Die Liebe zu Hunden trifft in Großbritannien auf offene Ohren. Die Hundehaltung hat dort eine lange Tradition und so werden auch Touristen mit ihren vierbeinigen Begleitern herzlich und verständnisvoll empfangen. Bei einem Urlaub mit dem Hund in Großbritannien kann man die abwechslungsreiche Landschaft der Insel genießen. Spaziergänge am Meer, Toben im Sand und Wanderungen durch bergige Regionen - in Großbritannien können Hund und Mensch viel unternehmen. Wer dort seinen Urlaub mit Hund verbringen möchte, sollte jedoch einiges berücksichtigen.

Was ist bei der Einreise nach Großbritannien zu beachten?

Auch in Großbritannien gelten die EU-Einreisebestimmungen für Hunde. Neben einem EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung sowie der Chip-Identifikationsnummer müssen Hundehalter mindestens 24 Stunden und maximal 120 Stunden vor den Ferien mit Hund in Großbritannien eine Bandwurmbehandlung durchführen und die Behandlung im Heimtierausweis vermerken lassen. Ein Tierarzt gibt Tipps zu den notwendigen Impfungen und der erforderlichen Entwurmung. Mit einer Hundekrankenversicherung sind Hundehalter im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls des Hundes bestens abgesichert. Es ist zu empfehlen, sich unbedingt vorab hierzu bei seinem Versicherer über den Versicherungsschutz zu erkundigen. Verboten ist die Einreise für die Rassen Pitbull, Fila Brasileiro, Tosa und Dogo Argentino.

Die Reise mit dem Hund muss sorgfältig geplant werden

Bei einer Reise nach Großbritannien mit dem Hund ist zu beachten, dass die Vierbeiner in vielen Restaurants nicht erlaubt sind. In Pubs dürfen Hunde oftmals nur zu bestimmten Zeiten und bei vielen Sehenswürdigkeiten ist die Mitnahme des Hundes ausgeschlossen. Oftmals müssen die Vierbeiner dann im Auto warten. In vielen Unterkünften in Großbritannien ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Hundehalter sollten dennoch vorher abklären, ob ihr Vierbeiner in der gewünschten Unterkunft gestattet ist. Damit die Reise nach England mit dem Hund problemlos klappt, sollte auch die Reiseroute sorgfältig geplant werden. Auf Fähren sind Hunde beispielsweise nicht immer willkommen. Als bequemste Reisemöglichkeit gilt die Anreise durch den Eurotunnel.

Stand August 2014

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