Katzenrassen

Orientalisch Kruzhaar

Wer eine Orientalisch Kurzhaar in seine eigenen vier Wände einziehen lässt, gewinnt eine intelligente, neugierige Mitbewohnerin. Besonders charakteristisch für die thailändischen Siamkatzen sind schräge, grüne Augen und besonders große und spitze Ohren. Der Kopf der Orientalisch Kurzhaar erinnert an die Form eines Keils. Auch insgesamt haben die Orientalen mit ihrem muskulösen Körper und einem peitschenförmigen Schwanz ein elegantes Erscheinungsbild, das an einen kleinen Panther erinnert.

  • wiegt ausgewachsen zwischen 4,5 und 6 kg
  • erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 38 cm
  • hat kurzes, glattes Fell ohne Unterwolle
  • kann in 30 verschiedenen Farben vorkommen

Diese Katze braucht viel Aufmerksamkeit

Wenn Sie sich für eine Orientalisch Kurzhaar als Haustier entscheiden, bekommen Sie eine Katze, die viel Aufmerksamkeit von ihren Besitzern einfordert. Gern steht die Orientalisch Kurzhaar im Mittelpunkt des Geschehens und fordert Streicheleinheiten ein. Bei ihrem markanten Gesicht und den großen, grünen Augen, wird es Ihnen nicht leicht fallen, diesen Katzen einen Wunsch abzuschlagen. Die Rollen sind hier klar verteilt: Die Orientalisch Kurzhaar ist eine echte Diva, allerdings eine sehr verschmuste. Ihre Bedürfnisse kommunizieren die Siamkatzen lautstark, stellen Sie sich bei der Anschaffung einer Orientalisch Kurzhaar auf eine besonders gesprächsfreudige Katze ein. Die extrovertierten Tiere gelten außerdem als sehr intelligent. Türen und Schränke sind für viele Orientalen kein Hindernis. Die meisten Katzen dieser Rasse finden schnell eine Möglichkeit, nicht gesicherte Türen mit ein paar Katzentricks zu öffnen.

  • lässt sich gern und viel streicheln
  • möchte gern im Mittelpunkt stehen
  • gilt als gesprächsfreudig
  • öffnet mit Leichtigkeit Türen und Schränke

Sonnenanbeterin auf vier Pfoten

Da die Orientalisch Kurzhaar ein besonders kurzes Fell hat, müssen Sie sich keine Katzenbürste für die Fellpflege anschaffen. Das Fell der Orientalen ist sehr dünn, deshalb freuen sich die Katzen über einen Platz an der Sonne. Auch einem Ausflug nach Draußen stehen Katzen dieser Rasse aufgeschlossen gegenüber: Die neugierigen Miezen gehen gern an die frische Luft und lassen sich dabei sogar an der Leine führen. Für ein ganzes Leben als Freigänger sind die edlen Tiere jedoch eher ungeeignet. Keine Katze für nebenbei Für eine Orientalisch Kurzhaar direkt vom Züchter müssen Sie bei der Anschaffung mehrere hundert Euro einkalkulieren. Vor allem sollten Sie jedoch bedenken, dass die Orientalen sich nicht nebenbei halten lassen. Die intelligenten Tiere brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und möchten am liebsten bei allem dabei sein, was Sie in Ihrem Zuhause tun. Ein Orientale ist ein treuer Begleiter für ein ganzes Katzenleben, der seinem Besitzer nur ungern von der Seite weicht.

Die Orientalisch Langhaar ist wie ihre kurzhaarige Verwandte ein sehr menschenbezogenes Tier. Trotz des längeren Fells haben diese Orientalen einen ebenso schnittigen und muskulösen Körperbau wie die kurzhaarigen Samtpfoten. Mit ihnen gemein haben sie auch die typische keilförmige Kopfform, die markanten grünen Augen und großen, spitzen Ohren. Im Gegensatz zu anderen Langhaarkatzen haben die Orientalen ein halblanges Fell ohne Unterwolle. Aufwendiges Bürsten des Fells ist bei ihnen deshalb nicht notwendig. Besonders buschig ist hingegen der lange Schwanz der Orientalisch Langhaar.

Diese Katze will hoch hinaus

Wie alle Orientalen gelten auch die langhaarigen als intelligent und neugierig. Die Beine der Orientalisch Langhaar sind hinten etwas höher als vorne – das macht sie zu ausgezeichneten Springern. Es gibt kaum ein Ziel in Ihrem Haushalt, dass Ihre Orientalin nicht von ganz oben betrachten wollte. Wenn es schwierig ist, stellt dies für eine Orientalin eine besonders reizvolle Herausforderung dar. Türen und Schränke gelten für die intelligenten Katzen ohnehin nicht als wirkliches Hindernis. Wer sich eine Orientalisch Langhaar ins Haus holt, wird diese auch ab und an im Kleiderschrank wiederfinden.

Verschmuste Begleiterin mit angenehmer Stimme

Orientalen haben in vieler Hinsicht einen besonderen Katzencharakter. Durch ihr Äußeres wirken die Stubentiger sehr elegant. Tatsächlich zeigen sie ihre Intelligenz und ihr Geschick vor allem gerne beim Spielen. Nicht nur junge Orientalisch Langhaar-Katzen möchten sehr gerne spielen, auch bei einer Katze im höheren Alter müssen Sie als Besitzer mit einem starken Bewegungsdrang rechnen. Die schönen Tiere sind äußerst verschmust und anhänglich, sobald sie sich an ihre Besitzer gewöhnt haben. Sehr gern sind die Orientalen dabei, wenn Sie essen oder etwas im Haushalt machen. Diese Katze möchte immer teilhaben. Orientalen sind ungern lange allein und setzen ihre angenehme, aber laute Stimme freudig ein, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wundern Sie sich nicht, wenn diese Katze Ihnen auch ins Bett folgt, sie ist eben eine echte Partnerin. Besonders gern liegen die Orientalen an warmen Plätzen, in der Sonne oder direkt an der Heizung.

Eine Katze mit starkem Charakter

Wenn Sie sich eine Orientalisch Langhaar anschaffen, gewinnen Sie eine tierische Begleiterin mit echter Persönlichkeit. Die Orientalen sind eigensinnig und klug, suchen aber auch ständig die Nähe ihrer Besitzer. Orientalische Langhaarkatzen verstehen sich mit anderen Katzen, bestehen jedoch darauf, unangefochten im Mittelpunkt zu stehen.

Chantilly (Katzenrasse)

Die Chantilly Katze ist eine in Nordamerika gezüchtete Rasse, die zum ersten Mal in den 1970er-Jahren gezüchtet wurde. Hauptsächlich für vornehme Kreise entstand eine Kreuzung aus Angora-, Somalia- und Havanna-Katzen. Die Chantilly wird manchmal auch Tiffany-Katze genannt, ist jedoch mit der in Großbritannien gezüchteten Tiffany-Katze nicht identisch. Das Aussehen der Chantilly Katze Ein signifikantes Merkmal dieser Katzenrasse ist das dichte und buschige Fell der Tiere. Ursprünglich war das Fell schokobraun, doch mittlerweile kommen eine Reihe weiterer Farbvarianten hinzu, unter anderem:

  • Blau
  • Rot
  • Beige
  • Lavendel

Colourpoint- eine Perservariante

Die Katzenrasse der Colourpoints ist auch unter den Namen Maskenperser oder Himalayan bekannt. Für die Entstehung dieser Langhaarkatzen wurden Perser- mit Siamkatzen, denen die Colourpoint in der Färbung ähnelt, gekreuzt. In den Zwanzigerjahren versuchten sich Züchter in den USA und Schweden erstmals an der Kreuzung dieser Rassen, bis 1935 das erste Exemplar in den USA zur Welt kam. In Großbritannien wurde die Himalayan seit dem Ende der 1940er-Jahre zielgerichtet gezüchtet.

Erscheinungsbild der Colourpoint

Bis auf ihre Färbung überschneidet sich der Colourpoint mit dem der Perserkatze. Die Maskenperser besitzt eine helle Fellfarbe am ganzen Körper, während eine charakteristische dunkle Färbung an prominenten Stellen wie Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz auftritt. Auch an kahlen Stellen, beispielsweise nach einer Verletzung, wächst ihr Fell dunkel nach, bis beim nächsten Fellwechsel die ursprüngliche, helle Farbe wiederauftaucht. Trotz ihres gedrungenen Körpers sind die Katzen groß bis mittelgroß, bei einem Gewicht zwischen 3,5 kg und 7 kg. Heutzutage sind die Katzen so gezüchtet, dass ihre markante Kopfform massig mit einer breiten, gerundeten Stirn ist. In Proportion dazu haben die Tiere einen kurzen, dicken Hals. Sie haben eine breite, kurze Nase und kleine, nach vorne geneigte Ohren, oft mit langen Ohrbüscheln. Idealerweise ist der Schwanz der Colourpoint kurz, aber üppig. Besonders auffällig sind ihre leuchtend blauen Augen.

Die Singapura fällt durch ihre geringe Größe auf und gilt als weltweit kleinste Katzenrasse. Im Jahr 1975 brachte sie eine amerikanische Familie aus dem namensgebenden Singapur und präsentierte sie auf einer Ausstellung. Bis heute gehört das Tier zu den seltensten Rassekatzen und fällt besonders auf. Mittlerweile gibt es übereinstimmende Berichte darüber, dass die Singapura eine gezielte Züchtung ist, die zwar auf wilde Katzen aus Singapur zurückzuführen, jedoch besonders durch die Verpaarung mit Burma- und Abessinierkatzen zu ihrem einzigartigen Erscheinungsbild gelangt ist.