Der Pekinese wird auch "Drachenhund" genannt und spielt unter anderem in der chinesischen Mythologie eine große Rolle. Der erste Rassestandard für Pekinesen wird der Kaiserin Tsu Hsi zugeschrieben. Im Jahr 1898 entstand dann der erste Rassestandard für diese Hunderasse in der westlichen Welt.

Der Charakter des Pekinesen

Der Pekinese zeichnet sich durch Anhänglichkeit und Selbstbewusstsein aus. Die kleinen Hunde sind zudem sehr wachsam. Seinem Herrchen oder Frauchen gegenüber ist der chinesische Rassehund treu ergeben. Fremden Menschen begegnet er dagegen meist zurückhaltend. Diese Zurückhaltung wird den Pekinesen zuweilen auch als Arroganz ausgelegt. Der Pekinese ist unerschrocken und kann hin und wieder etwas stur sein. Seinen menschlichen Familienmitgliedern zeigt er sich aber freundlich und loyal. Bekommen Hunde dieser Rasse nicht ausreichend Aufmerksamkeit, fordern sie diese gerne ein.

Die Haltung des Pekinesen

Die Haltung der kleinen Rassehunde ist sowohl auf dem Land als auch in der Stadt möglich. Regelmäßige Spaziergänge und Hundetraining tun dem Pekinesen gut. Bei der Erziehung ist zu beachten, dass sie sich mitunter selbst überschätzen und allzu selbstbewusst auf größere Hunde zugehen. Hunde dieser Rasse sollten daher frühzeitig an andere Hunde gewöhnt werden und regelmäßig Umgang mit ihnen haben, damit sie ein gutes Sozialverhalten aufbauen können. Die Erziehung sollte konsequent und liebevoll ablaufen. Auch für Halter kleiner Hunde ist eine Hundehaftpflicht wichtig. Eine Hundekrankenversicherung kann helfen, hohe Tierarztkosten aufzufangen.

Ein, beim Pekinesen auftretendes, Züchtungsmerkmal ist die Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie). Sie kann mit gesundheitlichen Einschränkungen, wie Problemen bei der Atmung oder Gebissfehlstellungen, einhergehen. Mehr über die verschiedenen Merkmale, die ein erhöhtes Krankheitsrisiko mit sich bringen können, erfahren Sie hier: 

Diese Merkmale machen Hunde krank

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Foto: © kosobu/fotolia.com

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