Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.

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Scheinträchtigkeit bei Katzen

Alle Fakten rund um die Scheinträchtigkeit bei Katzen

Zunächst sollten Sie sich ein Verständnis darüber schaffen, was eine Scheinträchtigkeit überhaupt ausmacht. Diese liegt nämlich genau dann vor, wenn sich eine Katze auf einmal sehr mütterlich gibt, obwohl tatsächlich gar keine Trächtigkeit existiert. Nicht nur emotional, sondern auch körperlich lassen sich Veränderungen feststellen. Indikatoren für eine Scheinträchtigkeit bei Ihrer Katze sind ein vergrößertes Gesäuge und die Produktion von Milch. In der Fachsprache wird dieser Zustand fortan als Pseudogravidität bezeichnet. Zeitlich gesehen kann dies vor allem nach einem Eisprung auftreten, bei welchem keine Paarung vorgenommen wurde. Auch zum Ende des Sexualzyklus Diöstrus kann es zu einer Scheinträchtigkeit kommen, denn dann fallen die Hormone im Körper. Wichtig ist jedoch nicht nur die Kenntnis über die allgemeine Definition, sondern auch das Wissen darüber, dass Sie sich gesundheitstechnisch keinerlei Sorgen machen müssen. Der Zustand der Scheinträchtigkeit ist zu keinem Augenblick gefährlich und verschwindet bereits zeitnah wieder.

Ursachen für eine Scheinträchtigkeit von Katzen

Die bereits zur Sprache gekommene Phase des Diöstrus zum Ende des Sexualzyklus kann durch den Abfall eines Schwangerschaftshormons namens Progesteron den Beginn einer Scheinträchtigkeit markieren. Zudem kommt es hierbei zur Vermehrung des Hormons Prolaktin. Paaren sich Katzen wobei die Häufigkeit nicht relevant, kommt es zum normalen Eisprung. Dieser stellt ebenso, wie der Eisprung ohne Paarung, ein spontanes Ereignis dar. Ohne den Akt an sich wird der die Scheinträchtigkeit auslösende Eisprung vom Tierarzt als Ovulation bezeichnet. Werden Hunde und Katzen in direkten Vergleich gestellt, so lässt sich feststellen, dass eine Scheinträchtigkeit bei Katzen sehr selten ist. Symptome für eine Scheinträchtigkeit So unterschiedlich, wie sich mütterliche Fürsorge verdeutlicht, so verschieden präsentieren sich auch die Indikatoren für eine Pseudogravidität. Achten Sie bei Bedenken auf folgende Anzeichen:

  • Nestbau
  • Kuscheltiere oder Gegenstände werden abgeleckt, ins Nest getragen und bemuttert
  • Vergrößertes und/oder gerötetes bzw. entzündetes Gesäuge
  • Keine Paarungsbereitschaft

Für absolute Sicherheit sollten Sie immer einen Tierarzt aufsuchen, denn nur dieser kann Ihnen sicher sagen, ob Ihre Katze scheinträchtig oder vielleicht sogar unfruchtbar ist. Denn auch Letzteres kann dazu führen, dass Ihre Katze ein solches Verhalten an den Tag legt und sich gegenüber leblosen Gegenständen wie eine Mutterfigur verhält. Gehen Sie von daher besonders behutsam mit Ihrem Haustier um, denn durch einen beschützenden Trieb können plötzlich vereinzelt auch Aggressionen auftreten, sollten Sie versuchen Ihrer Katze den behüteten Gegenstand wegnehmen zu wollen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Schlafbedarf des Hundes

Hunde benötigen deutlich mehr Schlaf als wir Menschen. Für erwachsene Hunde werden 17 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag empfohlen; Hunde verbringen also mehr als zwei Drittel ihrer Lebenszeit im schlafenden Zustand. Hundewelpen und alte Hunde können gut und gerne 22 Stunden pro Tag verschlafen. Im Alltag ist der Besitzer gefordert, darauf zu achten, dass sein Liebling genug Schlaf bekommt. Viele Hunde „vergessen“ nämlich zu schlafen, wenn sie mit ihren Besitzern unterwegs sind und aufregende Dinge erleben. Wie bei kleinen Kindern müssen Sie hier auf ausreichenden Schlaf achten, damit die Tiere nicht fahrig, aggressiv oder – bei länger dauerndem Schlafmangel – sogar krank werden.

Wann schlafen Hunde?

Haushunde haben ihre Schlafenszeiten an den Menschen angepasst, das heißt, sie schlafen nachts, wenn auch ihre Besitzer ruhen. Da der Schlafbedarf des Hundes jedoch, wie bereits erwähnt, deutlich größer ist als der des Menschen, sollten Hunde über den Tag hinweg auch noch ein paar Nickerchen einlegen können. Die Tiere ruhen bevorzugt dann, wenn ihr Besitzer anderweitig beschäftig ist, also wenn Sie zum Beispiel am PC arbeiten oder fernsehen.  

Wie schlafen Hunde?

  • Ähnlich wie wir Menschen träumen auch Hunde in den Tiefschlafphasen und verarbeiten so das Erlebte. Die Traumphasen machen allerdings nur etwa 20 Prozent der Schlafenszeit des Hundes aus. Sie erkennen sie daran, dass sich die Augen des Hundes unter den geschlossenen Lidern schnell bewegen. Viele Tiere bewegen auch die Pfoten als würden sie laufen, bellen oder winseln im Schlaf.
  • Hunde können in kurzer Zeit schnell einschlafen, aber auch beim kleinsten Geräusch sofort wieder hellwach sein.

Was benötigt ihr Hund für guten Schlaf?

  • Hunde benötigen zum Schlafen einen etwas erhöhten Platz, da sie als Raubtiere gerne den Überblick über die Umgebung haben. Stellen Sie, wenn möglich, das  Hundekörbchen an einem erhöhten Platz auf.
  • Hunde lieben Körbchen, da sie instinktiv gerne in einer geschützten Mulde schlafen. Sie erkennen das daran, dass sich viele Tiere ein paar Mal auf der Stelle im Kreis drehen, bevor sie sich zum Schlafen niederlegen. Richten Sie Ihrem Vierbeiner daher am besten einen Schlafplatz mit einem erhöhten Rand ein. Er wird diesen jeder noch so weichen Matratze vorziehen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund an einem warmen, nicht zugigen Platz schlafen kann.
  • Besonders wenn der Tag aufregend war, braucht der Hund abends besonders viel Ruhe, um sich zu regenerieren.

Schlafplatz der Katze

In der Regel sucht sich die Katze Ihren Lieblingsschlafplatz selbst aus. Es ist dann am Katzenhalter, diesen bequem auszustatten (z.B. mit einer Kuscheldecke). Bevorzugte Schlafplätze der Katze sind in erster Linie Fensterplätze und erhöhte Liegeflächen. Manche Katzen schätzen die schützende Geborgenheit einer Höhle. Das kann auch ein mit einer Decke ausgelegter Karton sein. Transportboxen sind dafür auch gut geeignet. Das Gitter sollte jedoch abgenommen werden, damit sie sich nicht selber einsperren können. Das hat auch den Vorteil, dass diese für die Katze dann gleich vertraut riecht, wenn sie darin mal zum Tierarzt gebracht werden muss.

Schleppleinen-Training mit Hund

Prinzipiell gibt es verschiedene Trainingsmethoden, um Ihrem Hund Verhaltensweisen an- oder abzugewöhnen. Das Schleppleinen-Training zielt speziell darauf ab, entweder den Ungehorsam des Hundes einzugrenzen oder aber unerwünschtes Verhalten nicht entstehen zu lassen, indem Sie den Hund daran gewöhnen, einwandfrei auf Signale oder Kommandos zu hören. Durch das gewonnene Vertrauen schenken Sie Ihrem Hund zusätzlich ein gewisses Maß an Freiheit sowie Ihnen selbst mehr Sicherheit bei dem Umgang mit Ihrem Hund während des alltäglichen Auslaufs.

Vorgehensweise

Sobald der Trainingsplatz erreicht wurde, können Sie den Hund mit der Schleppleine „frei“ herumlaufen lassen. Vorbeugend ist Ihre Aufgabe, die den Hund ablenkenden Reize zu erkennen, um frühzeitig das Kommando geben zu können, nicht loszustürmen bzw. sogar zurückzukehren. Hört Ihr Hund nicht, ziehen Sie an der Schleppleine, sodass dieser merkt, dass er trotz der Distanz noch unter Kontrolle steht. Nach und nach wird Ihr Hund lernen, besser und konsequent zu hören, und Sie können mit schleifender oder sogar gekürzter Schleppleine üben. Nicht zu vergessen: Belohnungen nach jedem Fortschritt können Wunder wirken (Leckerli, Ersatzjagdspielzeug etc.).

Tipps zum Schleppleinen-Training mit Hund

  • Bringen Sie viel Geduld mit und geben Sie bei Rückschlägen nicht auf. Der Hund muss sich an diese Vorgehensweise erst einmal gewöhnen, doch das Ergebnis lohnt sich!
  • Das Training konzentriert und sehr aufmerksam absolvieren.
  • Die Schleppleine sollte mind. 10 m, höchstens jedoch 20 m lang sein.
  • Wegen der Gefahr, dass Ihre Schleppleinen sich verfangen, jedoch auch um den Hund weniger Reizen auszusetzen, trainieren Sie immer nur mit einem Hund.
  • Zum Beginn dieses Trainings sind ebene, große, freie Wiesen empfehlenswert.
  • Wenn Ihr Hund bei Kommandos die entsprechende Reaktion zeigt, sollte dieser daraufhin direkt belohnt werden.
  • Tragen Sie Handschuhe: Wenn Ihr Hund doch einmal losstürmt, kann es ansonsten zu leichten Verbrennungen an den Händen kommen.

Schlittenhunde

Als Schlittenhunde werden im Grunde alle Hunde bezeichnet, die vor einen Hundeschlitten gespannt werden können. Die Tiere ziehen den Schlitten und können viele hundert Kilometer auf diese Weise zurücklegen. Schlittenhunde müssen vor allem ausdauernd und unempfindlich gegenüber niedrigen Temperaturen sein.

Schlittenhunderennen

Beim Schlittenhunderennen handelt es sich um eine Hundesportart, die in erster Linie von den sogenannten Schlittenhunden ausgeführt wird. Bei einem Schlittenhunderennen werden mehrere Hunde eingespannt und der Musher bestimmt Richtung und Tempo des Schlittenhundegespanns. Musher ist der Fachausdruck für die Person, die das Hundegespann lenkt. Schlittenhunderennen werden oftmals in widrigem Gelände unter erschwerten Bedingungen ausgetragen. Dies stellt nicht nur an die Hunde, sondern auch an den Musher besondere Anforderungen. Insbesondere bei Rennen, die über eine größere Distanz hinweg ausgetragen werden, müssen Hunde und Musher in einer wilden, oftmals wenig einladenden Umgebung übernachten. Häufig gibt es am Rand der Rennstrecke auch spezielle Stützpunkte, die erreicht werden müssen. Rennen mit Schlittenhunden können aber auch über kurze Distanzen ausgeführt werden.

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