Diagnose und Symptome

Die Diagnose eines Glaukoms bei Hunden ist im Anfangsstadium der Erkrankung schwer, da die Symptome sich kaum oder gar nicht von denen einer regulären Augenentzündung unterscheiden. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn sich Ihr Hund merklich ruhiger verhält, oft blinzelt oder seine Augen reibt. Die schmerzliche Erhöhung des Augendrucks kann auch zu aggressiven oder scheuen Reaktionen und Berührungsängsten führen. Außerdem zählen auch geweitete Pupillen sowie eine getrübte Hornhaut zu den Erkennungszeichen eines drohenden Glaukoms. Ist der Grüne Star bereits weiter fortgeschritten, so schwillt der Augapfel an und erhält eine grünblaue, schwarze oder weißlich-trübe Färbung. Oft befällt der Grüne Star zunächst nur ein Auge, kann sich aber, insbesondere im Falle einer genetischen Erkrankung, schnell auch auf das zweite Auge ausweiten.

Behandlung und Prognose

Da ein akutes Glaukom innerhalb weniger Stunden zu einer anhaltenden Schädigung oder einem vollständigen Verlust der Sehkraft führt, sollte bei Verdacht auf eine Erkrankung mit Grünem Star unverzüglich der Tierarzt aufgesucht werden, der dann eine Messung des Augeninnendrucks vornimmt. Eine Behandlung von Glaukomen im Frühstadium ist möglich und erfolgt auf unterschiedliche Arten:

  • Behandlung mit Medikamenten zur Senkung des Augeninnendrucks und Schmerzbehandlung
  • Chirurgischer Eingriff, beispielsweise bei Vorliegen einer genetischen Verkrümmung des Kammerwinkels am Auge
  • Lasertherapie

Weder bei der medikamentösen noch bei der chirurgischen Behandlung können ein vollständiger Erhalt der Sehfähigkeit garantiert werden, da das Glaukom sehr schnell weitreichende Schäden nach sich ziehen kann. Eine Behandlung ist aber auch bei bereits vollständiger Erblindung zur Schmerzlinderung nötig. Im Notfall wird das erblindete Auge operativ entfernt.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Fiedels/fotolia.com

Auch in Zukunft immer optimal informiert

Freue Dich auf aktuelle Tipps & Trends, tierärztlich geprüfte Gesundheitsartikel und tolle Gewinnspiele in unseren AGILA-Newslettern für Hunde- und Katzenfans.

Fast geschafft!

Für die Newsletter-Anmeldung benötigen Sie Ihre Zustimmung zu den Cookies. Klicken Sie auf „Cookie-Einstellungen anpassen“ und aktivieren Sie unter Marketing „Google Recaptcha“, um sich anzumelden.

Cookie-Einstellungen anpassen

Wie viele Pfoten gibst Du uns?

Deine Meinung zählt – stimme unkompliziert und ohne Anmeldung ab!