Leistung, Entwicklung und Formen des Hundeohrs

Der ursprüngliche Prototyp des Hundeohrs ist das Stehohr. Es dient als Schallfänger und kann dank bewegbarer Ohrmuschel Geräusche sehr gut orten. Hunde hören Geräusche aus einer viermal weiteren Entfernung und in einem doppelt so hohen Frequenzbereich wie der Mensch. Über langjährige Züchtungen haben sich verschiedene Ohrformen herausgezeichnet. So tauchen bei Jagdhunderassen häufig Schlappohren auf, weil sie in Wald und Gestrüpp ein geringeres Verletzungsrisiko mit sich bringen. Neben dem typischen Steh- und Schlappohren gibt es weitere Ohrformen:

  • Kippohr (z.B. beim Collie)
  • Knopfohr (z.B. beim Shar Pei)
  • Fledermausohr (z.B. beim Chihuahua)
  • Rosenohr (z.B. beim Whippet)
  • Schmetterlingsohr (z.B. beim Papillon)
  • Tulpenohr (z.B. französische Bulldogge)

Ohrenpflege

Unterschiedliche Ohrenformen bringen auch unterschiedliche Ansprüche mit. Bei extremen Züchtungen z.B. beim Basset oder Spaniel müssen die Ohren sehr regelmäßig gepflegt und ggf. Haare entfernt werden, um Entzündungen vorzubeugen.  

Das Kupieren, eine lange Zeit gängige Praxis bei der die Ohren durch Beschneiden in eine Stehstellung gebracht werden, ist in Deutschland heute glücklicherweise verboten.

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Die Rollen der Ohren in der Hundesprache

„Auch wenn sich die hündische Kommunikation im Rahmen der Domestikation sehr an den Menschen angepasst hat und ihm im Vergleich zum Urvater Wolf bereits viele Ausdrücke verloren gegangen sind, beruht die Kommunikation besonders auf Körpersprache“, sagt uns Hundeverhaltenstherapeut Martin Grandt. Die hündische Mimik ist für uns Menschen allerdings sehr schwer zu lesen, viele Zeichen übersehen wir einfach. Ändern Hunde wiederum ihre Ohrenstellung, ist das auch für Zweibeiner erkennbar und ein guter Indikator.  

Hat ein Hund die Ohren gespitzt, ist er aufmerksam. Angelegte Ohren deuten auf Demut oder auch Stress hin. „Mit entsprechendem Training kann man durch das Beobachten der Ohren kritisches Verhalten vorhersehen und eingreifen“, verrät uns Martin Grandt. Zum Beispiel wenn der Hund auf dem Spaziergang etwas Interessantes entdeckt und jagen gehen will. 

Bei starken Hänge- oder auch Knopfohren ist es für uns Menschen schwieriger, Veränderungen abzulesen. In der hündischen Kommunikation sind die Extremen bei Ohren aber weitestgehend unproblematisch, solange man den Ohrenansatz erkennen kann. „Schwieriger haben es da ohne Zweifel sehr zottelige Hunde“, weiß der Hundeverhaltenstherapeut.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Grigorita Ko/fotolia.com

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