Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Ein blinder Hund kann genau wie jeder normale Hund, der beste Freund des Menschen sein. Sie sollten einen blinden Hund auch so normal wie möglich behandeln. Schenken Sie Ihrem Vierbeiner vollstes Vertrauen, damit er selbstsicher auftritt! Trauen Sie ihm Situationen zu, die Sie auch einem Hund ohne Handicap zutrauen würden. Unnötige Angst Ihrerseits spürt der Hund und wird ebenfalls unsicher.
Werden Sie kreativ und nutzen Sie Riech- und Gehörsinn Ihres Hundes! Die Nase ist sein wichtigstes Organ. Ein blinder Hund erkundet mit seinem ausgeprägten Riechsinnes seine Umwelt, nimmt unzählige Gerüche wahr und orientiert sich an diesen. Auch sein Gehör ist unserem Gehör weit überlegen. Das Sprechen mit freundlicher Stimme hat eine positive Wirkung. Gestalten Sie Ihre gemeinsamen Spaziergänge mit interessanten Aufgaben, bei denen Ihr Vierbeiner seinen Riech- und Gehörsinn einsetzen kann. So lasten Sie ihn geistig und körperlich optimal aus. Denken Sie auch den Tastsinn Ihres Vierbeiners: Regelmäßiges Kuscheln, Kraulen und Massieren, besonders bei einem blinden Hund, stärkt die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Liebling.
Wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, wird Ihr blinder Hund ein glückliches Leben führen und Ihnen viel Freude bereiten.
Blindenhunde - oder auch Blindenführhunde wie diese Assistenzhunde in der Fachsprache genannt werden - haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Blindenführhund führt sehbehinderte und blinde Menschen durch unterschiedliche Situationen hindurch und hilft ihnen auf diese Weise dabei, den Alltag bestmöglich zu bewältigen. Blindenhunde geleiten ihr Herrchen oder Frauchen beispielsweise sicher durch den Straßenverkehr. Um dieser Aufgabe auch gewachsen zu sein, erhalten diese Hunde eine spezielle Ausbildung.
Da Hunde nicht mitteilen können, wo sie Schmerzen haben, ist die Diagnose von Krankheiten oft schwieriger als bei Menschen. Stattdessen können Blutbilder Aufschluss darüber geben, woran Ihr Hund leidet. Beim Blutbild wird dem Hund Blut entnommen und auf seine Bestandteile untersucht. Zwei Formen sind zu unterscheiden: das kleine Blutbild und das große Blutbild. Das kleine Blutbild muss in jedem Fall vor dem großen erstellt werden, da bei dieser Gesundheitskontrolle die allgemeine Zusammensetzung des Blutes untersucht wird. Im großen Blutbild erfolgt dann die detaillierte Untersuchung der weißen Blutkörperchen.
Während die von Zecken übertragenen Borrelien bei Menschen und Hunden zu einer schwerwiegenden Erkrankung führen können, wurden bei infizierten Katzen bisher keine Symptome beobachtet. Der Grund für diese Resistenz ist bislang ungeklärt. Dennoch ist es ratsam über die Erkrankung Bescheid zu wissen. Zecken übertragen auch andere gefährliche Krankheiten, die durch ähnliche Symptome gekennzeichnet sind. Sie wissen also nicht direkt, um welche Erkrankung es sich handelt und sollten alle in Betracht ziehen.
Borreliose ist eine Erkrankung bei Mensch und Tier, die durch Bakterien verursacht wird. Ausgelöst wird Borreliose durch Bakterien aus der Gruppe der Borrelien. Diese werden durch Zecken übertragen. Viele Hunde zeigen im Gegensatz zum Menschen kaum klinische Symptome, wenn es zu einer Infektion mit Borrelien gekommen ist. Ob eine Impfung des Hundes gegen Borreliose in Frage kommt, sollten Tierhalter mit ihrem Tierarzt klären.
Bei einer Bronchitis bei Katzen handelt es sich um eine Entzündung der Atemwege. Grundsätzlich sind die Atemwege einer Katze durch eine Schleimschicht gut vor dem Eindringen von Krankheitserregern geschützt. Das Flimmerepithel, das die Atemwege auskleidet, schützt zusätzlich: Die feinen Flimmerhärchen transportieren unerwünschte Eindringlinge gemeinsam mit dem Schleim aus den Atemwegen hinaus und schützen so Bronchien und Lunge vor Infektionen. Außerdem befinden sich Abwehrzellen in den Luftwegen, die Krankheitserreger unschädlich machen können. Wenn Krankheitserreger diesen Schutzwall jedoch überwinden, dann kann es zu einer Entzündung der Bronchien bei Katzen kommen. Da häufig gleichzeitig auch die Luftröhre (Trachea) entzündet ist, spricht man auch von einer Tracheobronchitis.
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