Die Fährtenarbeit individuell gestalten

Bei der Fährtenarbeit mit Hund wird in der Regel eine Spur gelegt, die der Hund anschließend verfolgen muss. Die Spur kann auf einem Acker oder einer Wiese gelegt werden. Je nach Art der Fährtenarbeit wird ein Gegenstand aus Leder, Holz oder Kunststoff im Gelände abgelegt. Der Hund muss diesen Gegenstand ganz nach Wunsch des Hundeführers anzeigen oder aufnehmen und zum Hundeführer zurück bringen. Beim Absuchen der Fährte folgt der Hundeführer seinem Tier in einem Abstand von etwa 10 Metern. Die Fährtenarbeit kann einige Minuten oder auch einige Stunden in Anspruch nehmen. Man unterscheidet bei der Fährtenarbeit zwischen der Fremdfährte und der Eigenfährte. Die Eigenfährte wird vom Hundeführer selbst gelegt. Die Fremdfährte wird von einem Helfer gelegt und ist daher weder dem Hund noch dem Hundeführer bekannt.

Auf die Spürnase kommt es an

Für diesen Hundesport sind grundsätzlich alle Hunde geeignet, die Interesse daran haben, eine Fährte aufzunehmen und diese zu verfolgen. Bei der Nasenarbeit kommt es auf eine gute Spürnase an. Aus diesem Grund werden vor allem Gebrauchshunde in diesem Hundesport geführt. Allerdings sollten sich Hundehalter, die keinen Jagdhund haben, davon nicht abschrecken lassen und einfach testen, ob ihr Tier für diesen Hundesport geeignet ist.

Hundesport mit geringem Verletzungsrisiko

Dieser Hundesport ist nicht wie viele andere Hundesportarten mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden. Da die Wege bei der Fährtenarbeit hin und wieder durch unwegsames Gelände führen, kann es dennoch zu Verletzungen kommen. Eine Verstauchung oder andere Verletzungen können vorkommen, sind jedoch eher selten. Für den Ernstfall können Hundebesitzer vorsorgen, indem sie eine Hundekrankenversicherung und eine Hunde OP-Versicherung für ihren Hund beantragen. Eine Hundehaftpflicht kann jedem Hundehalter empfohlen werden.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Carola Schubbel/fotolia.com

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