Da der zentralasiatische Owtscharka so weit verbreitet ist, haben sich auch zahlreiche unterschiedliche Schläge entwickelt. Die großen Schläge in Turkmenistan werden von den einheimischen Hirten Alabai genannt. Die ursprünglichen, aus Afghanistan stammenden, Varianten kennt man unter den Bezeichnungen Sage-Koochee und Pamirhunde.

Zentralasiatische Owtscharka - Aussehen

Der Zentralasiatische Owtscharka ist groß, kräftig, hat einen massigen Kopf, einen kräftigen Knochenbau und weist eine starke Muskulatur auf. Falten in der Halsgegend sind bei diesen Hunden häufig zu beobachten. Das Fell ist gerade, grob und kann kurz oder lang sein. Die Unterwolle ist gut entwickelt. Es sind zahlreiche Farbvarianten erlaubt.

Das Wesen des Zentralasiatischen Owtscharka

Der Zentralasiatische Owtscharka zeichnet sich durch Stärke und Mut aus. Fremden gegenüber zeigen sich die russischen Rassehunde eher misstrauisch. Er ist genügsam, anpassungsfähig und eher ruhig. Die Tiere sind sehr selbstsicher und gehen ihren eigenen Weg. Sie vertragen sich in der Regel nicht mit anderen Hunden. Zwar lässt sich der zentralasiatische Owtscharka zumeist nicht provozieren, aber wenn er seine Familie bedroht sieht, geht er zum Angriff über. Eine Vorwarnung gibt es nicht. Aus diesem Grund wird von der Haltung als reiner Familien- und Begleithund abgeraten.

Die Haltung des Zentralasiatischen Owtscharka

Die Haltung des zentralasiatischen Schäferhundes wird vor allem Menschen empfohlen, die diesem Hund ein ursprüngliches Leben bieten können. Als Begleiter des Hirten und Beschützer von Viehherden in einsamen Gegenden eignet er sich optimal. Als Stadthund ist er nicht geeignet. Er braucht viel Auslauf. Die Erziehung gelingt nur, wenn man konsequent ist und sich als Rudelführer behaupten kann. Eine Hundekrankenversicherung und Hundehaftpflicht sind in jedem Fall empfehlenswert.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Martina Berg/fotolia.com

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