Den Japanischen Terrier zeichnet ein fröhliches, liebevolles und treues Wesen aus, welches ihn heute hauptsächlich zum Gesellschaftshund macht. Er ist bekannt für seine intelligente und anpassungsfähige Art sowie seine hohe Sensibilität im Umgang mit seinen Besitzern. Er braucht die Nähe zu seinen Menschen und steht auch gern im Mittelpunkt des Geschehens. Wenn er das Gefühl hat, Ihnen einmal nicht zu gefallen, tut er alles, um das zu ändern. Er legt sich auch gerne auf eine Person fest, die er besonders liebt, und reagiert gegenüber Fremden mit aufgeregtem Bellen. Aufgrund seiner ausgeprägten Lernfähigkeit zeigt er großen Eifer, neue Tricks zu lernen und geistig gefördert zu werden. Daher eignet sich der Japanische Terrier auch für die Dressur und als Wachhund.

Herkunft des japanische Terrier

Die Geschichte des Japaners lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals führte man Foxterrier aus den Niederlanden ins japanische Nagasaki ein und kreuzte sie mit kleinen Vorstehhunden sowie einheimischen Vierbeinern. In Japan ist der Terrier unter der Bezeichnung „Nihon Teria“ bekannt und wurde anfangs zur Schädlingsbekämpfung gezüchtet. Die Einwohner von Hafenstädten, wie Kobe und Yokohama, hielten den kleinen Terrier allerdings schon damals als Schoßhund. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs stieg die Nachfrage nach den Rassehunden explosionsartig an, da sich die Familien in städtischen Gebieten einen Begleithund wünschten, der auch für das Zusammenleben auf engstem Wohnraum geeignet war.

Typische Rassemerkmale und Eigenschaften

  • Schulterhöhe zwischen 30 und 33 cm
  • Idealgewicht zwischen 6 und 9 kg
  • kurzes, glattes, dichtes Fell mit starkem Glanz; fast geruchlos
  • typischerweise dreifarbig: schwarz/lohfarben/weiß, weiß/schwarze Flecken, Abzeichen
  • aufmerksam, elegant, ruhig
  • Begleithund, Familienhund, Wachhund – besitzt kaum mehr Terriereigenschaften

Tipps zum Zusammenleben mit einem Japanischen Terrier

Im Großen und Ganzen holen Sie sich mit dem Japanischen Terrier einen sehr pflegeleichten Hund ins Haus. Durch sein extrem kurzes Fell und die Geruchlosigkeit ist er auch für Großstadtwohnungen ideal geeignet. Bei starker Hitze oder Kälte sollte er stets einen passenden Pullover tragen, um geschützt zu sein. Das kurze Fell benötigt wenig Pflege und auch der Haarverlust ist sehr überschaubar. Tägliche Spaziergänge sind für das Tier ein Muss, allerdings benötigt es keine zusätzlichen Belastungen wie Hundesport. Mit Kindern, anderen Hunden und Haustieren aller Art versteht sich der Terrier sehr gut und verhält sich freundlich, weshalb er als Familienhund gut geeignet ist. Auch als Wachhund dient er Ihnen zuverlässig, da er auf geringste Geräusche sofort reagiert!