Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
Gerade wenn es um kleine Tiere geht, sind sich auch erfahrene Tierhalter manchmal unsicher, wie sie die Kleinen am besten versorgen sollten. Schließlich sind junge Tiere sehr verletzlich und brauchen die optimale Pflege, um ins Leben starten zu können. Besonders schwierig wird es, wenn die Katzenmutter sogar innerhalb Ihrer eigenen vier Wände wirft. Damit Sie sich in solchen Situationen optimal verhalten, gibt es einige einfache Tipps, an denen Sie sich orientieren können.
Zunächst ist es in diesem Fall von großer Bedeutung, dass Sie einen passenden Ort für die Geburt aussuchen. Die Katzenmutter und Ihre Babys müssen sich dort sicher und geborgen fühlen. Suchen Sie also eine ruhige Stelle in Ihrer Wohnung aus, die fernab von geöffneten Fenstern und Türen, oder auch anderen für die Katzenjungen gefährlichen Gegenständen ist. Legen Sie die Stelle dann mit einem sauberen Handtuch aus, das Flüssigkeiten wie Blut, die bei der Geburt natürlicherweise anfallen, aufsaugt.
Wenn ein Katzenbaby zu Ihnen nach Hause kommt, sollten Sie ihm einen abgelegenen und geschützten Platz anbieten, an den es sich zurückziehen kann. Bei sehr jungen Katzen sollten Sie zudem darauf achten, dass sie es regelmäßig baden, damit die Kleinen keine Parasiten wie zum Beispiel Flöhe bekommen und was das wichtigste ist: Beschäftigen Sie sich mit dem Kätzchen. Besonders in diesem Alter sind sie sehr verspielt.
Ein vier bis acht Wochen altes Kätzchen sollte etwa zwei bis drei Mal am Tag gefüttert werden. Auch während der Nacht sollte immer eine Schale mit Futter sowie ein gut gefüllter Wassernapf bereit stehen, da Katzenbabys zu Dehydrierung neigen.
Wer Katzen oder generell Tiere mit Fell besitzt, kennt das Problem wahrscheinlich nur zu gut: Es ist einfach nicht zu vermeiden, dass die herumtobenden Katzen ihre Haare überall verlieren. Dann finden Sie die Haare der Katze, wo immer Sie hinschauen. Das sieht meistens nicht nur unschön aus, sondern schadet oft auch Möbeln oder sonstigen Gegenständen, wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden. Dieses Problem lässt sich allerdings mit einigen Tricks gut lösen.
Sie können einiges unternehmen, damit es gar nicht erst zu übermäßig vielen Haaren auf Möbeln kommt. Die einfachste Lösung ist, durch Präparierung einiger Türen (z. B. Türklinken nach oben montieren etc.), die Katzen aus bestimmten Bereichen der Wohnung herauszuhalten. Wenn Sie die Katze auf diesem Weg gar nicht erst an Ihre Möbel heranlassen, müssen Sie hinterher auch nicht deren Haare von den Möbeln entfernen. Diese Methode hat allerdings den Nachteil, dass Sie in Bereichen mit den meisten schonungsbedürftigen Möbeln (z.B. das Wohnzimmer mit Sofa) auf Ihre Katze verzichten müssten. Außerdem kann das Haustier auch in diese katzenfreien Zonen gelangen, wenn beispielsweise die Tür aus Versehen einmal offen stehen bleibt. Katzen können sich zwar meistens selbst um ihre Fellpflege kümmern, allerdings schadet es nicht, wenn Sie Ihre Katze je nach Felllänge täglich bürsten oder kämmen, um lose Haare loszuwerden, die dann anschließend auch nicht an Möbeln hängen bleiben.
Dass Haare auf die Möbel kommen, lässt sich aber nie ganz vermeiden. Deswegen sollten Sie einige Tricks kennen, mit denen Sie die Katzenhaare auf Ihren Möbeln schnell und einfach loswerden. Dazu sind hier einige Hilfsmittel aufgezählt:
Mit den angezogenen Gummihandschuhen können Sie einfach über die Möbel streichen, sodass eine elektrische Ladung entsteht und die Haare einfach am Gummihandschuh hängen bleiben. Das funktioniert aber nicht bei jeder Oberfläche. Wenn Sie Kleiderbürsten, Fusselrollen oder starkes Klebeband benutzen, ist der Effekt ähnlich. Allerdings müssen Sie hier aufpassen, dass Sie die Möbel dabei nicht beschädigen, wenn es empfindliche Materialien und Oberflächen sind. Mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch oder einem Fensterleder können Sie über die Möbel wischen und die meisten Haare werden an dem Tuch hängen bleiben. Die meisten Staubsaugerhersteller stellen mittlerweile Sauger her, die speziell dafür gemacht sind, Tierhaare von Möbeln zu entfernen. Wenn Sie also etwas mehr Geld in die Hand nehmen wollen, können Sie mit einem solchen Sauger besonders sorgfältig die Katzenhaare entfernen.
Dürfen Katzen ohne die Einwilligung des Vermieters gehalten werden? Müssen Vermieter gefragt werden, bevor eine Katze angeschafft wird? Die rechtliche Lage hierzu ist leider nicht ganz eindeutig.
Oberster Anhaltspunkt sollte für Sie natürlich immer Ihr eigener Mietvertrag sein. Dort sind spezifische Regelungen festgehalten, an die Sie sich halten müssen. Im Zweifelsfall sollte immer ein Rechtsanwalt zurate gezogen werden. Nicht jeder Vermieter teilt die Liebe zu den Vierbeinern und empfindet sie vielleicht gar als Quelle für Lärm und Schmutz. Grundsätzlich ist es immer ratsam, den Vermieter über Ihre Pläne, eine Katze anzuschaffen, zu informieren, selbst wenn dies in Ihrem Mietvertrag nicht ausdrücklich angegeben ist oder eine Regelung im Bezug auf Haustierhaltung nicht vorliegt. Wenn Sie vorher um Erlaubnis bitten, wird dies dem Verhältnis zu Ihrem Vermieter gut tun und ebnet damit vielleicht den Weg – selbst bei einem eigentlichen Verbot von Katzenhaltung.
In einem solchen Fall sollten Sie besonders vorsichtig sein, denn die rechtliche Lage hierzu ist nicht ganz eindeutig. So gab es bereits etliche Urteile, die dem Mieter Recht gaben mit der Begründung, die Haltung einer Katze sei grundsätzlich erlaubt und nur in schweren Fällen (etwa bei einer Krankheit des Vermieters) sei es möglich, dies zu verbieten. Andere Richter gaben dem Vermieter Recht und bestätigten ein absolutes Katzenhaltungsverbot. Wenn Sie einen Prozess mit ungewissem Ausgang also vermeiden möchten, ist es ratsam, auf den Einzug des „Stubentigers“ lieber noch ein wenig zu warten und zu versuchen, den Vermieter davon zu überzeugen, dass Ihre Katze keine Belästigung für andere Mieter darstellt und auch für das Eigentum des Mieters, also für die Wohnung an sich, keine Gefahrenquelle ist.
Natürlich bereiten den meisten Katzen Streifzüge in der freien Natur Freude. Hier können sie ungestört ihren Bedürfnissen nachgehen und ihre normalen Verhaltensweisen voll ausleben. Leider ist der Freigang jedoch nicht für alle Katzen machbar – und unter Umständen auch nicht sinnvoll. Wenn Sie an einer belebten Straße, im fünften Stock eines Hochhauses oder in einer aus irgendeinem anderen Grund gefährlichen Umgebung leben, wäre es mehr als leichtsinnig, das Tier vor die Tür zu lassen.
Zum Glück ist eine in dieser Hinsicht unbefriedigende Wohnsituation noch lange kein Grund von der Anschaffung einer Katze abzusehen. Auch in einer kleinen Wohnung können Katzen zufrieden leben – vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Um die zu schaffen, gibt es einiges zu beachten. Zunächst einmal muss die Einrichtung auf die Interessen der Katze abgestimmt sein. Katzen leben, anders als Hunde, nicht nur auf einer Etage – sie schätzen Ruhe- und Aussichtspunkte auf unterschiedlichen Höhen. Optimieren Sie Ihre Wohnungsgestaltung also mit möglichst vielen Sitzplätzen auf jeder Ebene. Besonders beliebt ist ein warmer, gemütlicher Platz vor dem Fenster. Hier kann die Katze die Umgebung betrachten und von einer erfolgreichen Mäusejagd träumen. Die Sitzplätze in verschiedenen Höhen laden nebenbei auch zu Klettertouren durch die Wohnung ein. Ganz grundsätzlich gilt: Reine Wohnungskatzen sollten nicht allein, sondern immer mindestens zu zweit gehalten werden. Katzen sind Rudeltiere, die gerne mit ihren Artgenossen zusammen sind.
In der freien Natur ist die Katze stets beschäftigt – das Revier will erkundet und der Hunger gestillt werden. Im Haus sieht das anders aus. Das Futter muss hier nicht erarbeitet werden, sondern wird von Ihnen selbstverständlich serviert. Das ist zwar entspannend – aber auf Dauer langweilig. Regelmäßiges Spielen mit dem Besitzer sorgt dagegen für die nötige Abwechslung und macht zudem allen Spaß. Wie oft und wie lange eine Spieleinheit nötig ist, unterscheidet sich je nach Temperament Ihrer Katze. Vielfältige Spielideen sorgen für die nötige Abwechslung:
Katzenklappen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Bevor Sie eine solche in Ihrem Heim anbringen, sollten Sie jedoch die Vor- und Nachteile einer derartigen Anschaffung kennen.
Beachten Sie, dass eine Katzenklappe eine willkommene Möglichkeit für Einbrecher darstellen kann, sich leichter Zugang zu Ihrem Heim zu verschaffen. Bringen Sie Ihre Katzenklappe daher so an, dass Tür- und Fenstergriffe weder mit der Hand noch mit einem Hilfsmittel durch die Klappe erreichbar sind. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, müssen Sie vor der Montage einer Katzenklappe die Zustimmung Ihres Vermieters einholen und die Klappe beim Auszug wieder entfernen. Ob die Anschaffung einer Katzenklappe sinnvoll ist oder nicht, hängt also ganz entscheidend von Ihrer Lebenssituation und Ihren persönlichen Bedürfnissen (und denen Ihrer Katze) ab.
Egal, ob Sie eine Wohnungskatze oder einen Freigänger zu Hause haben: Jede Katze braucht die Möglichkeit, sich an einen Ort zurückzuziehen. Manchen Katzen reicht dabei schlichtweg der Fußboden oder ein einfaches Kissen. Für das Wohlbefinden Ihres Haustieres kann es jedoch wichtig sein, dass ein bestimmter Ort in der Wohnung klar für Ihre Samtpfote vorgesehen ist. Gerade, wenn sich eine Katze unsicher fühlt, vor etwas Angst oder gesundheitliche Beschwerden hat, sollten Sie sich einen Katzenkorb als Rückzugsort zulegen. Dieser kann in unterschiedlichen Ausführungen gewählt werden, wobei Sie auf individuelle Bedürfnisse Ihrer Katze Rücksicht nehmen sollten. Andernfalls wird die teure Anschaffung häufig links liegen gelassen.
Moderne Farben und Formen haben schon lange Einzug in den Bereich des Katzenzubehörs gefunden. Selbst der Katzenkorb blieb hiervon nicht unangetastet, sodass Sie mittlerweile nicht nur aus verschiedenen klassischen Weidenkörben auswählen können. Sie bekommen auch Varianten zum Kauf angeboten, die Funktion und Design in Einklang bringen. Die folgende Auflistung soll Ihnen einen ersten Überblick über mögliche Katzenkörbe geben:
Nun reicht es nicht aus lediglich die verschiedenen Katzenkörbe zu kennen, ohne in die Entscheidung auch die Funktionen einfließen zu lassen:
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