Wenn Hunde sprechen könnten

Wer sich auch schon einmal gefragt hat, was uns unsere Lieblinge erzählen würden, wenn sie könnten, erfährt von Heinzi einiges aus dem Leben eines Hundes. Wo wir allerdings Gedanken an Leckerlies, Knochen und vielleicht den ein oder anderen Ausflug in die Natur erwarten würden, steht bei Heinzi seit Beginn seines turbulenten Lebens nur eine Sache im Vordergrund: das eigene Überleben.

Ein schwerer Start

Natürlich ist die Geschichte, die Heinzi erzählt, zum Großteil auf der Grundlage ähnlicher Schicksale zusammengestellt. Aber das macht sie nicht weniger berührend, denn jeder Mensch, der sich mit Tierschutzhunden und ihrer Herkunft beschäftigt, weiß, dass hinter „Heinzi“ tausende dieser herzzerreißenden Lebenswege unerzählt bleiben. Heinzis Geschichte beginnt in einer Scheune, wo er als Welpe gemeinsam mit seinen Geschwistern brutal von der Mutter getrennt und anschließend in einem Müllcontainer entsorgt wird. Durch einen glücklichen Zufall können die jungen Vierbeiner entkommen und schließen sich einem Rudel herrenloser Streuner an. Von ihrem „Anführer“ lernt Heinzi, was er in der kommenden Zeit zum Überleben wissen muss. Als der „Big Boss“ vergiftet wird, zerbricht die Gruppe und kann sich nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen.

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Verzweiflung und Gefangenschaft

Aus der Not heraus, sich und seine Schwestern ernähren zu müssen, macht sich Heinzi auf den Weg in die Stadt. Was er dort erlebt, raubt ihm das letzte bisschen Kraft: Von Menschen verjagt, von Artgenossen bedroht und fast verhungert, wird er schließlich gefangen und in ein Tierheim gebracht. Dort herrschen furchtbare Zustände: Die unzähligen Tiere hausen in Zwingern, die nicht nur dreckig, sondern aufgrund der unhygienischen Zustände lebensgefährlich sind. Von seinen Mitgefangenen erfährt Heinzi, dass Tiere, die nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Heim geholt werden, sterben müssen. Der junge Rüde zettelt eine Revolte an, doch die geschwächten und kranken Tiere haben keine Chance gegen die Knüppel ihrer Bewacher.

Hoffnung auf ein neues Leben

Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch bleibt Heinzi nur die Hoffnung auf Interessenten, die ihn aus dem Heim und mit nach Hause nehmen. Doch die Enttäuschung, dass niemand kommt, und der drohende Tod lassen seinen eigentlich unerschütterlichen Lebensmut immer kleiner werden. In einem letzten Akt der Verzweiflung schafft es Heinzi, einen Tierarzt auf sich aufmerksam zu machen – und jetzt hat der kleine Hund einfach großes Glück: Er bekommt den letzten Platz in einem anderen Tierheim, in welchem sich seine Lage schon etwas bessert. Er wird medizinisch versorgt und hat einen sicheren Schlafplatz. Schließlich werden Fotos von ihm gemacht und nach einer Weile werden die Hunde in Boxen verladen und begeben sich erneut auf eine Reise ins Ungewisse.

Angekommen

Am Ende der Geschichte hat Heinzi es geschafft: Er hat ein Zuhause gefunden! Nach allem, was er erlebt hat, darf er nun einfach nur Hund sein: Socken klauen, sich streicheln lassen und natürlich viele Leckerlies futtern. Die Fotos von Heinzi am Ende des Buches zeigen einen glücklichen Hund, einen kleinen Kämpfer, der nicht mehr hungern muss und endlich angekommen ist.

Ein Buch mit Botschaft

In diesem Buch steckt ganz viel Liebe. Die Art, wie die Autorin Heinzi erzählen lässt, mutet fast kindlich an – was aber absolut Sinn ergibt, denn die Hauptfigur der Erzählung ist schließlich ein Welpe. Manches wirkt daher auch etwas plakativ, es gibt eben aus Sicht des Hundes eine klare Trennung in Gut und Böse, und genauso klar ist auch die offensichtliche Botschaft: Rettet Tierschutzhunde! Mit viel Liebe gezeichnet sind auch die Bilder von Sabine Werner, die einzelne Szenen aus Heinzis Leben abbilden und ebenfalls auf sein Leid und das seiner Artgenossen aufmerksam machen sollen.

Doch auch, wenn den Lesenden von vornherein bewusst ist, welche gute Absicht hier verfolgt wird, gibt es einige Szenen, die uns in ihrer Ehrlichkeit mitten ins Herz treffen: Heinzis Abschiede von seinen Lieben, seine unfassbare Angst und sein Unverständnis gegenüber dem, was ihm zustößt, sind Erlebnisse und Gefühle, die allgemeingültig sind und uns alle ansprechen. Und schließlich geht es doch am Ende darum: Dass alle Lebewesen ein Recht auf ein glückliches und gesundes Dasein haben und wir alle in der Verantwortung stehen, Leid dort zu beenden, wo es uns möglich ist.


Über die Autorin

Hinter ihrem Pseudonym Jule M. Baerbelus steht die Lehrerin Marion Lindhorst, die sich seit vielen Jahren im Tierschutz engagiert. Auf Reisen im Mittelmeerraum und hat sie erlebt, was den Tieren dort widerfährt. Mit Heinzis Geschichte will sie auf diese Zustände aufmerksam machen und unterstützt den Tierschutz mit einem Teil des Erlöses der Bücher. Inzwischen ist die Erzählung auch in englischer Sprache erschienen und die Fortsetzung des ersten Bandes, „Der Heinzi schafft sie alle“, steht bereits in den Startlöchern.

Mehr über Heinzi, seine Geschichte und die Autorin finden Sie auf Heinzis Homepage.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Marion Lindhorst

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