Becky

Herkunft

Becky wird sowohl als Eigenname verwendet als auch als Kose- oder Kurzform von Rebecca. Der Name Rebecca stammt aus dem Hebräischen und tauchte bereits im Alten Testament auf: So heißt die Frau von Isaak, Mutter von Esau und Jakob, Rebecca. In den 70er-Jahren kam der Vorname Rebecca in Mode und galt 1994 als beliebtester Mädchenname. Becky ist hingegen ein seltener Vorname, den nur eine von 100.000 Frauen in Deutschland tragen.

Bedeutung

Der Ursprung ist nicht einheitlich geklärt. Viele gehen davon aus, dass Rebecca von dem Hebräischen Wort „ribqah“ abgeleitet wurde. Das bedeutet so viel wie „festbinden“, „die Fesselnde“, „die Verbindung Schaffende“ und „die Betörende“.

Der Name Becky taucht in einigen Romanen auf, zum Beispiel in „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ von Mark Twain. Darin verliebt sich Tom Sawyer in die junge, stolze, anständige und eifersüchtige Becky Thatcher. In dem Film „Vanity Fair“ („Jahrmarkt der Eitelkeiten“) wird eine der Hauptfiguren Becky genannt. Es ist die Tochter eines verschuldeten Künstlers, die sich recht gewissenlos den Aufstieg in die höhere Gesellschaftsschicht erkämpft. In dem Animationsfilm „Findet Dorie“ heißt die Eistaucherin Becky.

Im Amerikanischen ist Becky aber auch Slang: Der Name bezeichnet eine weiße, privilegierte Frau, die von rassistischen sowie sozialen Problemen keine Ahnung hat. Teils wird „Becky“ auch eine herablassende Art zugesprochen oder sie als einfach bezeichnet.

In der Hundewelt werden oft kleinere Hündinnen Becky genannt, die eher verspielt sind.

Namenstag

Rebecca: 23. März und 30. August

Varianten

Bex, Beck, Becca, Becci, Rebecca, Rebekka, Rebecka