Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.

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Kahle Stellen bei der Katze

Meine Katze hat kahle Stellen, was hat das zu bedeuten?

Ungewöhnlich ist es schon seit Langem nicht mehr, dass das Haustier als vollwertiges Familienmitglied angesehen wird. Umso schlimmer ist es dann auch, wenn es der geliebten Katze scheinbar nicht mehr gut geht. Für plötzlich auftretende kahle Stellen im Fell des Tieres kann es viele Ursachen geben, sodass auch die Ansatzpunkte bei einer Behandlung differenziert ausfallen müssen.

Im Allgemeinen lassen sich zunächst drei unterschiedliche Gründe für kahle Stellen finden:

Auch wenn Sie über diese Auslöser Bescheid wissen, ist es trotzdem nicht immer einfach, die Problematik zeitnah zu erkennen, denn für das verräterische Lecken des Fells ziehen sich viele Katzen oftmals zurück.

Parasiten als Ursache für kahle Stellen

Es lässt sich zwischen psychischen und körperlichen Auslösern unterscheiden. Parasiten zählen hierbei augenscheinlich zu Letzterem und verursachen bei Ihrer Katze einen starken Juckreiz. Positiv an dieser Ursache ist die einfache Diagnostizierung, denn Parasiten sind der häufigste Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze. Ein Gang zum Tierarzt ist in jedem Fall wichtig, denn nicht alle Schädlinge lassen sich auf den ersten Blick finden.

Allergien und Krankheiten als mögliche Ursachen

Nicht nur Menschen leiden an Unverträglichkeiten unterschiedlichster Form. Auch Ihre Katze kann auf Staub, Pollen oder Milben empfindlich reagieren und sich an betroffenen Stellen so stark lecken, bis sich im Fell kahle Stellen bilden. Tritt dieses Symptom plötzlich auf, nachdem Sie das Futter verändert haben, kann dies auf eine Unbekömmlichkeit hinweisen. In einigen Fällen zeigen sich auch chemische Reinigungsmittel als Ursache für einen Juckreiz. Im ungünstigsten Fall kann eine tiefergehende Krankheit der Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze sein. Hierbei kann es sich zum einen um organische Störungen handeln. Zum anderen treten gerade bei alten Katzen des Öfteren hormonelle Dysfunktionen auf, wie beispielsweise eine Überfunktion der Schilddrüse.

Ungewöhnliche Möglichkeiten nicht außer Acht lassen

Einen eindeutigen Beweis für psychisch bedingte Ursachen bei starkem Haarausfall von Katzen gibt es bisher nicht. Doch wohl jeder Tierliebhaber wird sich einig darüber sein, dass nicht nur Menschen Emotionen empfinden können. So können folgende Veränderungen ein Auslöser für einen Wandel im Verhalten Ihrer Katze sein:

  • Stresssituationen, wie anhaltender Lärm
  • eine neue Umgebung nach einem Umzug
  • ein unbekanntes Familienmitglied
  • der Verlust einer Bezugsperson oder eines Zweittieres/Jungtiers

Ein Tierarzt wird schnell herausfinden, warum Ihre Katze auf einmal kahle Stellen hat. Unterstützend sollten Sie hierfür jedoch stets auf das Gebaren Ihres Haustiers achten, sodass gerade im Falle einer psychischen Ursache die richtige Diagnose gestellt werden kann.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Kampfhunde – Rassen und Wissenswertes

Als Kampfhund bezeichnet man im Grunde einen Hund, der ursprünglich für Tierkämpfe eingesetzt wurde. Bei diesen Tierkämpfen kann es sich um Kämpfe zwischen Hunden oder auch um Kämpfe zwischen Hunden und anderen Tieren handeln. Ein Kampfhund wurde beispielsweise häufig für Kämpfe gegen Bullen eingesetzt. Für die Tierkämpfe wurden und werden teilweise auch heute noch Hunde gezielt gezüchtet und ausgebildet.

Kann mein Hund alleine Gassi gehen?

Jeder Hundebesitzer weiß: Die Vierbeiner verlangen nach Spaziergängen – dreimal täglich muss die Blase mindestens geleert werden. Natürlich erfüllt die Bewegung an der frischen Luft noch weitere Bedürfnisse des Tieres. Der Vierbeiner genießt das Erkunden der Umgebung, „unterhält“ sich mittels seiner Duftmarken mit Artgenossen und kann sein Temperament zum Ausdruck bringen, ohne dass dabei die Blumenvase auf dem Schrank in Gefahr gerät. Während es im Haus für den Hund oftmals verhältnismäßig langweilig zugeht, verspricht der Spaziergang Abwechslung pur. Wer seinen Hund beim ausgelassenen Spiel im Freien beobachtet, wird die Bedeutung des Spaziergangs für den Vierbeiner gewiss nicht unterschätzen.

Spazieren gehen ist wichtig, aber ...

Egal wie sehr Sie innerlich zustimmen und am liebsten den ganzen Tag mit Ihrem Tier draußen verbringen würden – im Alltag kommt leider allzu oft etwas dazwischen. Schließlich sind Sie nicht nur Hundebesitzer, sondern haben gleichzeitig noch eine Menge anderer Verpflichtungen. Sie müssen nicht nur das Futter für den Hund verdienen, sondern nebenbei auch noch die eigenen Kinder sowie den Haushalt versorgen und wollen außerdem noch Zeit mit dem Partner und Freunden verbringen. Nicht zuletzt gibt es auch noch andere Hobbys. Schnell kommt da eine scheinbar einfache Alternative in den Sinn: Der Hund könnte ja auch alleine zum Spaziergang geschickt werden – oder?

Alleingänge – leider keine gute Idee

So logisch und gewinnbringend es sich für alle Beteiligten zunächst anhört - den Hund alleine nach draußen zu schicken ist keine realistische Option. Selbst wenn der Vierbeiner seine Route hundertprozentig kennt und ganz sicher den richtigen Weg findet, es lauern einfach zu viele nicht vorhersehbare Gefahren:

  • Unfallursache für Hunde Nummer eins ist der Straßenverkehr. Hunde sind nicht in der Lage, das Verhalten und die Geschwindigkeit eines Autos einzuschätzen – auch nach unzähligen Erfahrungen nicht.
  • Natürlich kennt Ihr Hund die Nachbarshunde – doch es kann jederzeit ein neues Tier auf der Strecke auftauchen. Verstehen sich die beiden nicht, ist Zoff vorprogrammiert – und Sie können nicht einschreiten.
  • Normalerweise ist Ihr Hund sehr freundlich zu Passanten. Doch was soll er tun, wenn er auf einmal massiv bedrängt wird? Und was ist mit Menschen, die sich von einem frei laufenden Tier grundsätzlich bedroht fühlen?
  • Zuhause hat Ihr Hund sein schmackhaftes Lieblingsfutter bekommen – trotzdem kann er einem verlockenden Angebot selten widerstehen. Sie haben keinen Einfluss darauf, ob er auf diese Weise eventuell Giftstoffe aufnimmt.
  • Kann ein frei laufender Hund nicht eindeutig einem Besitzer zugeordnet werden, darf er erschossen werden – unabhängig davon, ob er ein Halsband trägt oder nicht.

Fazit: Bei allen scheinbaren Vorteilen – alleine sollte Ihr Hund nie unterwegs sein.

Kastration von Katzen

Die Kastration ist einer der meist durchgeführten Eingriffe in deutschen Tierarztpraxen und gehört somit bereits zur Routine. Bei einer Kastration werden Katzen die Eierstöcke und Katern die Hoden entnommen. Natürlich kann auch bei Routineeingriffen etwas schief gehen: Um dies zu verhindern werden Katze und Kater vorher eingehend untersucht. So werden die meisten möglichen Komplikationen im Vorfeld ausgeschlossen. Eine Kastration wird normalerweise zwischen dem 5. und 9. Lebensmonat der Stubentiger durchgeführt, spätere Kastrationen sind jedoch auch möglich. Je nach Rasse kann das Alter für den Eingriff variieren, der Tierarzt kann hier weiterhelfen. Eine Kastration ist entgegen vieler Ängste von Katzenbesitzern eine gute Tat für die Vierbeiner.

Katarakt beim Hund

Was ist Katarakt?

Katarakt ist der medizinische Fachausdruck für Grauen Star, die Bezeichnung für eine Linsentrübung im Auge. Die Linse, die zusammen mit Hornhaut, Kammerwasser und Glaskörper im Auge den optischen Apparat bildet, ist verantwortlich für die Bündelung der einfallenden Lichtstrahlen auf die Netzhaut. Dazu ist es wichtig, dass sie klar und durchsichtig ist, was anatomisch durch eine sehr straff angeordnete Struktur der Fasern in der Linse gegeben ist. Allerdings macht sie das zu einem empfindlichen System, das anfällig für Veränderungen ist. Die Linse reagiert oft mit einer Trübung, sodass eine Seheinschränkung herbeigeführt wird. Sie können diese Eintrübung dann als milchig-opaquen Bereich hinter der Pupille Ihres Hundes sehen. Die Folge dieser Trübung ist letztendlich eine Erblindung auf dem betroffenen Auge, da das Licht die Netzhaut nicht mehr erreicht und kein Bild mehr erzeugt.

Wie kann es zu einer Katarakt kommen?

Die Ursachen für eine Katarakt sind vielfältig:

  • Alter
  • Diabetes mellitus
  • Rassedisposition
  • Entzündungen im Auge
  • Verletzungen und Traumata

Je nach Ursache wird eine primäre Katarakt von einer konsekutiven Katarakt unterschieden. Die primäre Katarakt ist dadurch gekennzeichnet, dass eine isolierte Linsentrübung vorliegt ohne vorangegangene Veränderungen im Auge oder anderweitige systemische Erkrankungen. Diese Art des Grauen Stars ist erblich bedingt und kann entweder bereits ab der Geburt oder im Jugendalter auftreten. Disponierte Rassen hierfür sind die Terrierarten Westhighland White Terrier und Boston Terrier sowie Labrador und Golden Retriever, Sibirian Husky, Zwergschnauzer, Deutscher Schäferhund und Pudel.

Unter einer konsekutiven Katarakt oder Folgestar ist eine Linsentrübung als Folge von anderweitigen Erkrankungen zu verstehen. Hier muss noch eine weitere Unterteilung gemacht werden und zwar zwischen angeborener und erworbener konsekutiver Katarakt. Bei einem angeborenen Folgestar kann eine Missbildung der Linse oder ihrer Linsenkapsel vorliegen, auch eine persistierende Pupillarmembran führt in weiterer Folge zu einer Eintrübung. Die erworbene konsekutive Katarakt kann beispielsweise als Konsequenz verschiedener Retinaerkrankungen auftreten: außerdem infolge eines Glaukoms bzw. Grünen Stares, einer Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis), eines Traumas, von Diabetes mellitus oder von einer Hypokalzämie. Zuletzt muss noch der Altersstar erwähnt werden, welcher in der Regel mit einer zentralen Linsentrübung einhergeht.

Therapie

Es gibt bei der Behandlung von Grauem Star keine konservativen Therapieansätze. Bei einer fortgeschrittenen Katarakt besteht jedoch die Möglichkeit, die eingetrübte Linse operativ zu entfernen und gegebenenfalls eine Kunstlinse einzusetzen. Zuvor muss natürlich eine gründliche Untersuchung Ihres Hundes erfolgen, um andere Erkrankungen des Auges oder systemische Erkrankungen auszuschließen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Katze als Weihnachtsgeschenk

Katzen sind wunderbare Gefährten und sehr vielfältig in ihrem Verhalten. Sie können das Leben erheblich bereichern. Eine Katze an Weihnachten unter dem Tannenbaum vorzufinden ist grundsätzlich ein schöner Gedanke, allerdings sollten Sie einige Dinge beachten, wenn Sie es in Erwägung ziehen, eine Katze zu verschenken. Denn leider landen jedes Jahr viele Tiere im Tierheim, die unüberlegt angeschafft wurden, vor allem nach Weihnachten.

Wichtige Fragen vor der Anschaffung

  • Katzen können, je nach Art und Haltung, ein hohes Alter von durchschnittlich 15 Jahren erreichen. Ist der zukünftige Halter bereit, ihr während dieser Zeit immer ein Zuhause zu bieten?
  • Anschaffung und Haltungskosten für Grundausstattung wie Kratzbaum, Futternapf etc., Nahrung, evtl. Tierarzt- und Versicherung sind nicht zu unterschätzen. Ist der Halter in der Lage und bereit dazu, das Geld zu investieren?
  • Katzen benötigen die Aufmerksamkeit und Zuneigung ihres Besitzers. Hat der Beschenkte ausreichend Zeit für eine Katze?
  • Bei Krankheitsfällen oder während des Urlaubs muss die Katze versorgt und untergebracht werden. Ist jemand aus dem Bekanntenkreis bereit, die Versorgung in der Zeit zu übernehmen bzw. kann die Katze in einer Pension untergebracht werden?

Sie und der zukünftige Besitzer sollten sich über diese Punkte im Klaren sein, bevor Sie eine Katze anschaffen. Aus diesem Grund sollten Katzen auch nicht als Überraschungsgeschenke dienen. Der Beschenkte sollte sich bereits mit der Haltung von Katzen auseinandergesetzt bzw. schon Erfahrung damit haben.

Züchter oder Tierheim?

Wenn Sie eine Katze verschenken wollen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie die Samtpfote von einem Züchter oder aus dem Tierheim holen. Bei der Wahl eines Züchters sollten Sie darauf achten, dass dieser seriös ist, ihm die Tiere wirklich wichtig sind und es nicht lediglich ums Geld geht. Oder Sie schenken einer Katze aus dem Tierheim ein neues Zuhause. In vielen Heimen haben Sie eine große Auswahl an jungen und älteren Stubentigern, oft sind dort sogar Kitten zu finden.

Wer trägt die Verantwortung?

Wenn Sie überlegen Ihrem Kind mit einer Katze eine Freude zu machen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie trotzdem die Verantwortung für das Tier übernehmen müssen, je nachdem wie alt Ihr Kind ist. Sind Sie bereit die Katze zu versorgen, wenn das Interesse der Kinder nachlassen sollte? Letztendlich ist es vielleicht schöner, wenn der Beschenkte sich die Katze selbst aussuchen darf. Deshalb wäre es eine Überlegung wert, statt einer Katze zunächst ein Ratgeberbuch oder Zubehör, wie zum Beispiel ein Spielzeug, zu verschenken.

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