Hat Ihr Stubentiger kleine schwarzbraune Tupfen auf der Nase? Oder haben Sie an der Pfote einen Punkt entdeckt, der vorher noch nicht da war? Wir haben Ihnen die interessantesten Fakten rund um das Thema Altersflecken bei Katzen zusammengefasst.

Lentigines

Wie bei unserer Haut können sich auch bei der unserer Sofalöwen Pigmentverfärbungen entwickeln. Dabei handelt es sich um eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin in den betroffenen Stellen, die sich klar vom Rest der Haut abheben und an Sommersprossen erinnern. Die Anzahl dieser Verfärbungen, welche auch Lentigines genannt werden, ist von Katze zu Katze unterschiedlich. So bleiben manche Fellnasen ganz ohne Flecken, während andere damit übersäht sind. Dabei sind Samtpfoten mit rötlichem Fell am anfälligsten, bei ihnen sind derartige Hautmusterungen häufig bereits im ersten Lebensjahr zu beobachten – insgesamt nimmt die Anzahl der Hautmale mit dem Alter zu.

Auf Melanome achten

Lentigines verbreiten sich häufig auf der Nase und dem Zahnfleisch, können aber auch die Augenlider, Ohren und Pfoten bedecken. Die Verfärbungen (wie bei uns auch) stören nicht und können höchstens als kosmetisches „Problem“ angesehen werden, benötigen also keine Behandlung. Viele Besitzer, die die schwarzen Tupfen im Mund ihrer Lieblinge entdecken, vermuten zunähst eine Kariesinfektion – auf welche Sie Ihren Sofalöwen untersuchen lassen sollten, falls Sie sich unsicher sind. Das gleiche gilt hinsichtlich möglicher Melanome: Die dunklen Verfärbungen bei Hautkrebs können leicht zwischen den Flecken übersehen werden. Falls Ihnen ein Punkt auffällt, der schnell wächst oder sich spürbar von der Haut abhebt, empfehlen wir Ihnen und Ihrem Liebling einen Kontrollbesuch bei Ihrem Tierarzt.

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