Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.

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Hundebürsten, Hundekämme, Fellhandschuhe & Co.

Die Auswahl an Fellpflege-Produkten für unsere Lieblinge ist groß. Doch was für das eine Haustier perfekt passt, muss nicht unbedingt den Ansprüchen eines Vierbeiners genügen. Wir haben uns einen Überblick im Hundebürsten-Chaos verschafft und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Hundebürste, Hundekamm, Fellpflegehandschuh & Co. achten sollten.

Hundedoc - Hilfe auf vier Rädern

In Berlin leben rund 1800 Jugendliche und junge Erwachsene die meiste Zeit auf der Straße. Ihre vierbeinigen Begleiter, überwiegend Hunde, sind oftmals der einzige Halt. Der gemeinnützige Verein "Hundedoc" wurde im Jahre 2000 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht diesen Tieren eine kostenlose medizinische Grundversorgung zuzusichern. An vier Tagen in der Woche bietet die Tierärztin Jeanette Klemmt gemeinsam mit einer ehrenamtlichen studentischen Mitarbeiterin kostenlose Beratung und Behandlung am Wismarplatz an.

Hundefutter vom Metzger

Ihr Hund als Karnivore, das heißt als Fleischfresser, braucht Fleisch. Dies ist in herkömmlichem Industriefutter meist als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ gekennzeichnet und liegt häufig bei gerade einmal 4-20 Prozent, während Ihr Hund, ernährungswissenschaftlich betrachtet, 80 Prozent bräuchte. Weiterhin fallen unter dem Begriff „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ auch Abfallprodukte, das heißt Urin, Fell bzw. Federn und Knochenmehl. Viele Menschen entschließen sich deshalb, ihren Hund artgerecht zu ernähren und bekochen diesen selbst oder kaufen Fleisch direkt vom Metzger. Auch die Regulierung von Farbstoffen und Zucker, die in vielen Futtersorten zu finden ist, entfällt mit der direkten Zubereitung.

Was es dringend zu beachten gilt:

  • Schweinefleisch ist roh ein absolutes Tabu für Ihr Tier, denn es ist bekannt für das Auslösen der Aujeszkyschen Krankheit, die tödlich für Ihr Tier enden kann.
  • Muskelfleisch, das Sie im Allgemeinen vom Metzger bekommen, reicht nicht allein aus, um Ihren Hund zu versorgen.
  • Das Fleisch direkt vom Metzger ist im Vergleich zum herkömmlichen Futter sehr teuer.

Wenn Fleisch, dann roh

Wenn Sie Ihren Hund artgerecht ernähren wollen, ist es wichtig, ihm das Fleisch roh zu geben. Durch das Kochen werden viele wertvolle Vitamine zerstört und ggf. enthaltene Knochen können splittern. Wichtig ist zudem, dass Sie bedenken, dass Ihr Hund vor allem Innereien benötigt, diese werden beim Metzger häufig kostenlos oder sehr günstig abgegeben. Achten Sie weiterhin darauf, dass Sie ungewürztes Fleisch kaufen. Eine Alternative zum Metzger stellt das mittlerweile in vielen Tierfachgeschäften vorhandene "Barf"-Futter dar. Hier wird rohes, eingefrorenes Fleisch angeboten, häufig auch portioniert und im richtigen Verhältnis abgestimmt. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei jedoch nicht um Fleisch, das für den menschlichen Verzehr angeboten werden dürfte. Spezielle Siegel ermöglichen Ihnen jedoch auch hier, ganz nach Ihren Bedürfnissen „Barf“-Fleisch zu kaufen.

Fleisch alleine reicht nicht aus

Die restlichen 20 Prozent würde Ihr Hund in der Natur durch den Mageninhalt der erlegten Tiere zu sich nehmen. Wenn Sie also Reis, Kartoffeln oder anderes Gemüse unter das Fleisch zumischen, kommt dies einer artgerechten Ernährung Ihres Hundes am nähesten. Egal ob Sie das Fleisch vom Metzger, dem Discounter oder dem Tierhandel beziehen – Es ist wichtig, darauf zu achten, was Sie dem selbstgemachtem Futter zusätzlich beifügen. Zucker, chemische Nährstoffe und zu viel Getreide gefährden die Gesundheit Ihres Hundes, ganz gleich welche Qualität das Fleisch hat, das Sie ihm geben.

Hundehaarallergie

Tierhaarallergien machen fast die Hälfte aller Allergien in Deutschland aus. Auch wenn mehr Menschen von einer Allergie gegen Katzenhaare betroffen sind, bleiben auch viele Hundehalter nicht verschont. Der Begriff „Hundehaarallergie“ ist dabei allerdings irreführend. Unter anderem rufen Speichel, Schuppen und Urinreste im Fell die allergische Reaktion hervor, nicht die Haare selber. Dort sammeln sich Proteine, die das menschliche Immunsystem fälschlicherweise als Gefahr wahrnimmt und allergisch reagiert.

Der Mensch nimmt die Allergene durch direkten Körperkontakt mit dem Hund oder durch die Luft auf. Diese allergenen Proteine werden je nach Hunderasse unterschiedlich stark gebildet. Während es bei Boxern besonders häufig zu Allergien kommt, sind beim Portugiesischen Wasserhund keine allergischen Reaktionen bekannt. In der Regel sind Besitzer von kurzhaarigen Hunden stärker betroffen.

Wie macht sich eine Hundehaarallergie bemerkbar?

Einen Allergietest beim Hautarzt sollte unbedingt gemacht werden, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Kopfschmerzen
  • Häufiges Niesen
  • Leichter Husten
  • Gerötete Augen
  • Dauerhafter Schnupfen und Juckreiz in der Nase
  • Asthma

Falls Ihr Allergologe den Verdacht einer Hundehaarallergie bestätigt, ist es natürlich der einfachste, aber sicherlich auch schmerzhafteste Weg, den Hund in die Obhut eines anderen Halters zu geben. Auch in diesem Fall können die Symptome noch eine Weile anhalten, da sich Reste der Hundehaare leicht im Haus festsetzen. Die meisten Hundehalter wehren sich gegen diese Option. Durch regelmäßiges Händewaschen, Staubsaugen und Putzen können Sie die Zahl der Erreger minimieren und die Symptome stark lindern. Orte, wie das Schlafzimmer und die Couch, sollten bei einer starken Allergie vom Hund gemieden werden. Außerdem hilft es, das Fell des Hundes regelmäßig zu bürsten.

Darüber hinaus können Allergiepräparate die Symptome abschwächen. Am erfolgreichsten sind die Wirkstoffe Cetrizin und Loratadin in Tablettenform sowie Cromoglicinsäure als Augentropfen oder Nasenspray. Auch eine Desensibilisierung ist eine Option. Dabei werden dem Körper immer weiter gesteigerte Dosen der allergenen Substanz zugeführt, in der Hoffnung, dass er gegen sie immun wird

Muss ich meinen Hund wegen meiner Tierhaarallergie abgeben?

Ob es ratsam ist, den Hund abzugeben, muss jeder für sich selbst abwägen. Obwohl die Therapie einer Hundehaarallergie recht aufwendig ist, nehmen viele Hundehalter die Prozedur in Kauf. Immerhin besteht meistens eine enge Bindung zum Hund. Oft wirkt schon eine kluge Auswahl der Hunderasse Wunder. Wer schon vorher von seiner Hundehaarallergie weiß, sollte sich eher an langhaarigen Hunden orientieren oder sich direkt für einen sogenannten Allergiehund entscheiden. Es gibt bestimmte Hunderassen, wie den Labradoodle und Goldendoodle, die extra für Allergiker gezüchtet werden.

Hundehaare von der Kleidung entfernen

Jeder Hundebesitzer wird wohl fast täglich mit der Frage konfrontiert, wie die Vielzahl an Hundehaaren auf der Kleidung nun am besten zu entfernen sei. Nicht nur aus hygienischen und optischen Gründen, sondern auch weil Sie möglicherweise Allergiker in Ihrer näheren Umgebung haben, sind Hundehaare auf der Kleidung meist unerwünscht. Der Staubsauger ist häufig nicht geeignet für die effektive Haarbeseitigung. Natürlich hängt die Anzahl der Hundehaare vor allem von der Rasse Ihres Hundes ab und kann stark variieren, aber die meisten Hundehalter kommen wohl früher oder später nicht daran vorbei, eine Lösung zu finden.

Hundehaltung in der Stadt

Wer in der Stadt lebt und den Wunsch nach einem eigenen Hund hat, muss nicht zwangsläufig darauf verzichten. Doch egal, ob man Hunde in der Stadt oder auf dem Land halten möchte, sie haben Bedürfnisse und diese muss man als verantwortungsvoller Hundehalter erfüllen können. Ein aktiver Windhund oder ein Herdenschutzhund sind beispielsweise wohl weniger für das Stadtleben geeignet. Französische Bulldogge, Mops oder Cavalier King Charles Spaniel sind schon bessere Stadtbewohner. Die Rasse spielt eine große Rolle, wenn man einen Hund in der Großstadt halten möchte. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Tiere unabhängig von der Rasse auch in ihrem Wesen und Charakter. Möchte man einen Hund in der Stadt halten, muss daher immer der Einzelfall betrachtet werden.

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