Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Ein Entropium ist eine Krankheit, die umgangssprachlich auch Roll-Lid genannt wird. Dabei rollt sich das Augenlid des betroffenen Tieres nach innen ein, wodurch die Wimpern ständig auf dem Auge liegen. Dies reizt die Hornhaut und die Bindehaut. Außerdem hat das Auge durch das Entropium kein schützendes Lid mehr, welches normalerweise für die Verteilung des Tränenfilms zuständig ist. Dadurch kommt es zu tränenden Augen sowie Pigmenteinlagerungen. Diese beiden Effekte bereiten dem Tier starke Schmerzen und es kann zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens führen. Die Krankheit kann viele Haustiere befallen, am häufigsten ist sie aber beim Hund. Dies hängt auch damit zusammen, dass einige Züchtungen durch ihre Kopfform oder andere Merkmale, beispielweise zu viele Hautschichten beim Shar-Pei, ein derartiges Roll-Lid begünstigen. Besonders häufig leiden folgende Rassen unter einem Entropium:
Weiterlesen: Entropium – Ursachen und Behandlung eines Roll-Lids beim Hund
Epilepsie bei Katzen ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Sie ist auch bei Katzen durch Krampfanfälle gekennzeichnet, die wiederholt auftreten. Diese Anfälle entstehen durch eine unkontrollierte Aktivierung der Nerven. Der Tierarzt unterscheidet grundsätzlich zwischen primärer und sekundärer Epilepsie bei Katzen. Diese Erkrankung des Nervensystems kann sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen. Es sind geringe Bewusstseinsbeeinträchtigungen wie zum Beispiel das Jagen des Schwanzes, Ins-Leere-Starren oder aggressives Verhalten möglich.
Bei der Epilepsie des Hundes treten Funktionsstörungen im Großhirn auf, die zu sogenannten epileptischen Anfällen führen. Erst wenn wiederholt epileptische Anfälle auftreten, spricht man vom Krankheitsbild der Epilepsie. Der Tierarzt unterscheidet zwischen einem generalisierten und einem partiellen, epileptischen Anfall bei Hunden. Bei einem generalisierten, epileptischen Anfall liegt der Hund häufig auf der Seite, vollführt unkontrollierte Bewegungen und ist nicht mehr ansprechbar. Oftmals speicheln die Tiere und verlieren Kot und Urin. Häufig sind die Tiere nach einem epileptischen Anfall erschöpft und desorientiert. Wenn es sich nicht um einen generalisierten, sondern um einen partiellen Krampfanfall handelt, kann sich die Epilepsie bei Hunden auch nur durch das Zucken einer Extremität oder ein ungewöhnliches Verhalten bemerkbar machen.
Der EU-Heimtierausweis für Hunde und Katzen ist seit dem 3. Juli 2004 Pflicht, wenn man innerhalb der EU mit seinem Vierbeiner reisen möchte. Der Ausweis besagt unter anderem, dass Hund und Katze zweifelsfrei mit einem Transponder gekennzeichnet sind. Bis Juli 2011 waren auch noch Tätowierungen erlaubt. Der EU-Heimtierausweis für Katzen und Hunde muss Angaben zum Halter, zum Tier und die Kennzeichnungsnummer enthalten. Eine gültige Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht. Neben Hunden und Katzen benötigen auch andere Heimtiere, wie beispielsweise Frettchen, einen EU-Heimtierausweis.
Bei der Fährtenarbeit werden die natürlichen Neigungen und Fähigkeiten der Hunde genutzt, um diese zu beschäftigen. Bei vielen anderen Hundesportarten müssen die Hunde erst lernen und verstehen, was von ihnen verlangt wird. Für die Fährtenarbeit bringt der Hund dagegen schon alle Voraussetzungen mit. Das Absuchen einer Fährte war für die Vorfahren unserer Haushunde äußerst wichtig, denn damals mussten sie ihre Beute noch selbst aufstöbern. Fährtenarbeit ist optimal, um Hunde körperlich und geistig auszulasten.
Katzen sind sehr temperamentvolle Tiere. Das Stimmungsbild der Vierbeiner reicht vom Schmusekater, über divenhaftes Verhalten bis zur Kratzbürste. Oftmals macht der Stubentiger seinen Unmut und seiner schlechten Laune Luft. Egal ob leises Zischeln oder lautes Fauchen, Katzen zeigen auf diese Weise vor allem eines: „Lass mich bloß in Ruhe“. Oftmals sind die Tierbesitzer verwundert über das Verhalten ihrer Zöglinge. Der Grund für das plötzliche „Auf-Abstand-Halten“ ist mitunter nicht ganz leicht zu bestimmen und insbesondere von der Situation abhängig. Als Katzenhalter sollten Sie in einer solchen Lage wissen, wie Sie sich richtig verhalten um das Anfauchen künftig in ein zartes Schnurren zu verwandeln.
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