Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Welche Hunderasse passt zu meinem Leben? Bei der Frage nach dem richtigen Hund haben Sie die Qual der Wahl. Insgesamt gibt es mehr als 340 anerkannte Hunderassen mit teilweise sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gehen Sie nicht nur nach Größe und Aussehen, sondern achten Sie hauptsächlich auf den jeweiligen Charakter und das Temperament Ihres neuen besten Freundes! Hier finden Sie einige hilfreiche Tipps, wie Sie die Suche nach dem neuen Familienmitglied angehen können.
Weiterlesen: Welcher Hund passt zu mir - Tipps zur richtigen Hunderasse
Ein Hund braucht zwar, anders als sein Frauchen oder Herrchen, keine tägliche Dusche. Diese würde seinem natürlichen Säureschutzmantel schaden. Ein gründliches Baden in regelmäßigen Abstand gehört aber klar zur Grundhygiene des Hundes. Hinzu kommt das gar nicht so seltene Ausnahmeereignis: das gründliche Einsauen an einer zweifelhaften Wuselstelle im Freien. Die Frage nach dem richtigen Hundeshampoo stellt sich so jedem Besitzer.
Dem Felltyp nach Die wichtigste Regel, die es zu beachten gibt, lautet: Kein Menschenshampoo benutzen. Hunde besitzen einen deutlich höheren pH-Wert der Haut. Dazu kommt, dass jeder Felltyp seine eigenen Ansprüche an ein Haarwaschmittel stellt. So eignet sich für das raue, harte Haar eines Terriers oder Mittelschnauzers am besten ein spezielles Shampoo, das die Hautstruktur stärkt – zum Beispiel mit einem Zitronenextrakt. Shampoos für Langhaarhunde, wie Collies oder Havaneser, haben hingegen die umgekehrte Aufgabe das Haar zu glätten und zu konditionieren, damit es geschmeidig und leicht zu kämmen bleibt. Besitzer von Pudeln und anderen Hunden mit voluminösem Fell sollten zu Shampoos mit verringertem Ölgehalt greifen, da diese das Fell nicht beschweren. Welpen aller Rassen haben ihre ganz eigenen Anforderungen. Welpenshampoos sind in der Regel besonders mild und schützen die Augen stärker vor Reizungen.
Auch die Fellfarbe kann für die Wahl des Shampoos entscheidend sein. Shampoo-Sorten für Hunde mit weißem Fell helfen Verfärbungen zu bekämpfen, während auf dunkles Haar ausgelegte Formeln Braun- oder Schwarztöne stärken. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Farbe stets nur mit natürlichen Inhaltsstoffen gestärkt wird. Viele Hunde reagieren auf Färber, Duftstoffe und starke Konservierungsmittel allergisch. Ihrem Vierbeiner zuliebe lohnt es sich auch, stets auf die „ohne Tränen“-Kennzeichnung zu achten.
Wenn man in die treuen Augen eines Welpen blickt, ist es für vernünftige Überlegungen meist zu spät. Hundekinder erobern die Herzen aller im Sturm. Man kann einfach nicht widerstehen und möchte den niedlichen Welpen am liebsten direkt mitnehmen. Dass Hundekinder wunderbare Geschöpfe sind steht außer Frage. Dennoch sollte man zur Ruhe kommen und Vernunft walten lassen, ehe man sich einen Hund ins Haus holt. Aus einem süßen Welpen wird schnell ein erwachsenes Tier, das je nach Rasse und Charakter bestimmte Anforderungen an seine Halter stellt. Diesen Anforderungen muss man dann gerecht werden.
Ein Hund möchte sein ganzes Leben lang gut versorgt werden. Einen Welpen aufzunehmen bedeutet daher, dass man eine große Verantwortung übernimmt. Vor der Entscheidung für einen Hund sollte man sich also fragen, ob man ausreichend Zeit und auch die finanziellen Mittel für die Haltung des Vierbeiners mitbringt. Wer viele Stunden außer Haus arbeitet, den Hund nicht mitnehmen und auch keinen Hundesitter anstellen kann, kann dem Vierbeiner keine artgerechte Haltung bieten. An die Kosten für Hundezubehör, Futter und Tierarztbesuche sollte vor der Anschaffung ebenfalls gedacht werden. Auch ein Hund wird hin und wieder krank, verletzt sich oder braucht Vorsorgeuntersuchungen: Die Kosten dafür können schnell enorme Ausmaße annehmen. Eine Hundekrankenversicherung kann die Kosten decken und ist sinnvoll für Hundebesitzer. Doch auch hierfür muss ein monatlicher Beitrag aufgebracht werden, den man einplanen sollte. Zu guter Letzt muss auch bei der Urlaubsplanung an den Hund gedacht werden: Entweder kommt er mit auf Reisen oder es muss rechtzeitig eine Betreuung für diese Zeit gesucht werden.
Wer sich grundsätzlich für die Aufnahme eines Hundes entscheidet, muss dann noch festlegen, welche Rasse es sein soll. Wer seine Freizeit gerne auf der Couch verbringt, ist mit sehr aktiven Hunden weniger gut beraten. Die Rasse muss passend zur Wohnsituation, zur Freizeitgestaltung und zum Engagement des Hundehalters ausgesucht werden. Nur, wer sich für einen Hund entscheidet, der zum eigenen Leben passt, kann dem Vierbeiner ein artgerechtes und glückliches Leben bieten.
Immer wieder hört man von sogenannten Vermehrern, die Hunde aus dem Ausland einführen und diese zu Billigpreisen anbieten. Die Tiere erregen natürlich das Mitleid von Hundeliebhabern, dennoch sollte man diese unseriösen Züchter nicht mit einem Welpenkauf unterstützen. Wer einen Welpen aufnehmen möchte, hält besser nach einem liebevollen, seriösen Züchter Ausschau. Seriöse Züchter sind in der Regel bereit, Mutter und Vater der Eltern sowie die Zuchtstätte zu zeigen. Die Tiere wachsen häufig mit Anschluss an die menschliche Familie auf und werden daher schon früh sozialisiert. Ein Welpe von einem verantwortungsbewussten Züchter ist bestens auf ein Leben in seiner zukünftigen Familie vorbereitet. Damit der Welpe gut im neuen Zuhause ankommt, sollte die Grundausstattung vorhanden sein. Die Erziehungs- und Bindungsarbeit beginnt vom ersten Tag an.
Weiterlesen: Welpen - Junge Hunde erobern die Herzen im Sturm
Der richtige Zeitpunkt zur Abgabe der Welpen wird von Züchtern und Hundehaltern stets kontrovers diskutiert. Wann ist das richtige Abgabealter für Welpen? Acht Wochen, zehn Wochen, zwölf Wochen oder vielleicht doch erst später? Viele anerkannte Züchter favorisieren eine Abgabe der Welpen ab der achten Lebenswoche, zum Ende der Prägungsphase und zu Beginn der Sozialisierungsphase, da der Welpe dadurch genügend Zeit bekommt, sich in seine neue Familie einzuleben, und bereits früh spielerisch lernt, sich an Regeln zu halten. Andere wiederum ziehen eine Abgabe ab der zwölften Lebenswoche vor, da die Welpen somit eine längere Sozialisierungsphase bei der Mutter und den Geschwistern verbringen. Das trägt dazu bei, dass ihr Immunsystem etwas stärker ist und sie sind nicht mehr so anfällig gegenüber den üblichen Krankheiten, denen sie in Welpengruppen oft ausgesetzt sind.
Ab der achten Lebenswoche hat der Welpe bereits einen Teil der Sozialisierungs-/Prägungsphase durchlaufen. Viele Eindrücke wurden nun schon gesammelt. Es werden aber noch viele weitere folgen. Diese Erfahrungen wird Ihr Welpe, wie auch Kinder, über viele Monate und Jahre hinweg sammeln. Er ist erst ab der fünften Woche richtig in der Lage, diese Eindrücke und Erfahrungen aufzunehmen und zu verarbeiten. So würden die wenigen Wochen, auch wenn der Welpe bis zur zwölften Woche beim Züchter wäre, niemals ausreichen, um alles zu erfahren. Die Hauptarbeit liegt hier bei den neuen Besitzern. Daher ist es kein Problem einen Welpen bereits ab der achten Lebenswoche in seine neue Familie abzugeben. Dies liegt aber in Ihrem eigenen Ermessen!
Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Vor allem, wenn Sie vorhaben einem Welpen ein neues Zuhause zu bieten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie damit auch die gesamte Verantwortung für dieses hoch soziale Tier übernehmen. Zuallererst gehen Sie sicher, dass Ihr zukünftiges Haustier von einem vertrauenswürdigen und überprüften Züchter stammt. Besuchen Sie unbedingt die Geburtsstätte des Hundes und vergewissern Sie sich, dass auch das Muttertier sich in einem guten Zustand befindet. Verweigert der Züchter dies oder findet immer wieder neue Ausreden, sollten Sie unbedingt von diesem ablassen. Auch Tierheime bieten eine Auswahl an Welpen, die ein neues Zuhause suchen. Um nun den besten Zeitpunkt für die Anschaffung eines Welpen zu finden, sollten Sie ein wenig über die frühe Entwicklung von Hunden wissen.
Als Prägephase werden die ersten Wochen nach der Geburt eines Welpen bezeichnet, in dem das Tier sich erstmals sozialisiert und lernt mit seiner Umwelt umzugehen. Es ist kaum möglich, Fehlentwicklungen dieses fundamentalen Lebensabschnittes später noch zu korrigieren. Ein weitverbreiteter Irrtum besagt, dass die Prägephase bei Hunden in der achten Lebenswoche startet. Tatsächlich dauert die Prägephase, je nach individueller Entwicklung, von der Geburt bis zur 13. Lebenswoche des Tieres.
In dieser Zeit erlernt der Hund den Umgang mit seiner Umgebung, ob mit seinen Artgenossen oder dem Menschen. Der Kopf des Welpen gleicht in dieser Zeit einem leeren Speicher, der nur darauf wartet, mit Erfahrungen gefüllt zu werden. Umso wichtiger ist es für Sie einen verantwortungsvollen Züchter zu finden, der seine Schützlinge in dieser Zeit sowohl beim Muttertier als auch unter Menschen verweilen lässt. Denn Hunde, die ihrer Familie zu früh entrissen werden, konzentrieren sich nur auf den Menschen und werden zeitlebens Probleme im Umgang mit Artgenossen haben. Genauso werden Tiere, die in dieser Phase nicht an den Menschen gewöhnt wurden, ihr Leben lang scheu und schreckhaft bleiben. Als Faustregel lässt sich sagen, dass Sie niemals einen Hund vor Ablauf seiner achten Lebenswoche aufnehmen dürfen. Dies ist die absolute Mindestzeit, die ein junger Hund bei seiner Familie verbringen muss.
Da Welpen in diesem jungen Alter keine Angst, Skepsis oder Misstrauen kennen, sind die Wochen der Prägephase ideal um Ihren Hund auf den stressigen Alltag vorzubereiten. Achten Sie dabei immer darauf, das Tier nicht zu überfordern! Empfohlene Unternehmungen in dieser Zeit:
Die Anschaffung eines Hundes, besonders die eines Welpen, ist ein wunderbarer Entschluss. Um dem neuen Familienmitglied ein unbeschwertes Einleben zu ermöglichen, spielen viele Faktoren eine Rolle. Besonders wichtig dabei ist die Wahl des richtigen Welpenfutters, damit der Welpe unbeschwert und mit allen notwendigen Nährstoffen heranwachsen kann.
In der Milch, die Welpen von ihrer Mutter beziehen, sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Die Umstellung auf festes Futter können Sie Ihrem Welpen erleichtern, indem Sie es mit Wasser zu einem Brei vermischen. Um während des Wachstums ausreichend vor Mangelerscheinungen und daraus folgenden Krankheiten geschützt zu sein, sollten Sie grundsätzlich auf die Inhaltsstoffe des Welpenfutters achten, die Sie auf einer jeden Packung vorfinden müssten.
Wichtig ist, dass das Futter Ihres Welpen möglichst keine chemischen Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe enthält. Hochwertiges Futter ist unabdingbar – Welpen leiden während der Umstellung bei Unverträglichkeiten leicht zu Durchfall und Erbrechen, woraus schnell eine Dehydrierung folgen kann, die sich durch richtige Ernährung vergleichsweise leicht vermeiden lässt.
Ferner besteht die Möglichkeit, die Nahrung Ihres Welpen selbst herzustellen. Sie haben dabei den großen Vorteil, gut über alle Inhaltsstoffe informiert zu sein und zu variieren, wie es Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied gefällt
Ein Beispiel für gutes selbstgemachtes Welpenfutter:
Kochen Sie erst das Fleisch und lassen Sie anschließend das Gemüse kurz in der Brühe mitkochen. Nachdem alles abgekühlt ist, können Sie zerkleinern, die Kartoffeln und das Ei klein schneiden und dazugeben. Schlussendlich Weizenkleie und Vitamin- und Mineralstoffpräparate unterheben, und die Mahlzeit ist zubereitet. Probieren Sie sich aus – es kann schön sein, Ihrem Hund auf diese Art und Weise eine Freude zu machen und interessant, dabei seine unterschiedlichen Vorlieben oder Abneigungen zu erfahren.
Der Tierarzt hilft Ihnen gerne weiter Bei jeglichen Zweifeln oder Unsicherheiten besteht die einfache Möglichkeit, einen Tierarzt zurate zu ziehen, der Sie bei der Planung einer ausgewogenen Ernährung für Ihren Welpen unterstützen kann. Grundsätzlich können Sie den kommerziellen Futtersorten, die mit „Welpenfutter“ betitelt sind, jedoch trauen – solche sind dazu verpflichtet, Richtlinien zu befolgen, nach denen die wichtigsten Inhaltsstoffe in der Welpennahrung enthalten sein müssen.
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