Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.

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Hundesitter

Bei einem Hundesitter handelt es sich in der Regel um eine Person, die sich in Abwesenheit der Hundebesitzer um deren Hunde kümmert. In der Regel verfügen Hundesitter über viel Hundeerfahrung und haben auch eine entsprechende Ausbildung absolviert. Eine gute Grundlage bildet beispielsweise die Ausbildung zum Hundetrainer oder Tierarzthelfer. Eine solche Ausbildung ist jedoch keine Voraussetzung, um diesen Beruf ausüben zu können. Grundsätzlich kann sich jeder Hundesitter nennen, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Ein Hundesitter kann dann einspringen, wenn Herrchen oder Frauchen aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in ausreichendem Maß für ihr Tier sorgen können.

Hundestrand - Tolles Ausflugsziel

Sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, wild durchs Wasser toben und nach Herzenslust im Sand stöbern - der Hundestrand ist ein wahres Paradies für unsere vierbeinigen Freunde. Viele öffentliche Strände sind für Hunde aus Hygiene- und Naturschutzgründen jedoch nicht zugänglich. Aus diesem Grund gibt es inzwischen immer mehr separate Hundestrände.

Hundetagesstätte

Hunde sind Rudeltiere und verbringen den Tag am liebsten mit ihrer Familie. Von Herrchen oder Frauchen getrennt zu sein und allein zu Hause bleiben zu müssen, ist für viele Hunde eine Qual. Während wenige Stunden am Tag oftmals noch machbar sind, wird es kritisch, wenn Herrchen oder Frauchen Vollzeit arbeiten und den ganzen Tag außer Haus verbringen. Dennoch müssen Hundeliebhaber, die in Vollzeit berufstätig sind, nicht zwingend auf das Leben mit einem Hund verzichten. In einer Hundetagesstätte werden Hunde stundenweise betreut und erhalten trotz Abwesenheit des Rudelführers angenehme Aufmerksamkeit.

Hundetricks

Hundetricks sind heute auch unter dem Fachausdruck Trickdogging bekannt. Bei diesem Hundesport handelt es sich nicht um einen Hundesport im klassischen Sinn. Das Ziel des Erlernens der Hunde-Tricks ist keine bestimmte Leistungssteigerung oder der Sieg in einem Wettkampf, vielmehr soll durch die Hunde-Tricks erreicht werden, dass sich Herrchen beziehungsweise Frauchen und Hund besser aufeinander einstellen können. Für besonders aktive und intelligente Jagd- und Hütehunde eignen sich die Hunde-Tricks auch, um diese zusätzlich zum sonstigen Trainings- und Arbeitsprogramm auszulasten.

Hundewelpe frisst nicht - Was tun?

Gerade bei Welpen macht man sich verständlicherweise sofort Sorgen, wenn sie plötzlich nichts mehr fressen wollen. Schließlich sind sie in der Wachstumsphase und brauchen dringend alle nötigen Nährstoffe. Wenn ein Welpe tatsächlich überhaupt gar nichts fressen will, sollten Sie in jedem Fall zum Tierarzt gehen. Nimmt er nur unregelmäßig Nahrung zu sich und ist oft störrisch, gibt es einige Methoden, mit denen Sie es vor einem Tierarztbesuch versuchen können.

Nicht direkt vom Schlimmsten ausgehen

Falls Ihr Hund lediglich nicht die empfohlene Menge auf der Packungsangabe frisst, sollten Sie sich noch nicht allzu viele Sorgen machen. Diese Angaben sind meist übertrieben und können von kleinen Hunden oftmals rein körperlich nicht geschafft werden. Oft vergessen: Leckerli Viele Hundehalter vergessen, dass Sie Ihrem Hund neben den Mahlzeiten natürlich auch Snacks für zwischendurch in Form von köstlichen Leckerlis anbieten. Diese haben es allerdings auch schon in sich und versorgen Ihren Hund mit Kalorien, die Sie zur Futtermenge hinzurechnen müssen. Wer viel mit seinem Hund übt und dementsprechend Leckerlis verteilt, begünstigt, dass der Vierbeiner zu den Hauptmahlzeiten schon satt ist.

Tipps und Tricks, um den Welpen an den Napf zu bringen

  • Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hund verunsichern! Manche Welpen sind sehr verwöhnt und rühren manches Futter nicht an. Ihre Reaktion: Schnell in den Supermarkt und ein Futter finden, das ihm schmeckt. Mit Sicherheit werden Sie auch eine Marke finden, die das Tier mit Begeisterung verputzt. Doch nach zwei Tagen könnte sich das Problem von Neuem einstellen. Sie müssen also entscheiden, ob Sie oder Ihr Welpe der Boss ist. Er wird ganz sicher fressen, wenn er Hunger hat.
  • Tarnen Sie das Futter als Leckerli! Wenn Ihr Hund nicht aus dem Napf fressen möchte, dann geben Sie ihm das normale Trockenfutter über den Tag verteilt als Leckerli. Selbstverständlich muss er auch etwas dafür tun.
  • Beobachten Sie die Zähne! Wenn der Hund im vierten bis siebten Monat ist, findet der Zahnwechsel statt. Weiches Futter ist jetzt ideal, Trockenfutter kann ihn hingegen vom Fressen abhalten.

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Anzeigenbild: © Mia Anderson – unsplash.com

Hütehunde

Hütehunde oder sogenannte Treibhunde wurden ursprünglich ausschließlich zum Zusammenhalten und Treiben von Viehherden gezüchtet und gehalten. Hütehunde beziehungsweise Hirtenhunde haben die Ausgabe, die Schafe von bestimmten Plätzen fernzuhalten, in den Pferch zu treiben und sollen zudem die Tiere vor Angreifern schützen. Dabei darf ein Hütehund die Schafe selbst nicht verletzen. Viele Hunde dieser Gattung sind sehr selbstständig und führen ihre Aufgabe weitgehend unabhängig vom Schäfer aus. Zu den Hütehunderassen gehören beispielsweise Border Collie, Bearded Collie, Deutscher Schäferhund, Australian Shepherd, Welsh Corgi, Australian Cattle Dog und Weißer Schweizer Schäferhund.

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