Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Eine Gastritis bei Hunden ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die Magenschleimhaut bedeckt das Innere des Magens, um diesen vor der aggressiven Magensäure zu schützen. Die Magensäure ist wichtig, um aufgenommene Nahrung verdauen zu können. Unterschiedliche Gründe können zu einer Gastritis bei Hunden führen.
An einer Gastritis oder auch Magenschleimhautentzündung können nicht nur Menschen, sondern auch Tiere erkranken. Wenn eine Gastritis bei Katzen auftritt, sollten Besitzer ihren Liebling unbedingt tierärztlich behandeln lassen. Eine Magenschleimhautentzündung kann negative Folgen wie Magengeschwüre und Magenkrebs haben.
Áls Gebrauchshunde werden Hunde bezeichnet, die für spezielle Tätigkeiten genutzt und sozusagen gebraucht werden. Man bezeichnet diese Hundegattung auch als Arbeitshunde. Unter der Bezeichnung Gebrauchshunde werden häufig auch Hunde verstanden, die gezielt für den Schutz- und Wachdienst eingesetzt werden.
Wenn Ihr Hund beispielsweise aus großer Höhe stürzte oder von einem Auto angefahren wurde, besteht die Möglichkeit eines Beinbruchs. Sicher diagnostizieren kann das lediglich ein Tierarzt, der mithilfe eines Röntgengerätes das betroffene Bein in Anschein nimmt.
Ein Hund mit einem gebrochenen Bein zeigt meist eindeutige Symptome, die jeden Halter dazu veranlassen sollten, tierärztliche Hilfe aufzusuchen.
Zeigt Ihr Hund eines oder mehrere der oben genannten Symptome, ist Vorsicht geboten. Ein verängstigtes, schmerzerfülltes Tier reagiert aus Selbstschutz oft anders, als Sie es von ihm kennen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie ruhig bleiben und versuchen, diese Ruhe auch auf den Hund zu übertragen. Ein Maulkorb kann hilfreich dabei sein, alle Beteiligten vor eventuellen Verteidigungsreaktionen des Hundes zu schützen, der schließlich nicht weiß, was geschieht. Vergessen Sie nicht – Ihr Hund leidet unter Schmerzen. Deswegen sollten Sie und alle Beteiligten fortan sehr behutsam mit ihm umgehen.
Die Behandlung Ihres Hundes ist natürlich stark abhängig von der Art des Bruchs, den er erlitt. Grundsätzlich relevant ist jedoch, dass der Knochen wieder in seine ursprüngliche Position gebracht wird und gerade zusammenwachsen kann, wofür die Behandlung durch einen Tierarzt unabdingbar ist. Bei einem einfachen Bruch kann es ausreichen, das Bein ruhigzustellen, indem der Tierarzt eine Schiene, einen Verband oder einen Gips anlegt. Bei komplizierten Brüchen ist oft eine Operation notwendig, bei der der Bruch durch Schrauben, Nägel oder Platten fixiert wird. Anschließende Röntgenuntersuchungen sind notwendig, um den Verlauf des Heilungsprozesses beobachten zu können und somit sicherzustellen, dass der Bruch Ihres Hundes schnellstmöglich wieder abheilt.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Katzen sind bekannt als eigenwillige und selbstständige Tiere. Diese Eigenschaften können ihnen manchmal zum Verhängnis werden und zu Knochenbrüchen führen.
Folgende Symptome deuten auf einen Beinbruch Ihrer Samtpfote hin:
Nach einer Verletzung kann sich Ihre Katze in einer Art Schockzustand befinden. Deshalb sollten Sie so ruhig und behutsam wie möglich mit ihr umgehen und dafür sorgen, dass sie nicht flüchten kann. Bringen Sie sie in einem Transportbehälter mit abnehmbarem Deckel unter, damit sie schonend hineingelegt werden kann. Eine Alternative dazu ist eine andere stabile Unterlage, von der die Katze nicht herunterspringen kann. Hierfür können Sie Ihre Samtpfote mit einem Handtuch umhüllen. Falls offene Verletzungen und Blutungen vorliegen, müssen diese mit einem sauberen Tuch versorgt werden. Sie sollten den Bruch auf keinen Fall selbst behandeln. Der Weg zum Tierarzt sollte möglichst erschütterungsfrei verlaufen, um dem Tier weitere Schmerzen und auch größere Angst zu ersparen. Am besten kündigen Sie in der Praxis Ihren kurzfristigen Besuch an.
Bei einfachen Brüchen werden die meisten Katzen lediglich mit einem Stützverband behandelt. Die Heilung hängt nun vom Alter und Komplikationen des weiteren Verlaufs ab, dauert aber in der Regel drei bis acht Wochen. Bei aufwendigeren Verletzungen und auch bei älteren Katzen ist oftmals eine Operation notwendig. Danach ist eine Käfigruhe von ca. zwei Wochen einzuhalten. Anschließend sollte die Samtpfote das Haus zur Schonung mindestens vier Wochen nicht verlassen. Auch in der Wohnung ist dafür zu sorgen, dass keine weiteren Verletzungen oder Risiken entstehen. Während dieser Zeit müssen die Wunden täglich auf Entzündungen und Schwellungen kontrolliert werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Katze genug Nahrung zu sich nimmt. Der Tierarzt wird in der Regel nach drei Wochen eine Röntgenuntersuchung durchführen, um den Heilungsverlauf zu verfolgen.
Häufige Gefahrenquellen stellen gekippte Fenster dar, an denen sich Katzen leicht einklemmen können. Falls möglich sollten Freigänger auch von viel befahrenen Straßen ferngehalten werden. Bestimmte Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Nierenerkrankungen, können die Knochenstruktur von Katzen schwächen. Auch eine falsche Ernährung kann ein Grund dafür sein. Falls also unnatürlich oft Knochenbrüche auftreten, sollte nach deren Ursachen gesucht werden.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Wenn Ihr kleiner Liebling trächtig ist und kurz vor der Geburt seiner Welpen steht, liegt nichts näher, als ein passendes Wurfplätzchen für die Katze vorzubereiten. Tiere, die ihren Besitzern vertrauen, gebären gerne in ihrer Nähe.
Denken Sie daran, den Wurfplatz für Ihre Katze rechtzeitig herzurichten, damit Ihre Samtpfote ihn schon in Augenschein nehmen kann, bevor die Geburtswehen einsetzen. Die Katze wird bereits etwa eine Woche vor der Geburt beginnen, sich allmählich nach einem geeigneten Platz umzusehen. Achten Sie darauf, keine Schränke mehr offen stehen zu lassen, sonst könnte es passieren, dass die Mutterkatze dort ihre Jungen zur Welt bringt. Wenn Sie genug Platz haben, können Sie auch mehrere Kartons für die Katze bereitstellen, sodass das Tier sich selbst einen Platz für die Geburt aussuchen kann.
Sollte Ihre Katze zur Geburt dennoch einen anderen Platz als die sorgsam hergerichtete Wurfbox(en) wählen, dann akzeptieren Sie das und versuchen Sie nicht, die Katze immer wieder an das vorgesehene Plätzchen zu setzen – sie wird dort nicht bleiben. Lassen Sie Ihre Samtpfote an dem von ihr gewählten Platz gebären und bringen Sie die Katze samt ihrer Jungen anschließend in den vorbereiteten Karton.
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