Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
„Dass Sie den nicht zurückgegeben haben!“, „Solche Hunde gehören eingeschläfert, die quälen sich doch nur durchs Leben!“ Halter von behinderten Hunden müssen sich schockierende Sätze dieser Art immer wieder anhören. Doch so mancher Mensch entschuldigt sich schnell für seine vorschnellen Urteile, wenn er sich erst einmal näher über gehandicapte Hunde informiert und sich auf die neue Situation einlässt. Im Gegensatz zum behinderten Menschen grübeln Handicap-Hunde nicht über ihre Behinderung nach, sondern genießen jeden Tag aufs Neue und können sich daher zu ebenso fröhlichen Hunden entwickeln, wie ihre Artgenossen ohne Behinderung. Frauchen und Herrchen sollten ihren gehandicapten Freund nicht bemitleiden, sondern lediglich unterstützen.
Die Erziehung eines gehandicapten Hundes ist nicht schwerer als bei einem uneingeschränkten Hund. Der Lebenswille und eine fast endlose Zuversicht des Vierbeiners lassen viele Hundehalter sogar ihr eigenes Leid vergessen, beziehungsweise ihre Einstellung dazu grundlegend ändern. Ein gehandicapter Hund lässt sich nicht aus der Bahn werfen, wenn ihm ein Missgeschick passiert. Er schüttelt sich kurz und schon ist alles vergessen. Diese Lebensfreude kann sich auch schnell auf seine Halter übertragen. Ob körperlich oder geistig behindert, ob die Behinderung bereits im Frühstadium, durch einen Unfall oder durch steigendes Alter entstand: Jeder Hund mit Behinderung hat eine Chance und ein liebevolles Zuhause verdient. Informieren Sie sich auf passenden Foren oder im Tierheim Ihrer Gemeinde über die Anschaffung und den richtigen Umgang mit einem behinderten Hund.
Was von Hunden schon lange bekannt ist, scheint sich bei Katzen nicht so richtig durchzusetzen: Winterbekleidung. Wenn Sie Katzen besitzen, möchten Sie natürlich alles richtig machen, um sie auch bei Kälte zu schützen und stellen sich eventuell die Frage, ob Sie doch mehr tun können, als nur auf das Fell der Samtpfoten zu vertrauen. Doch dass Kleidung für Katzen wirklich vor Kälte schützt, ist eher unwahrscheinlich.
Sehen Sie sich im Internet um, gibt es kaum Angebote zur Winterbekleidung für Katzen. Das hat auch seine guten Gründe. Die Samtpfoten sind sehr aktiv und toben draußen viel herum, dadurch entsteht die große Gefahr, dass die Katze irgendwo hängen bleibt und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Vielleicht schnürt sich das Kleidungsstück auch ungünstig um den empfindlichen Katzenhals und würgt diese sogar. Sie sehen also, viele Fälle können eintreten und machen es unmöglich die Katze mit Kleidung gefahrenlos und ohne Aufsicht nach draußen zu lassen.
Des Weiteren sind Katzen sehr reinliche Tiere, die ständig mit der Sauberhaltung ihres Fells beschäftigt sind. Kleiden Sie sie nun ein, nehmen Sie Ihrer Katze die Möglichkeit sich wie gewohnt zu reinigen. Zusätzlich erschwerend wäre es aber auch, die Katze anzuziehen. Die meisten Katzenbesitzer wissen, dass es so gut wie unmöglich ist, Katzen dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie nicht möchten. Stellen Sie sich also vor, Ihrem Vierbeiner einen Pullover überzuziehen. Abgesehen von einigen Ausnahmen, wären Kratzen und Fauchen wohl noch die angenehmsten Reaktionen. Ausnahmefälle In einigen Fällen ist es aber wohl doch nötig, Ihrer Samtpfote zusätzlichen Schutz zu geben.
Bei Juckreiz können Sie durch Kleidung verhindern, dass die Vierbeiner sich wund und blutig kratzen. Auch bei Stoffwechselkrankheiten kommt es oft dazu, dass die Katze ihr gesamtes Fell verliert und somit schnell friert. Ohne den Schutz des Fells ist es im Winter unumgänglich, der Katze Oberbekleidung zu kaufen. Ebenso ist es oft notwendig, dass Sie durch Kleidung gewisse Körperstellen Ihrer Katze schützen. Wurde sie beispielsweise am Bauch operiert, ist es wichtig, dass Sie die Bauchwunde abdecken, um Ihren Vierbeiner so vor Infektionen zu bewahren. Sie sehen also, dass Outfits für Ihre Katze in bestimmten Fällen, aber keinesfalls ohne Notwendigkeit, angebracht sind.
Tierbesitzer fürchten nichts mehr als den Tag, an dem sie für immer Abschied von ihrem Liebling nehmen müssen. Der Tod des geliebten Wegbegleiters hinterlässt die Besitzer in Trauer. Nach dem Tod taucht häufig die Frage nach der Bestattung im eigenen Garten auf. Für Kinder ist eine Bestattung im Garten eine sehr gute Möglichkeit, sich aktiv mit dem Tod des Tieres auseinanderzusetzen und die Trauerarbeit so besser zu bewältigen. Auch die Nähe zum langjährigen Gefährten darf nicht unterschätzt werden. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob dies überhaupt erlaubt ist.
Rechtlich gesehen unterliegt die Bestattung von Haustieren einigen Regeln, die eingehalten werden müssen. So sieht das Gesetzt die Körper toter Tiere als Sachen, von denen prinzipiell eine Gefahr für Mensch und Tier ausgehen kann, denn ein Leichnam kann Erkrankungen übertragen. Eine Bestattung der Katze im Garten ist erlaubt, wenn sie nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist. Es muss jedoch ein formloser Antrag beim zuständigen Veterinäramt gestellt werden, um das Tier legal dort bestatten zu dürfen. Danach sollten Sie bei der Wahl der letzten Ruhestätte auf weitere Dinge achten:
In der heutigen Zeit gibt es auch noch andere Wege für die letzte Ruhestätte der geliebten Samtpfote. Neben der Gartenbestattung gibt es eigene Tierkrematorien, die sich um die Einäscherung des Tieres kümmern. Die Asche kann in einer stilvollen Urne in Garten oder Wohnung einen eigenen Platz bekommen, um so in Gedanken zu bleiben. Bei dieser Möglichkeit können Sie sich auch noch Jahre später für eine Diamant- oder Kristallbestattung entscheiden. Neben der am meisten gewählten Feuerbestattung gibt es auch die Möglichkeit, die Samtpfote auf speziellen Tierfriedhöfen bestatten zu lassen.
Gesundes Hundefell unterstützt unsere Lieblinge bei der Regulierung ihrer Körpertemperatur. Allerdings haben verschiedene Züchtungen dazu geführt, dass das Fell einiger Vierbeiner zu lang und/oder zu dicht wächst und darum besonderer Pflege bedarf. Vor allem im Sommer haben viele lang- und dickfellige Hunde mit der Hitze zu kämpfen, doch auch im Winter können Tiere mit langem, feinen Fell einen Besuch beim Hundefriseur / Hundesalon benötigen.
Weiterlesen: Besuch beim Hundefriseur / Hundesalon – ja oder nein?
Grundsätzlich gilt, dass Sie mit einem bestimmten Grundwissen und einer gewissen Erfahrung Ihrem Hund einiges selber beibringen können. Dennoch sollten Sie als pflichtbewusster Hundehalter auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen, denn dort kann nicht nur Ihr Hund wichtige Grundlagen des Verhaltens erlernen, sondern auch Sie, wie Sie diese verstehen und deuten können. Das macht natürlich für beide Seiten das Leben um einiges leichter und bringt mehr Spaß im Zusammenleben mit Ihrem treuen Freund. Besonders wichtig wird die Erziehung des Hundes außerhalb des eigenen Hauses, wenn es um die Umwelteinflüsse geht. Es ist äußerst wichtig, dass Ihr Hund auch Ihrem Befehl folgt, wenn er laute Geräusche wie Autos, Züge und Straßenbahnen hört, fremde Menschen sieht oder auch die Fährte eines anderen Hundes oder gar einer Katze wittert.
Sie als Halter lernen Ihren Hund durch das Training in der Hundeschule besser kennen und werden etwas über die Körpersprache, Motivation und Verhaltensweisen des Vierbeiners erfahren. Auch werden Sie bestens darauf vorbereitet, auf Triebe und Anlagen Ihres Hundes zu reagieren. Nicht nur der Hundetrainer kann Ihnen wertvolle Tipps geben, sondern auch andere Hundehalter, die eventuell mit den gleichen Sorgen oder Verhaltensweisen des Hundes umgehen müssen. Letztendlich ist es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie sich für eine Hundeschule entscheiden oder Ihrem Vierbeiner lieber selbst zu Hause das richtige Verhalten beibringen. Verfügen Sie aber noch nicht über die nötige Erfahrung mit Hunden, ist es auf jeden Fall ratsam, eine Hundeschule zu besuchen, damit Sie die Grundkenntnisse erlangen.
Sollten Sie sich für den Besuch einer Hundeschule entschieden haben, geht es an die Auswahl. Das kann bei den vielen Angeboten natürlich schwierig sein. Worauf also sollten Sie bei der Auswahl einer Hundeschule achten? Am besten besuchen Sie im Voraus jeweils eine Trainingseinheit ohne den Hund und schauen zu, wie dort trainiert wird. Wie auch bei uns Menschen, brauchen viele Hunde eine gute Lernatmosphäre, um mit Spaß zu lernen und positive Ergebnisse zu erzielen. Eine gute Hundeschule zeichnet sich durch gewisse Dinge aus:
Zudem sollten Sie sicherstellen, dass die Trainer auch an wechselnden Orten bestimmte Situationen mit den Hunden und Ihnen üben. So sollte zum Beispiel das richtige Verhalten auf der Straße geübt werden.
Besuchshunde sind in der Regel normale Familienhunde, die gemeinsam mit ihrem Besitzer Menschen in Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen und Justizvollzugsanstalten besuchen. Besuchshunde müssen bei ihrer Tätigkeit keine besonderen Tricks können. Die Tiere sollen den Menschen, die sie besuchen, lediglich Freude machen. Das heißt, dass die Hunde angefasst und gestreichelt werden, und dass man mit ihnen spielen möchte. Aus diesem Grund müssen Besuchshunde auch bestens sozialisiert, freundlich, gelassen und umgänglich sein.
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