Der Besuch beim Tierarzt ist für Katzen und Hunde nur sehr selten ein freudiges Ereignis. Insbesondere Katzen lassen sich nach einer unangenehmen Behandlung nur selten zu einem weiteren Besuch beim Tierarzt überreden. Aber auch Hunde sind nicht immer begeistert. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Hunde- und Katzenhalter den Besuch beim Tierarzt für ihre Tiere jedoch etwas angenehmer gestalten. Grundsätzlich gilt, dass Herrchen und Frauchen ihren Liebling beim Tierarztbesuch nicht alleine lassen sollten. Hunde und Katzen fühlen sich wesentlich wohler, wenn ein ihnen vertrauter Mensch anwesend ist. Und auch festgehalten werden die meisten Tiere lieber von vertrauten Händen als von einer fremden Person.

Gute Vorbereitung macht den Tierarztbesuch einfacher

Damit der Besuch beim Tierarzt nicht zum Desaster wird und möglichst entspannt abläuft, sollte er gut vorbereitet werden. Ein völlig aufgelöster Besitzer, der gehetzt von der Arbeit nach Hause stürmt und seine Katze in den Katzenkorb zwängen möchte, wirkt wenig beruhigend. Ähnliches gilt auch für Hundebesitzer. Katzen- und Hundehalter sollten sich Zeit nehmen. Der Hund darf vorher noch etwas Gassi gehen und sich lösen. Die Katze wird vollkommen ruhig in den Katzenkorb gesetzt. Im Wartezimmer der Tierarztpraxis kann man Hunde durch einfache Übungen ablenken. Katzen gönnt man so viel Ruhe wie möglich: Der Katzenkorb sollte in der leisesten Ecke stehen und möglichst keinen Blick auf Hunde bieten.

Wie oft müssen Hunde und Katzen zum Tierarzt?

In der Regel sollten sowohl Hunde als auch Katzen einmal jährlich einem Tierarzt vorgestellt werden. Dieser wird sich mit Hilfe einer gründlichen Allgemeinuntersuchung einen Eindruck über den Gesundheitsstand des Tieres verschaffen, den Impfstatus kontrollieren und gegebenenfalls weiterführende Untersuchungen empfehlen. Neben der jährlichen Routineuntersuchung sucht man den Tierarzt nur auf, wenn das Tier krank ist. Wer noch nicht den richtigen Tierarzt gefunden hat, kann Freunde und Bekannte um eine Empfehlung bitten. Diese Empfehlung kann dann durch einen persönlichen Besuch beim Tierarzt überprüft werden.

Die Tierarztkosten für Hunde und Katzen

Tierärzte berechnen die Kosten für ihre Behandlung einheitlich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Diese Gebührenordnung bietet den Praxen einigen Spielraum bei der Rechnungsstellung. Die Kosten für einen Besuch beim Tierarzt hängen also von der Praxis ab, aber natürlich auch von den jeweiligen Untersuchungen, Behandlungen und verabreichten Medikamenten. Ist nur eine Impfung oder auch eine Wurmkur notwendig? Hat das Tier Parasiten? Steht eine Operation an? Vielleicht eine Kastration? Um sich vor unangenehmen Überraschungen zu schützen, kann eine Krankenversicherung für Tiere sinnvoll sein!

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