Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Die FSME beim Hund, auch unter dem Namen Frühsommer-Meningoenzephalitis oder zentraleuropäische Zeckenenzephalitis bekannt, wird durch Viren ausgelöst. Diese Viren kommen nicht in ganz Deutschland vor: Die wesentlichen Verbreitungsgebiete liegen in Bayern, Baden-Württemberg, in Teilen von Sachen, Hessen und Thüringen. Und auch in diesen Risikogebieten sind nur wenige Zecken mit dem Virus infiziert! An FSME erkranken in erster Linie Menschen. Die Erkrankung tritt bei Hunden und anderen Tieren nur selten auf. Sie scheinen eine natürliche Resistenz gegen diese Viren zu haben, denn auch nach einer Infektion kommt es nur selten zu klinischen Symptomen.
Furunkulose, also eine Entzündung am Haaransatz, ist besonders bei Hunden mit schwachem Immunsystem keine Seltenheit. Durch Allergien können Hunde sehr anfällig gegen diverse Bakterien werden, die sich durch Kratzen und Lecken auf ihrer Haut verteilen. Zusätzlich dazu kommen die Tiere bei ihren täglichen Streifzügen mit vielen Erregern in Kontakt und können sich leicht an Fremdkörpern, wie Glasscherben, verletzen. Die anfälligsten Körperteile der Hunde sind die Pfoten. In den meisten Fällen beginnt die Furunkulose zwischen den Zehen, an den Ballen, den Sprunggelenken und Ellenbögen. An diesen Stellen sollten Sie regelmäßig nach Entzündungen oder Verletzungen Ausschau halten.
Falls Ihr Hund lustlos, appetitlos oder gar fiebrig ist, könnte dies durch eine Furunkulose verursacht worden sein. Wenn dem so ist, werden Sie die betroffene Stelle leicht finden:
Besonders unangenehm und gefährlich wird die Entzündung, wenn die Verdickung nicht von alleine aufplatzt. Es droht, dass der Furunkel nach innen und außen hin wächst und die Erkrankung flächendeckend wird. In dem Fall hilft nur noch eine Operation des Hundes. Oft bleiben nach der Operation aber sehr tiefe und langsam heilende Wunden zurück, die wiederum sehr anfällig für Entzündungen sind.
Sie sollten schon beim ersten Verdacht einer Furunkulose den Tierarzt kontaktieren. In den meisten Fällen ist die Behandlung langwierig und es wird bei einer bakteriellen Infektion meistens auf Antibiotika zurückgegriffen. Als erste Hilfe können Sie die Entzündung zudem mit homöopathischen Mitteln eindämmen:
Wenn Sie Ihren Hund homöopathisch behandeln, sollten Sie dennoch den Tierarzt aufsuchen und es mit ihm abstimmen. Falls der Hund auch nach mehr als einer Woche nicht auf das homöopathische Mittel reagiert, ist es ratsam, die Behandlung abzubrechen und ein anderes Mittel ausprobieren. Um Ihren Hund zu schützen, sollten Sie seine anfälligen Stellen regelmäßig untersuchen und desinfizieren. In besonderem Maße gilt das, wenn Sie wissen, dass der Hund allergisch ist und ein schwaches Immunsystem hat. Kommt es trotzdem zu einer Furunkulose, gilt: Handeln Sie so schnell wie möglich.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Wenn Menschen unverschuldet in eine Notsituation geraten sind es oft ihre Haustiere, die ihnen Sicherheit und Halt geben. Damit diese Vierbeiner trotz fehlender finanzieller Mittel gut versorgt sind, unterstützt der Verein Futteranker Mannheim e.V. hilfsbedürftige Halter mit Futter und Zubehör.
Die Auswahl an Futtermitteln für Hunde und Katzen lässt heutzutage keine Wünsche mehr offen. Von Nassfutter, über Diätfutter bis hin zu hypoallergenem Futter verschiedener Marken – alles um den Liebling glücklich zu machen. Da ist es manchmal gar nicht so leicht, bei der Vielfalt an Futtermitteln und ihren Inhaltsstoffen durchzublicken. Was braucht mein Hund oder meine Katze denn nun wirklich und was bedeuten die Angaben auf der Verpackung?
Einige Hunde reagieren - genau wie wir Menschen - negativ auf bestimmte Stoffe in ihrer Nahrung. Man spricht dann von einer Futtermittelallergie. Diese kann durch verschiedene Inhaltsstoffe des Futters ausgelöst werden. Futterbestandteile, die eine Allergie beim Hund auslösen, werden als Allergene bezeichnet. Bei Aufnahme eines solchen Allergens reagiert das Immunsystem des Hundes mit einer überschießenden Abwehrreaktion.
Besonders bei dem ersten eigenen Hund stellt sich die Frage, wie oft er vor die Tür muss. Grundsätzlich gilt für ausgewachsene Hunde: Drei bis vier Gänge an der frischen Luft pro Tag sollten gemacht werden. Diese sollten mind. 30 Minuten dauern. Natürlich müssen Sie dabei aber auf die Bedürfnisse Ihres Hundes achten und eingehen. Nicht jeder Hund benötigt genau diese Anzahl an Spaziergängen mit dieser Dauer. Für eine optimale Anzahl an Gassi-Gängen pro Tag gilt es daher auf einige Faktoren zu achten:
Junge Hunde und Welpen benötigen von allen Hunden am meisten Freiraum, da sie häufiger ihr Geschäft machen müssen. Aktive Hunderassen, wie Dackel oder Terrier, benötigen hingegen mehr Zeit, um sich auszutoben. Seien Sie also flexibel, vor allem bei heranwachsenden Hunden, deren Bedürfnisse sich konstant ändern. Dies betrifft sowohl Dauer als auch Häufigkeit der Spaziergänge mit Ihrem Vierbeiner.
Nach einiger Zeit auf den gleichen Strecken wird Ihr Hund selbst merken, wann es für ihn (oder sie) genug ist. Er wird beginnen, von alleine den Rückweg anzustreben. Hören Sie dabei auf ihn! Ein Hund, der seine eigene Bedürfnisse kennt, erleichtert Ihnen Ihr Leben um einiges. Sehr beliebt, doch etwas schwerer zu finden, sind Freilaufflächen für Hunde. Hier können sich Ihre Hunde ohne Leine austoben und mit Artgenossen spielen. Lassen Sie sich auf Ihren Hund ein und seien Sie geduldig. Mit ein wenig Geduld und Offenheit spielt sich die optimale Länge und Dauer des Gassi-Gehens fast von alleine ein.
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