Ursache und Diagnose

Zum Glück können Katzenbesitzer eine Thrombose relativ schnell erkennen bzw. einen Verdacht äußern, da die Krankheit fast immer in Zusammenhang mit Herzproblemen auftritt. Durch eine derartige Erkrankung, beispielsweise eine Kardiomyopathie, verlangsamt sich der Blutfluss des Tieres. Damit steigt das Risiko an einem Blutgerinnsel mit anschließender Thrombose zu erkranken. Sollte Ihre Katze also an einem Herzproblem leiden und stellen Sie zusätzlich eines der folgenden Probleme fest, lohnt sich ein Gang zum Tierarzt:

  • Lähmung und Schmerzen in den Gliedmaßen
  • Kühles Gefühl der Gliedmaßen
  • Schwacher Puls in betroffenen Gliedmaßen
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Atemnot
  • Bewegungsprobleme

Der Arzt kann dann mithilfe eines Ultraschalls die betroffene Stelle lokalisieren und diagnostizieren. Handelt es sich um kleine Blutgerinnsel, können eine Röntgenaufnahme und der Einsatz von Kontrastmitteln bei der Diagnose hilfreich sein. In diesem Fall wird Ihr Arzt eine Therapie anordnen.

Behandlung und Prognose

Bei der Therapie gilt es, die Durchblutung Ihres Vierbeiners zu verbessern, sodass Folgeschäden wie die schmerzhafte Thrombose vermieden werden können. Meist muss dies durch einen operativen Eingriff erfolgen, wobei der Arzt gleichzeitig eine Behandlung der Herzkrankheit verfolgt. Es gibt aber je nach Schweregrad der Thrombose bzw. des Blutgerinnsels auch verschiedene Medikamente zur Anwendung. Parallel zu diesen Therapieansätzen wird Ihre Katze mit Schmerzmitteln sowie Infusionen versorgt, um ihr Leiden zu lindern. Zudem sind Wärmebehandlungen der betroffenen Gliedmaßen empfehlenswert. Achten Sie auch auf genügend Ruhe und versuchen Sie, das Tier keinem unnötigen Stress auszusetzen.

Leider ist meist trotzdem nicht garantiert, dass Ihr Vierbeiner die Behandlung überleben wird. In vielen Fällen kann die Krankheit nur noch gelindert, aber nicht geheilt werden. Daher ist Ihre Katze selbst nach einer erfolgreichen Operation auf Medikamente angewiesen. Diese dienen dazu, Gerinnungen des Blutes zu reduzieren.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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