Die genaue Ursache der Gelbsucht stellt der Tierarzt mithilfe eines Bluttests sowie einer Ultraschalluntersuchung fest. In Ausnahmefällen kann auch eine Erkrankung mit Feline Infektiöse Peritonitis oder Tumore zu einer Gelbsucht bei Ihrer Katze führen.

Typische Symptome von Gelbsucht

Wie auch beim Menschen lässt sich der Ikterus bei Katzen am einfachsten durch die charakteristische Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten diagnostizieren. Besonders oft befallen sind dabei folgende Körperstellen:

  • Gaumen
  • Lederhaut und Regenbogenhaut des Auges
  • Schleimhäute im Mund
  • Ohren

Liegt der Gelbsucht eine Lebererkrankung zugrunde, so treten mitunter – je nach konkretem Erkrankungsfall – auch weitere Symptome wie Erbrechen oder Durchfall, aber auch ein starker Appetitverlust und Nahrungsverweigerung auf. Mattheit und Fieber bei Katzen sind ebenfalls Begleiterscheinungen der Stoffwechselerkrankung.

Mögliche Behandlungsmethoden und Prognose

Eine Gelbsucht bei Katzen ist grundsätzlich behandelbar. Wichtig ist zunächst die Anfertigung eines Blutbildes, um der genauen Ursache der Gelbsucht auf den Grund zu gehen und diese gezielt behandeln zu können. In der Regel werden, ist der Auslöser erst einmal bekannt, entsprechende Antibiotika, Vitamine und in schweren Fällen auch Kortison verabreicht. Regelmäßige, meist tägliche Infusionen beim Tierarzt sind wichtig, um den Nährwertverlust Ihrer Katze auszugleichen. Im Falle einer Fettleber zählt außerdem eine Leberdiät, die mit speziellen Futtermitteln unterstützt werden kann, zu den üblichen Behandlungsmethoden. Die Chancen, dass Ihr Tier sich wieder völlig von der Gelbsucht erholt, sind ebenfalls stark von der Art der zugrundeliegenden Erkrankung abhängig. Ist die Leber der Katze bereits sehr stark geschädigt, ist es möglich, dass auch eine Therapie mit Kortison nicht mehr anschlägt. In diesem Fall bleibt nur noch die Erlösung des Tieres.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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