Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Salat für Katzen? Hört sich erst einmal komisch an. Probieren geht über Studieren: Darum hier ein Rezept für einen leckeren Salat für Ihre Samtpfote.
Zunächst die Karotte schälen und fein raspeln. Dann zusammen mit den Sprossen und den Kräutern in einer mittelgroßen Schüssel vermengen. Die Gemüsebrühe zufügen und vorsichtig umrühren. Eine kleine Portion davon in den Futternapf füllen und den Rest in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Katzen gehören seit Langem zu den beliebtesten Haustieren überhaupt. Früher oft auf Bauernhöfen als Mäuse- und Ungezieferjäger gehalten, haben sie heute als Schmusetiger den Einzug in die Wohn- und Schlafzimmer längst geschafft. Doch wussten Sie, dass Katzen schon vor Tausenden von Jahren im alten Ägypten als Haustiere bekannt waren? Dort spielten sie in der Religion eine ganz besondere Rolle und wurden sogar als heilige Tiere verehrt. Der Katzenkult hatte seinen Ursprung vermutlich in der Funktion der Tiere als Schutz vor Mäusen und Ratten. Getreide war im alten Ägypten eines der kostbarsten Güter und die Ernte wurde durch Ungeziefer bedroht. Auch durch ihr angenehmes Wesen und ihr schönes Aussehen wurde die Hauskatze zu einem gern gesehenen Gast in ägyptischen Wohnhäusern und Tempeln. Die Katzen sorgten auch in den heiligen Stätten für eine Eindämmung der Verunreinigung durch Nagetiere.
Die Katze wurde vor allem mit der alten ägyptischen Göttin Bastet assoziiert. Auch die Göttin selbst wird in vielen Darstellungen als Katze abgebildet. Dieser war ein großer Tempel in der damaligen Stadt Bubastis geweiht. In der Nähe der Tempelanlage fanden Archäologen zahlreiche als Mumien bestattete Katzen, was auf die große Verehrung der Hauskatzen hinweist. Denn die Tiere wurden immer höchst sorgfältig und mit teuren Hilfsmitteln einbalsamiert. Diese Behandlung nach dem Tod war ansonsten nur Adeligen oder hohen Beamten vorbehalten.
Die Göttin Bastet war im alten Ägypten als Tochter des Sonnengottes Re bekannt. Sie galt als sanftmütig, ganz im Zeichen der Katze und war die Göttin der Fruchtbarkeit und Liebe. Als Beschützerin von Schwangeren und der Familie war es naheliegend, dass das Tier der Göttin in allen Häusern und Wohnungen stets willkommen war. Mit dem Untergang des antiken Königreiches fand auch der Katzenkult ein Ende. Doch archäologische Ausgrabungen bringen bis heute Zeugen dieser Zeit zum Vorschein, ob in Form von Katzenmumien oder alten Wandgemälden. Und bis heute ist die Katze als angenehmer Gast im Haus und als wirkungsvolle Jägerin auf der ganzen Welt bekannt und beliebt.
Bei der Anschaffung eines neuen Hundes spielt natürlich auch das Geschlecht Ihres zukünftigen Haustieres eine große Rolle. Leider, oder wohl eher zum Glück, ist jeder Hund genauso einzigartig wie ein Mensch. Daher ist das Verhalten eines jeden Vierbeiners genauso von seinem individuellen Charakter abhängig, wie von seinem Geschlecht. Es ist einfach nicht möglich, pauschal charakterliche Unterschiede aufzulisten, die hundertprozentig geschlechtsbezogen sind.
Zur aller erst denken Sie wahrscheinlich daran, dass Männchen automatisch größer sind, als ihre weiblichen Artgenossen. Damit liegen Sie richtig! Rüden sind meist robuster gebaut und sind allgemein größer als Hündinnen derselben Rasse. Bei langhaarigen Hunden weisen Rüden meist auch ein dichteres Haarkleid auf, was natürlich das Haaren und den damit einhergehenden Aufwand erhöht. Männliche Hunde markieren öfter ihr Revier als Weibchen und sind meist rauflustiger. Wobei dieses Kräftemessen mit anderen Hunden eher ein harmloses Spiel ist, welches den Tieren den Umgang miteinander erleichtert. Vor allem in der „Hundepubertät“ tendieren Rüden dazu, mehr Ärger zu machen.
Was Sie vor der Anschaffung einer Hündin auf jeden Fall bedenken müssen, ist die Läufigkeit. In dieser Zeit verändert sich das Verhalten des Tieres und je nach Reinlichkeit Ihres Schützlings kann es schon vorkommen, dass Sie überall Blutflecken in Ihrem Zuhause vorfinden. Natürlich müssen Sie in diesem Zeitraum auch besonders auf den Kontakt mit Rüden achten, da es recht schnell zu einem ungeplanten Zuwachs in der der Hundefamilie kommen kann. Hündinnen können sehr gewitzte Versuche unternehmen, Ihrer Obhut zu entfliehen, um zu ihrem Herzblatt zu finden. Nach einem Zeitraum von circa neun Wochen nach Ende der Läufigkeit, kommt es bei einigen Hündinnen zu einer Scheinschwangerschaft. Das Tier kann dabei gereizt oder auch besonders anhänglich sein. Bei besonders schweren Fällen ist eine Kastration ratsam. Im Vergleich zu Rüden können Hündinnen schlechter im Umgang mit anderen Weibchen und fremden Welpen sein, da diese als potentielle Konkurrenz angesehen werden können.
Die Scheinschwangerschaft beim Hund ist im Grunde eine eingebildete, scheinbare Mutterschaft. Sie tritt etwa vier bis neun Wochen nach der Läufigkeit auf. Die Hündin bildet sich ein, Welpen geboren zu haben, um die sie sich nun kümmern muss. Das Gesäuge schwillt an und bei einigen Hündinnen kann auch Milch vorhanden sein. Oftmals versuchen betroffene Hündinnen, ein Nest zu bauen: Gegenstände und Spielzeug dienen als Ersatz für die nicht geborenen Welpen und werden in das Nest geschleppt und bemuttert. Die Tiere können so in ihrer Mutterrolle aufgehen, dass sie ihre Ersatzwelpen aggressiv verteidigen und bissig werden. Die Scheinschwangerschaft kann außerdem dazu führen, dass die Hündin den Appetit verliert und nur noch ungern das Haus verlässt.
Zunächst sollten Sie sich ein Verständnis darüber schaffen, was eine Scheinträchtigkeit überhaupt ausmacht. Diese liegt nämlich genau dann vor, wenn sich eine Katze auf einmal sehr mütterlich gibt, obwohl tatsächlich gar keine Trächtigkeit existiert. Nicht nur emotional, sondern auch körperlich lassen sich Veränderungen feststellen. Indikatoren für eine Scheinträchtigkeit bei Ihrer Katze sind ein vergrößertes Gesäuge und die Produktion von Milch. In der Fachsprache wird dieser Zustand fortan als Pseudogravidität bezeichnet. Zeitlich gesehen kann dies vor allem nach einem Eisprung auftreten, bei welchem keine Paarung vorgenommen wurde. Auch zum Ende des Sexualzyklus Diöstrus kann es zu einer Scheinträchtigkeit kommen, denn dann fallen die Hormone im Körper. Wichtig ist jedoch nicht nur die Kenntnis über die allgemeine Definition, sondern auch das Wissen darüber, dass Sie sich gesundheitstechnisch keinerlei Sorgen machen müssen. Der Zustand der Scheinträchtigkeit ist zu keinem Augenblick gefährlich und verschwindet bereits zeitnah wieder.
Die bereits zur Sprache gekommene Phase des Diöstrus zum Ende des Sexualzyklus kann durch den Abfall eines Schwangerschaftshormons namens Progesteron den Beginn einer Scheinträchtigkeit markieren. Zudem kommt es hierbei zur Vermehrung des Hormons Prolaktin. Paaren sich Katzen wobei die Häufigkeit nicht relevant, kommt es zum normalen Eisprung. Dieser stellt ebenso, wie der Eisprung ohne Paarung, ein spontanes Ereignis dar. Ohne den Akt an sich wird der die Scheinträchtigkeit auslösende Eisprung vom Tierarzt als Ovulation bezeichnet. Werden Hunde und Katzen in direkten Vergleich gestellt, so lässt sich feststellen, dass eine Scheinträchtigkeit bei Katzen sehr selten ist. Symptome für eine Scheinträchtigkeit So unterschiedlich, wie sich mütterliche Fürsorge verdeutlicht, so verschieden präsentieren sich auch die Indikatoren für eine Pseudogravidität. Achten Sie bei Bedenken auf folgende Anzeichen:
Für absolute Sicherheit sollten Sie immer einen Tierarzt aufsuchen, denn nur dieser kann Ihnen sicher sagen, ob Ihre Katze scheinträchtig oder vielleicht sogar unfruchtbar ist. Denn auch Letzteres kann dazu führen, dass Ihre Katze ein solches Verhalten an den Tag legt und sich gegenüber leblosen Gegenständen wie eine Mutterfigur verhält. Gehen Sie von daher besonders behutsam mit Ihrem Haustier um, denn durch einen beschützenden Trieb können plötzlich vereinzelt auch Aggressionen auftreten, sollten Sie versuchen Ihrer Katze den behüteten Gegenstand wegnehmen zu wollen.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Hunde benötigen deutlich mehr Schlaf als wir Menschen. Für erwachsene Hunde werden 17 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag empfohlen; Hunde verbringen also mehr als zwei Drittel ihrer Lebenszeit im schlafenden Zustand. Hundewelpen und alte Hunde können gut und gerne 22 Stunden pro Tag verschlafen. Im Alltag ist der Besitzer gefordert, darauf zu achten, dass sein Liebling genug Schlaf bekommt. Viele Hunde „vergessen“ nämlich zu schlafen, wenn sie mit ihren Besitzern unterwegs sind und aufregende Dinge erleben. Wie bei kleinen Kindern müssen Sie hier auf ausreichenden Schlaf achten, damit die Tiere nicht fahrig, aggressiv oder – bei länger dauerndem Schlafmangel – sogar krank werden.
Haushunde haben ihre Schlafenszeiten an den Menschen angepasst, das heißt, sie schlafen nachts, wenn auch ihre Besitzer ruhen. Da der Schlafbedarf des Hundes jedoch, wie bereits erwähnt, deutlich größer ist als der des Menschen, sollten Hunde über den Tag hinweg auch noch ein paar Nickerchen einlegen können. Die Tiere ruhen bevorzugt dann, wenn ihr Besitzer anderweitig beschäftig ist, also wenn Sie zum Beispiel am PC arbeiten oder fernsehen.
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