Anders als bei Mischlingen, die zufällig entstehen, entstand durch eine geplante Kreuzung von Mops und Beagle der Designerhund Puggle. Dessen Name setzt sich aus den Rassenbezeichnungen seiner Eltern zusammen: Die englische Bezeichnung für den Mops lautet Pug, an die die Endung von Beagle angehängt wird. Puggles vereinen in sich die jeweiligen Rassenvorteile ihrer Elterntiere und erweisen sich daher als verspielt, intelligent, gesellig sowie liebebedürftig. Dank ihrer Sanftmut verstehen sie sich mit Kindern oder anderen Haustieren und weisen auch jede Menge aktive und typische Beagle-Eigenschaften auf, wie beispielsweise den Jagdinstinkt.
Hunderassen
Greyhound gleich Windhund? Zumindest in Groß Britannien steht die Hunderasse sinnbildlich für den Oberbegriff. Die Herleitung des Namens wird dem Keltischen zugeschrieben, wo der Begriff „grey" für Hund steht. Allerdings fallen in Abhandlungen über den Greyhound auch immer wieder die vermuteten Ursprungsnamen „Gazehound", übersetzt: Sichthund, sowie „Greecehound", was für griechischer Hund stehen würde. Sicher ist bei aller Hunderassen-Historie vor allem eins: Der Greyhound ist der bekannteste Windhund und bringt bei Hunderennen eine enorme Geschwindigkeit auf die Bahn.
Gordon Setter, oder auch Super-Talent aus den Highlands – der schottische Vorstehhund hat sich bereits einige honorige Beinamen verdient. Wie eine ganze Reihe seiner nahen Verwandten weist der Gordon Setter jedenfalls herausragende Fähigkeiten auf, die das Energiebündel als Jagdhund und eben zum Schutz der schottischen Herden stets optimal einzusetzen wusste.
Galgo Espanol – diesen klangvollen Namen trägt der ganze Stolz der spanischen Windhund-Tradition. Der Liebling der spanischen Adeligen diente seinen vornehmen Herren zumeist als Jagdhund – und da der Galgo Espanol als echter Windhund mit großer Schnelligkeit glänzt, waren Hetzjagden von je her sein Spezialgebiet. Während der spanische Windhund in seiner Heimat noch heute zu Jagdeinsätzen kommt, ist er allerdings in Deutschland vor allem als Familienhund und weniger als Jagdhund beliebt und bekannt.
Eurasier verbinden das Beste aus zwei Welten. Aus den Ausgangsrassen Chow Chow und Wolfsspitz kreuzten deutsche Züchter bereits in den 1950er Jahren erste Eurasier. Die asiatischen und europäischen Einflüsse gaben dem heutigen Familienhund dabei seinen Namen. Anfänglich tauchten, wie bei den meisten neuen Hunderassen, einige gesundheitliche Probleme auf. Diese wurden allerdings dadurch behoben, dass man in die Kombination aus Chow Chow und Wolfsspitz noch den sibirischen Samojeden mit einbezog. Seit 1973 ist der Eurasier eine von der FCI anerkannte Rasse.



