Ursprünglich stammt die Tiffanie-Katze aus den USA, wo sie als Kreuzung aus verschiedenen Katzenrassen gezüchtet wurde. Welche Rassen genau beteiligt waren ist bis heute nicht eindeutig bekannt. Einerseits ist die Tiffanie sehr sanft und ausgeglichen. Andererseits steckt sie mit ihrem neugierigen und verspielten Wesen ihre Besitzer an.
Katzenrassen
Sie suchen eine Katzenrasse, die ruhig und verschmust ist und bevorzugen gleichzeitig eine Katze, die sich meist drinnen aufhält? Dann könnte die Perserkatzen-Rasse für Sie in Frage kommen. Seien Sie sich jedoch über die zeitintensive und regelmäßig notwendige Fellpflege im Klaren. Sie sollten deshalb über genügend Freizeit verfügen, auch damit Ihre Katze nicht den ganzen Tag alleine zu Hause ist. Außerdem ist häufig wechselnder Besuch oftmals nicht das Umfeld, das eine Perserkatze bevorzugt.
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Die Peterbald Katze gehört zu den Nacktkatzen, ist mittelgroß und wird ungefähr 3 bis 4 kg schwer. Sie zeichnet sich durch ihren schlanken, muskulösen Körperbau aus, wegen dem ihr eine anmutige, elegante Erscheinung nachgesagt wird. Peterbald sind sehr menschennah und ihr Charakter erinnert manchmal mehr an den eines Hundes als an den einer Katze. Ihr Herkunftsland ist Russland. Die Tiere wurden das erste Mal in den Neunzigerjahren in Sankt Petersburg gezüchtet und sind somit eine noch junge Katzenrasse. Es handelt sich bei dieser Katzenart um eine Kreuzung aus einer Don Sphynx und einer orientalischen Kurzhaarkatze. Die Peterbald soll laut Züchtern der Optik von Siamesen und anderen Orientalen angenähert werden.
Das Aussehen der Peterbald
Ihr Erscheinungsbild ist elegant mit schlanken Beinen, schmalen Schultern und einem dünnen Schwanz. Die Kopfform ist keilförmig und nimmt zu den großen Ohren hin an Breite zu. Die russische Nacktkatze hat dünne und weiche Haut. Sie erscheint dabei sehr faltig, was auf ihr kurzes Fell zurückzuführen ist. Ihre langen, ovalen Pfoten mit langen Zehen werden auch als Affenfinger bezeichnet. Es gibt Tiere mit verschieden langem Fell. Die Länge reicht, abgesehen von einer gewöhnlichen Felllänge, von 1 mm bis zu maximal 4 mm. Die vorkommenden Fellvarianten sind:
- Nackt
- Flock bzw. Flaum
- Velour
- Kraushaar
- Normales Fell
Die Farben sind vielfältig und es kommen auch viele gemusterte Exemplare vor. Durch ihr besonders kurzes Fell ist die Peterbald besonders temperaturanfällig. Im Sommer kann es sogar vorkommen, dass sie einen Sonnenbrand bekommt. Daher eignen sich Peterbald besonders als Katzen, die Sie ausschließlich innerhalb der Wohnung halten. Mehr über die möglichen gesundheitlichen Folgen der Haarlosigkeit erfahren Sie hier:
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Ihr Wesen und Verhalten
Die russischen Nacktkatzen sind besonders anhänglich und sehr freundlich im Gemüt. Sie haben normalerweise keinerlei Probleme beim Umgang mit anderen Katzen und Hunden und folgen ihrem Besitzer gerne auf Schritt und Tritt. Außerdem können die Tiere gut mit Kindern umgehen, da sie sehr verspielt sind und gerne Tricks erlernen. Sie sind intelligente Katzen, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießen wollen und auch gerne mit einer anderen Katze zusammen gehalten werden können. Dank ihrer langen Finger kann Ihre Peterbald Gegenstände aufnehmen oder aus Verstecken hervorholen, die Sie vorher versteckt haben. Ein ausgewogenes Maß an Aktivitäten und Ruhepausen genießt der Vierbeiner besonders. Ihre Wohnung sollte ausreichend Platz zum Spielen bieten und Sie sollten Ihre Peterbald nicht regelmäßig lange alleine lassen.
Die freundliche Katze mit dem ungewöhnlichen Namen Ragamuffins sind große, anhängliche Katzen mit mittellangem Fell. Auffällig ist der Größen- und Gewichtsunterschied zwischen Katze und Kater: Während die Weibchen maximal 6 kg schwer werden, können die Kater bis zu 10 kg auf die Waage bringen. Ihr Fell gibt es in allen möglichen Farbvariationen und Mustern. Ursprünglich stammt die Ragamuffin wie die Ragdoll von den Züchtungen Ann Bakers im Kalifornien der frühen 1960er-Jahre ab.
Die Safari-Katze ist ein Wildkatzenhybrid, der Anfang der 1960er-Jahre in Amerika gezüchtet wurde. Die Rasse ist nicht nur ausgesprochen selten, sondern aufgrund genetischer Besonderheiten auch überaus schwer zu züchten. Entsprechend teuer sind Safari-Katzen auf dem Zuchtmarkt: Der durchschnittliche Preis für einen Rassevertreter liegt bei 5.000 Euro. Entstanden ist der Wildkatzenhybrid aus der Kreuzung einer herkömmlichen Hauskatze mit einer Geoffrey- oder Kleinfleckkatze, einer Wildkatzenart aus Südamerika. Das typische Wildkatzenaussehen hebt die Safari auch heute noch von ihren Artgenossen ab: Das schwarze Grundfell mit den hellen Tupfen erinnert an Raubkatzen wie den Leoparden, auch die überdurchschnittliche Größe des Tieres gepaart mit seinem muskulösen Körperbau, den großen Pfoten und einem schmalen Gesicht weckt Erinnerungen an den Dschungel – oder eben eine Safari. Das durchschnittliche Lebensalter von Safari-Katzen beträgt 14 Jahre.



