre Tiere auf einer Ausstellung vor und beschloss, diese fortan zu züchten. Den Namen "La Perm" wählte sie aus, weil die Katzen ein gelocktes Fell haben und dieser so viel wie Dauerwelle bedeutet. Die La Perm gibt es mit langem und kurzem Fell.

Bei der La Perm Shorthair Katze handelt es sich um eine Katzenrasse, die sich in den USA entwickelt hat. Diese Rassekatze ist nicht durch gezielte Zucht, sondern vielmehr durch Zufall entstanden. Im Jahr 1982 entdeckte Linda Koehl in einem Wurf Katzenwelpen ein Tier mit gelocktem Fell. Dies stellte zwar eine Besonderheit dar, allerdings dachte die Entdeckerin dieser Katzenrasse zur damaligen Zeit noch nicht an eine gezielte Zucht. Die Katzen waren sich selbst überlassen und entwickelten sich ganz natürlich weiter. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere das Gen, das für die gewellten beziehungsweise gelockten Haare verantwortlich ist, dominant vererben. Entstanden ist diese Katzenrasse durch eine Spontanmutation der allgemein bekannten Hauskatze. Nach der Vorstellung der Tiere auf einer Ausstellung wurde mit der gezielten Zucht begonnen. Der Name "La Perm" bezieht sich auf das wellige Fell dieser Katzen und bedeutet so viel wie Dauerwelle.

Maine Coon: Rassebeschreibung

Die Maine Coon ist eine Katzenrasse, die aus Nordamerika ihren Weg zu uns gefunden hat. Die besonders große und beeindruckende Katze mit dichtem Fell hat zwar einen liebenswürdigen und geselligen Charakter, aber auch hohe Ansprüche in Hinblick auf eine artgerechte Haltung.

Bei der Manx Katze handelt es sich um eine anerkannte Katzenrasse, die ihren Ursprung auf der britischen Insel Isle of Man hat. Diese Katzenrasse ist nicht durch gezielte Zucht, sondern durch eine Genmutation entstanden. Die Genmutation ist die Ursache für den fehlenden Schwanz. Allerdings kann es durch die Genmutation auch zu vielen weiteren Problemen kommen. Wenn man diese Rassekatzen miteinander verpaart, sterben die Föten in der Regel schon vor der Geburt. Aus diesem Grund werden die schwanzlosen Katzen der Isle of Man mit anderen Katzen wie der Britisch Kurzhaar Katze verpaart. Durch die Genmutation kann es auch zu Problemen an der Wirbelsäule kommen. Charakteristisch für diese Rassekatze ist neben dem fehlenden Schwanz ihr hoppelnder Gang, der an ein Kaninchen erinnert. Da auch Tiere mit Stummelschwanz und fast normalem Schwanz geboren werden können, werden die Nachkommen in Rumpies (fehlender Schwanz), Stumpies (mit Stummelschwanz) und Tailies (fast normaler Schwanz) unterteilt.

Mekong Bobtail Katze

Bei der Mekong Bobtail Katze handelt es sich um eine Rassekatze, die als eigenständige Rasse anerkannt ist. Oftmals werden diese Rassekatzen jedoch einfachheitshalber zu den Siamesen gezählt. Wie die Siamesen gehört auch die Mekong Bobtail zu den Pointkatzen. Das bedeutet, dass die Grundfarbe des Fells hell ist. Nur die kühleren Regionen am Körper wie die Pfoten, der Schwanz und das Gesicht sind dunkel gefärbt. Wie die Siamkatzen hat auch diese Pointkatze strahlend blaue Augen. Das charakteristischste Merkmal dieser seltenen Rassekatze ist jedoch ihr kurzer Schwanz. Diese Rassekatze ist relativ selten anzutreffen. Wer sich in diese hübsche Rassekatze verliebt hat, muss daher unter Umständen etwas länger nach einem passenden Mekong Bobtail-Züchter suchen. In Russland sollen sich einige Katzenzüchter dieser Rasse angenommen haben.

Die Minskin ist eine noch recht junge Katzenrasse. Im Jahr 1998 verpaarte ein Bostoner Züchter eine Sphynx-Katze mit einer Munchkin. Das Ergebnis dieser Verpaarung war eine kurzbeinige Katze, die kein Fell, sondern nur einen leichten Flaum hat. Von Liebhabern dieser Rasse wird sie häufig auch "Hobbit" genannt. Die Zucht dieser Katzen ist umstritten. Wer den richtigen Minskin-Züchter finden möchte, sollte nach einem verantwortungsvollen Züchter Ausschau halten. Da die Rasse eher selten ist, kann es schwer sein, einen passenden Züchter zu finden.

Neva Masquarade

Sie überlegen sich eine Katze anzuschaffen, die liebenswürdig, verschmust und menschenbezogen ist? Dann wäre die Neva Masquarade eine geeignete Wahl. Sie gehört zu der Gattung der sibirischen Katzen und zeichnet sich durch ihr maskenhaftes Gesicht aus. Ursprünglich kommt die Rasse aus Russland. Sie wird noch als Naturrasse bezeichnet, jedoch entwickelt sie sich immer mehr zu einer Zuchtrasse.

Eigenschaften und Aussehen

Die Neva Masquarade ist eine sibirische Katze, welche durch ihre maskenhaften Zeichnungen auffällt. Sie wird daher oft auch als „Maskenkatze“ bezeichnet. Die tiefblauen, leicht ovalen, großen und etwas schrägen Augen sind ihr zweites Markenzeichnen. Dank ihnen wird ihr ein ausdrucksvoller und intensiver Blick nachgesagt. Der Körperbau ist tendenziell eher muskulös und von kräftiger Struktur. Das Tier wird mittelgroß bis groß, wirkt aber durch das üppige Fell oft größer. Vollständig ausgewachsen ist es im Alter von drei Jahren. Männliche Katzen werden ca. 6-9 kg, weibliche Katzen 4-6 kg schwer. Das Fell einer Neva Masquarade ist halblang, reichlich und sehr dicht, aber pflegeleicht. Wie bei allen Maskenkatzen ist das Fell nach der Geburt weiß. Die Farbe und die Zeichnungen sowie die Intensität der Points entwickeln sich jedoch in den ersten Wochen. Die Farbe des Fells ist sehr vielfältig, möglich sind unter anderem Seal-Point, Seal-Tabby-Point oder Seal-Smoke-Point.

Charakter und Haltung

Der Charakter einer Neva Masquarade ist sehr vielseitig. Ihr Verhalten ist dabei:

  • verspielt und verschmust
  • liebenswürdig
  • gut gelaunt
  • aber auch temperamentvoll

Sie hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang und zeigt kein aggressives Verhalten. Wenn Sie Ihre Katze im Haus halten, sollten Sie ausreichend Klettermöglichkeiten schaffen, damit Ihr Vierbeiner seinem Bewegungsdrang nachkommen kann. Auf der anderen Seite ist die Katze sehr anhänglich und frisst wahnsinnig gerne. Neben Nassfutter sollte auch darauf geachtet werden, dass immer ausreichend Trockenfutter bereitsteht. Das Futter sollte altersgerecht sein – eine junge Katze benötigt ein spezielles Juniorfutter, während für ältere Katzen die Senioren-Variante angemessen ist.

Für wen die Neva Masquarade geeignet ist

Wenn Sie eine Familie mit Kindern haben, so ist die Neva Masquarade eine geeignete Katze für Sie. Durch ihre sanftmütige und soziale Art kommt sie sehr gut mit Kindern zurecht. Auch mit anderen im Haushalt lebenden Tieren versteht sich die Maskenkatze. Häufig können Sie bei ihr ein verspieltes Verhalten beobachten sowie einen Beschützerinstinkt. Der Katze wird oft nachgesagt, dass sie aufgrund ihres Fells auch für Allergiker geeignet ist. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich bestätigt, da jeder Mensch unterschiedlich auf Tierhaare reagiert.

Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze gehört zu den größten Katzenrassen der Welt. Mit ihrer Größe und dem halblangen Fell bietet sie ein imposantes Erscheinungsbild. Die Naturrasse hat viel von ihrer Ursprünglichkeit behalten und gilt deshalb als sehr robust. Die Katze gehört zu den ältesten Katzenarten in Europa, obwohl professionelle Zucht noch nicht so lange betrieben wird. Sie wurde erstmals in den 1930ern in Norwegen gezüchtet und ist mittlerweile weltweit zu finden.

Ocicat

Obwohl ihre Entstehung eher auf eine „missglückte“ Züchtung zurückgeht, ist sie heute eine sehr beliebte Rasse. Der Name dieser Katze leitet sich vom Wildtier Ozelot ab, jedoch besteht keine wirkliche Verwandtschaft zwischen den beiden Tierarten. Dennoch ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht zu leugnen: Mit ihrem gepunkteten Fell und ihrer dominanten Erscheinung erinnert die Ocicat stark an ihre Verwandten aus dem Dschungel. Charakteristisch für diese Katze sind die elegante Erscheinung sowie das seidige Fell und die großen, ausdrucksstarken Augen.

Warum sollten Sie sich eine Ocicat in Ihr Heim holen?

Die anmutige Statur, die leicht schräg gestellten, mandelförmigen Augen, die persönliche Ausstrahlung – all das macht eine solche Katze zu einem optischen Schmuckstück. Sie vereint wildes Aussehen und einen zahmen Charakter in sich, wodurch sie sich auch als Haustier gut eignet. Durch ihre freundlichen und ruhigen Wesenszüge können sich Ocicats auch sehr gut in die Familie einfügen. Kleine Kinder oder Hunde stellen kein Problem dar, jedoch sollten Sie sie, wie bei allen anderen Katzen, von Anfang an daran gewöhnen. Ocicats sind sehr verspielt und verlangen viel Zuwendung von Ihren Besitzern. Geben Sie Ihr jedoch diese Zuwendung, „revanchiert“ sich Ihre Katze durch Anhänglichkeit und Verschmustheit. Mit anderen Katzenrassen kommen sie ebenfalls gut zurecht, da sie sehr soziale und gesellige Wesen sind.

Was gibt es zu beachten?

Falls Sie in Erwägung ziehen, eine solche Katze zu kaufen, sollten Sie folgendes beachten:

  • Ocicats sind gern in der Natur, um zu jagen und auf Erkundungstour zu gehen. Daher müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Katze genug Auslauf und Freiraum hat, um sich auszutoben. Geben Sie Ihr die Möglichkeit, in der Natur aktiv zu sein und ihre Neugier zu befriedigen.
  • Wie bei allen Katzenarten sollten sie bedenken, dass eine Katze sehr zeitintensiv ist. Sie sollten sich oft mit ihr beschäftigen und ihr viel Aufmerksamkeit schenken.
  • Wenn Sie nicht viel Zeit investieren können oder es Ihnen Ihr Beruf nicht erlaubt, sich um die Katze zu kümmern, sollten Sie die Idee einer Zweitkatze in Erwägung ziehen. So können beide sich während Ihrer Abwesenheit beschäftigen und ihren ausgeprägten Spieltrieb stillen.

Gut zu wissen ist auch, dass akustische Laute, wie Schnurren oder Miauen, bei ihr eher selten sind. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie von dieser Katze weniger zu hören bekommen als von anderen Katzenarten!