Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.

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Katzen hören besser als Hunde

Das Gehör bei der Katze zählt zu den besten unter allen Säugetieren. Katzen hören mehr als doppelt so gut wie Menschen und erfassen Geräusche sogar zehnmal schneller als Hunde. Ihr Gehörsinn funktioniert auch im Tiefschlaf.

Eine Katze hört eine Maus auf 20 Meter Entfernung und deutet die, für den Menschen unhörbaren, Laute ihrer Jungen.

Da das Gehör der Katzen vor allem in den höheren Tonlagen sehr gut ausgeprägt ist, reagieren die meisten Katzen eher auf Frauen- und Kinderstimmen als auf die von Männern. Das erklärt auch, warum Katzen sich manchmal plötzlich aufsetzen und lauschen, obwohl wir gar kein Geräusch wahrnehmen.

Katzen in Wohnungshaltung

Es gibt verschiedene Gründe, seine Katze nur drinnen zu halten. Doch ob nun zur Sicherheit, aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund der Wohnungslage: Wenn Ihr Liebling auf seinen Freigang verzichten soll, müssen Sie sich umso mehr Mühe zuhause geben. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie für Katzen in Wohnungshaltung beachten sollten.

Katzen stubenrein machen

Katzen stubenrein machen – wie geht es am einfachsten?

Katzen lernen das Verhalten von ihren Müttern. Wurden sie zu früh getrennt oder gab es einen anderen Grund für ein erzieherisches Versagen der Mutterkatze, so muss der Besitzer diese Rolle übernehmen. Der erste und entscheidende Tipp, um eine Katze stubenrein zu machen, ist: Geduld. Manche Tiere sind sehr schnell an das Katzenklo gewöhnt, andere wiederum brauchen länger.

Die richtige Katzentoilette

Das A und O ist das stille Örtchen selbst. Handelt es sich bei Ihrer Katze um einen Katzenwelpen, dann sollte darauf geachtet werden, dass der Rand nicht zu hoch ist, um dem Stubentiger den Einstieg in die Katzentoilette nicht unnötig zu erschweren. Manche Tiere fühlen sich in einem geschlossenen Katzenklo mit Klappe wohl, andere bevorzugen eine offene Variante. Auf jeden Fall sollte es groß genug und gut erreichbar sein. Ein vertrauter Geruch hilft ebenfalls, eine Katze stubenrein zu machen. Dafür kann die Streu des Züchters oder des Tierheimes verwendet werden.

Katzen sind lernfähig

Wenn bemerkt wird, dass die Katze ihre Notdurft an nicht geeigneter Stelle verrichten will, muss schnell gehandelt werden. Noch bevor das Malheur passiert ist, sollte die Katze mit einem „NEIN“ in das Katzenklo gesetzt und bei Verrichtung ihres Geschäftes dort durch Streicheln gelobt werden. Hat sie ihre Toilette von sich aus aufgesucht, wird sie nach dem Verlassen ebenfalls gelobt. Kleine Katzen können zum WC-Besuch animiert werden, indem im Sand gescharrt wird. Das macht sie neugierig. Zu Beginn sollte auch nicht immer sofort die Hinterlassenschaft im Katzenklo entfernt werden. Das hilft der Samtpfote bei der Orientierung beim nächsten Mal.

Die wichtigsten Punkte zusammenfassend im Überblick

  • Geduld
  • Das Katzenklo sollte groß genug und leicht erreichbar sein
  • Die Katzentoilette mit gewohntem Streu füllen
  • Loben, nachdem es richtig gemacht wurde
  • Hinterlassenschaft nicht gleich entfernen: Der Geruch hilft bei der Orientierung

Katzen und Wellensittiche

Den Wunsch nach mehreren Haustieren haben viele Tierfreunde. Dabei gibt es natürlich Haustiere, die eher zusammenpassen als andere. Katzen und Wellensittiche gehören generell leider nicht zu einer Kombination, die als Traumpaar zu bezeichnen wäre. Katzen sind Jäger und Vögel ihre natürliche Beute. Auch wenn Wellensittiche in Deutschland nicht in der natürlichen Umgebung der Katze vorkommen, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit als Beute betrachtet. Daher ist generell davon abzuraten, diese beiden Tiere in einer Wohnung gemeinsam zu halten. Sollten Sie sich dennoch dafür entscheiden, beide Haustiere zu halten, ist es von Vorteil, sich beide Tiere in einem jungen Alter anzuschaffen. In jedem Fall gibt es einige Dinge zu beachten, die Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben sind.

Die räumlichen Voraussetzungen für ein gelungenes Miteinander

Werden Katze und Wellensittich gemeinsam gehalten, ist ausreichend Platz eine wichtige Grundbedingung. In diesem Fall müssen Ihre beiden Tiere nicht ständig in engem Kontakt miteinander sein. Ist die Haltung beider Tiere in unterschiedlichen Räumen möglich, ist dies in jedem Fall empfehlenswert. Dabei sollte der Platz des Wellensittichs für die Katze unzugänglich, d. h. vor allem verschließbar sein. Die räumliche Trennung fordert natürlich viel Aufwand, zumal ein Wellensittich für eine artgerechte Haltung täglich genügend Gelegenheit erhalten sollte, zu fliegen. Zudem braucht der Wellensittich, wenn er alleine gehalten wird, ausreichend menschlichen Kontakt. Sie sollten sich also vor einer Anschaffung beider Tiere darüber im Klaren sein, ob Sie dies erfüllen können und wollen.

Katze und Wellensittich in einem Raum – Was gilt es zu beachten?

Ist Ihnen eine vollständige räumliche Trennung beider Tiere nicht möglich, gibt es einige Aspekte, die Sie bei der Haltung beachten sollten:

  • Lassen Sie die beiden Tiere niemals unbeaufsichtigt alleine. Auch wenn Ihre Katze normalerweise stets ausgeglichen und ruhig ist, sollten Sie nicht vergessen, dass Katzen Jagdtiere sind und Wellensittiche für sie eine attraktive Beute sein können. Dies gilt auch, wenn Ihr Wellensittich im Käfig ist. Es besteht die Gefahr, dass Ihre Katze auf den Käfig springt und somit den Wellensittich verletzt.
  • Wenn Sie demnach das Haus verlassen, muss die räumliche Trennung beider Tiere gewährleistet sein.
  • Geben Sie beiden Tieren ausreichend Zeit und Ruhe, sich aneinander zu gewöhnen. Nur dann besteht die Möglichkeit, dass Ihre beiden Haustiere in einem gemeinsamen Raum leben können.

Katzenbaby trinkt nicht - was tun?

Leider kommt es manchmal dazu, dass Katzenbabys das Saugen an der Zitze der Mutter verweigern. In einem ersten Schritt sollten Sie überprüfen, ob das zu geringe Trinken auch darin begründet sein kann, dass die Mutter zu wenig Milch produziert. In diesem Fall liegt nicht eine generelle Trinkverweigerung vor, sondern das Katzenbaby gibt nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen auf.

Daran können Sie erkennen, ob die Katzenmutter in der Lage ist, ausreichend Milch zu geben:

  • Die Zitzen der Katze müssen verhältnismäßig dick, aber dennoch weich sein. Wenn Sie diese vorsichtig stimulieren, sollte der Milchaustritt sehr leicht erfolgen.
  • Ist der Bauch Ihrer Katze sichtbar flach, spricht einiges dafür, dass sie zu wenig Milch produziert.
  • Ein genaues Beobachten gibt Aufschluss – wenn Ihre Katze nicht ausreichend Milch gibt, saugen die Babys nicht richtig an der Zitze oder hören schnell auf.
  • Ein häufiges Wechseln der Zitze ist ein sicherer Indikator dafür, dass das Katzenbaby nicht genügend versorgt wird.

Wenn die Mutter genügend Milch produziert und das Junge dennoch nicht oder kaum trinkt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um Gründe für die Weigerung ausfindig zu machen. Rät der Tierarzt Ihnen dann, das Katzenbaby mit der Hand aufzuziehen, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Was Sie für eine Handaufzucht benötigen

Um ein Katzenbaby erfolgreich mit der Hand aufzuziehen, benötigt es einige Utensilien:

  • Eine Flasche mit einem passenden Schnuller. Achten Sie dabei auf eine sorgfältige Reinigung der Flasche, um einer Bakterienbildung entgegenzuwirken.
  • Milch, die speziell für die Aufzucht von Katzenbabys geeignet ist.
  • Eine Waage: Sie sollten das Gewicht Ihres Katzenbabys täglich überprüfen, um sicherzugehen, dass es ausreichend versorgt wird und sich dementsprechend gesund entwickeln kann.

Dinge, auf die Sie bei der Handaufzucht achten sollten

Für die Handaufzucht brauchen Sie viel Ruhe und Geduld. Gewöhnen Sie das Katzenbaby langsam an die Flasche. Versuchen Sie nicht, ihm die Milch einzuflößen, ohne dass es von alleine saugt. Es besteht die Gefahr, dass es sich verschluckt und somit Milch in die Luftröhre gelangt. Am besten gelingt es häufig, die Flasche seitlich zu geben und das Maul vorsichtig mit den Fingerspitzen zu öffnen. Achten Sie auch auf eine gerade Kopfhaltung des Jungen, da das Schlucken sonst erheblich erschwert wird. Das Aufziehen mit der Hand erfordert ein genaues Beobachten des Katzenbabys. Macht es einen müden, schwachen Eindruck, hat verklebte Augen oder nimmt trotz erfolgreichen Saugens nicht an Gewicht zu, sollten Sie in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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Anzeigenbild: © Mia Anderson – unsplash.com

Katzenbabys mit der Flasche aufziehen

Die Notwendigkeit der Aufzucht von Katzenbabys mit der Flasche kann sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Gründen ergeben. Beispielsweise ist die Mutter verstorben, leidet an einer Krankheit oder Infektion, oder hat das Katzenbaby verstoßen. Die mit der Flasche aufgezogenen Katzenbabys entwickeln sich bei richtigem Vorgehen in gleicher Weise wie ihre Artgenossen, allerdings sollten Sie hierbei einiges beachten.

Wichtige Utensilien

Insbesondere ist von Bedeutung, dass Sie nur solche Milch verwenden sollten, die speziell zur Aufzucht hergestellt wird und beim Tierarzt erhältlich ist. Dies ist deshalb der Fall, da herkömmliche Kuhmilch über einen hohen Anteil an Laktose verfügt, was bei einem Katzenbaby enorme Verdauungsbeschwerden verursachen kann und keine ausreichende Versorgung mit überlebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen gewährleistet. Im Weiteren sollten Sie zur Fütterung des Katzenbabys eine Plastikflasche mit einem Gummischnuller verwenden, welcher stets nach Abschluss des Fütterns mit heißem Wasser sterilisiert werden sollte, um der Bildung von Bakterien vorzubeugen.

Der Vorgang des Fütterns

Ist das Katzenbaby weniger als eine Woche alt, so muss es sowohl tagsüber, als auch in der Nacht etwa alle zwei Stunden mit Milch versorgt werden, wobei es jedoch bis zu einem Tag dauern kann, bis das Katzenbaby die Fütterung mit der Flasche akzeptiert. In der folgenden Zeit sollten Sie die zeitlichen Abstände verlängern, sodass eine Fütterung nach vier Wochen nur noch etwa alle vier Stunden erfolgen sollte. Orientieren können Sie sich bezüglich der Fütterung an den folgenden durchschnittlichen Mengenangaben, welche sich jeweils auf eine Mahlzeit beziehen:

  • Erste Woche: 0,3-0,6 ml
  • Zweite Woche: 0,6-0,8 ml
  • Dritte Woche: 0,8-0,10 ml
  • Vierte Woche: etwa 15 ml

Die zu verabreichende Milch sollte auf 35 bis 37,8° erwärmt werden. Hierbei ist besonders zu beachten, dass das Katzenbaby während der Fütterung nicht auf dem Rücken liegen darf, da andernfalls die Milch in die Luftröhre gelangen könnte. Auch sollten Sie keinerlei Druck auf die Flasche ausüben, da dies denselben Effekt herbeiführen und den Tod der Babykatze verursachen kann. Vielmehr sollten Sie behutsam den Kopf der Babykatze halten und ihr den Schnuller seitlich ins Maul schieben, bis diese selbstständig anfängt zu saugen. Nach dem Füttern sollten sie die Babykatze auf den Rücken legen, denn nun ist es notwendig, den Bauch des Katzenbabys zu massieren, um die Verdauung anzuregen. Die entstehenden Ausscheidungen sollten Sie vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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