Symptome

Die Hündin bekommt nach der Geburt ihrer Welpen Muskelkrämpfe ohne Bewusstseinsstörungen. Dass Ihre Hündin diese Krämpfe bekommt, können Sie daran erkennen, dass das Tier zunächst sehr unruhig wird. Dann treten feine Muskelzuckungen auf, nach denen die Hinterpfoten einbrechen. Der Krampf erfasst nun den ganzen Körper, sodass die Hündin nicht mehr stehen kann. Sollte zusätzlich noch hohes Fieber beim Hund auftreten, besteht ein hoher Sauerstoffbedarf. Diesen ist die Hündin durch die Krämpfe, die auch die Atmungsmuskulatur betreffen, nicht in der Lage, zu decken. Aus diesem Grund führt die Krankheit unter Umständen zum Tod.

Ursachen der Eklampsie

Die Welpen benötigen für ihren Knochenbau viel Kalzium, das sie durch die Milch der Mutter zu sich nehmen. Nimmt die Hündin daher durch ihre Nahrung nicht genügend Kalzium auf, verringert sich die Konzentration des Kalziums im Blut durch das Stillen, wodurch die Eklampsie ausgelöst wird. Sie sollten also darauf achten, dass Ihre Hündin, auch schon während der Trächtigkeit, ausreichend Kalzium über ihr Futter zu sich nimmt.

Wie können Sie Ihrer Hündin helfen?

Sollte Ihre Hündin an Eklampsie leiden, sollten Sie dagegen folgende Punkte beachten. Sie müssen auf die ersten Anzeichen, wie Zittern und Unruhe, achten und die Welpen sofort von der Mutter entfernen. Die Temperatur sollten Sie dann laufend kontrollieren. Da auch für die Herzmuskulatur Kalzium benötigt wird, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen, damit er der Hündin eine Infusion legen kann, um sie entsprechend mit Kalzium und Medizin zu versorgen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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