Der Affenpinscher wurde ursprünglich als Rattler, das heißt für die Ratten- und Mäusejagd gezüchtet. Seinen Namen verdankt er seinem affenartigen Gesichtsausdruck – diese verkürzte Kopfform (Brachycepahlie) geht allerdings leider mit einigen gesundheitlichen Risiken einher. Erfahren Sie mehr über den kleinen, lebhaften Vierbeiner.
Affenpinscher: Aussehen und Rassemerkmale
Der Affenpinscher ist ein kleiner, „kompakter" Hund mit einem unverwechselbaren, fast schelmischen Ausdruck. Sein dichtes, raues Fell – meist in tiefem Schwarz, seltener auch in Grau-, Silber- oder Rotnuancen – steht leicht vom Körper ab und verleiht ihm sein typisches, zotteliges Erscheinungsbild. Besonders auffällig ist das affenähnliche Gesicht mit buschigen Augenbrauen, rundem, dunklem Blick und markantem Bart, das der Rasse ihren Namen gab. Der Affenpinscher wird etwa 23 bis 30 Zentimeter groß und wiegt in der Regel zwischen 3 und 6 Kilogramm. Trotz seiner geringen Größe wirkt der Affenpinscher kräftig gebaut, mit aufrechter Haltung, kurzer Schnauze und selbstbewusst getragenem Kopf – ein kleiner Hund mit großer Präsenz.
Leider gehen extreme Zuchtausprägungen wie eine sehr kleine Größe (oft mit einem überproportional großen Kopf) sowie eine flache Schnauze miit gesundheitlichen Problemen und nicht selten einem lebenslangen Leiden der betroffenen Vierbeiner einher. Informieren Sie sich, welche Merkmale problematisch sind, um nicht versehentlich die Zucht gesundheitsschädlicher Merkmale zu fördern.

Qualzucht Hund

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Zum Download: Diese Merkmale machen Hunde krank
Unbekannte Herkunft des Affenpinschers
Der Affenpinscher gehört zur Familie der Pinscher und Schnauzer und ist der kleinste in dieser Gruppe. Im Unterschied zu den anderen Vertretern seiner Rasse besitzt er ein eher raues, abstehendes Fell und einen Vorbiss, der aber bei geschlossenem Maul nicht sichtbar sein sollte. Um die Herkunft des Affenpinschers herrscht ansonsten ziemliche Dunkelheit. Es wird vermutet, dass diese Rasse schon sehr früh entstanden ist, Belege für einen bestimmten Zeitpunkt gibt es aber nicht. Bekannt ist allerdings, dass Abbilder der Affenpinschers schon in frühen Gemälden von Künstlern wie Jan van Eyk (1434) oder Albrecht Dürer auftauchten.
Affenpinscher – Ein Familienhund im Kleinformat
Wer sich einen aufgeweckten, fröhlichen und verspielten Hund wünscht, der sich hervorragend mit Kindern verträgt, ist beim Affenpinscher an der richtigen Stelle. Mit dem quirligen Vierbeiner kommt in Ihrem zuhause garantiert keine Langeweile auf. Affenpinscher sind sehr sensible und feinfühlige Hunde, zukünftige Halter sollten also beachten, dass sie nicht zu grob und laut mit dem Hund umgehen. Außerdem ist es bei den verspielten Affenpinschern nicht einfach sie zu Gehorsam zu erziehen, potenzielle Halter sollten also viel Geduld mitbringen.
Charakter: Ausdauer und Anhänglichkeit sind Markenzeichen des Affenpinschers
Der Affenpinscher ist ein treuer Familienhund. Er ist mit seiner sehr lebhaften und ungezwungenen Art kein Schoßhündchen, das lange ruhig an einer Stelle liegen kann. Hundehalter sollten sich der Ausdauer des Affenpinschers bewusst sein. Zwar benötigt diese Rasse im Gegensatz zu einigen anderen keine etxra körperliche Betätigung, aber der Affenpinscher ist ein sehr aktiver Hund. Bei der Pflege sollten Sie beachten, dass das Fell des Affenpinschers aufgrund seiner Länge und rauen Beschaffenheit mehrmals die Woche gebürstet werden sollte, um nicht in einem Wollkneuel zu enden. Außerdem muss das Fell mit zunehmendem Alter des Hundes regelmäßig getrimmt werden. Der kleine Affenpinscher ist ideale Begleiter für fröhliche und aufgeweckte Menschen, die einen dazu passenden Hund suchen.
