Hunderassen

Collie

Schottische Schafe mit schwarzen Köpfen und Beinen gaben dem Collie einst seinen Namen. Die britische Hunderasse existiert bereits seit dem 13. Jahrhundert und wurde damals als Hütehund für die Schaf- und Rinderherden in den schottischen Bergen genutzt, unter denen sich auch die namensgebenden Schafe fanden.

Collie - Der schottische Schäferhund

Bei der Zucht des Collies wurde auf seine Intelligenz, Leistungsfähigkeit und ein Haarkleid geachtet, das Wind und Wetter trotzden konnte. Außerdem mussten die Collies flink und wendig sein, um im unwegsamen Gelände der schottischen Moore und Grasflächen des Hochlandes zuverlässig die Tierherden zusammen zu treiben und keine Tiere zu verlieren. So kam es auch, dass sich unterschiedliche Arten des Collies bildeten, je nach Gelände und Wetterverhältnissen, die sich im schottischen Hoch- und Tiefland in Größe und Wendigkeit unterschieden. Der damalige Collie entstand nach allgemeinen Ansichten aus dem in den Aplen heimischen Spitz und romanischen Hütehunden, die mit den Römern auf ihren Feldzügen in dieses Gebiet gelangten. Über ihre Wanderungen gelangte der Collie dann auch in die schottischen Gebirge und blieb dort als Hütehund bestehen. Durch ihre Besuche in Schottland kam auch Queen Victoria zum Besitz einiger Collies und so wurde die Rasse sehr beliebt. Durch weitere Züchtung und wahrscheinlich Einkreuzung weiterer Rassen entstand der Collie, wie man ihn heute kennt.

Olde English Bulldogge

Die Olde English Bulldogge verdankt ihre Existenz einem Rückzüchtungsprogramm, das Anfang der 70er-Jahre von David Leavitt aus den USA ins Leben gerufen wurde. Leavitt war mit dem gesundheitlichen Zustand seiner englischen Bulldoggen unzufrieden und wollte durch das Programm wieder zurück zu den ursprünglichen Bulldoggen aus der Regency-Zeit im 18. Jahrhundert. Diese wiesen eine höhere Vitalität und bessere Gesundheit auf.

Neufundländer

Riesig, imposant und kuschelig, so sieht ein Neufundländer aus. Diese Hunderasse, die seinen Namen der Herkunft von der kanadischen Insel Neufundland verdankt, wird erstmals als "Newfoundland dog" im 18. Jahrhundert erwähnt. Wann und wie genau der Neufundländer in seiner heutigen Form entstanden ist, liegt aber bis heute im Dunkeln. Neufundländer - Hund der Fischer Über den Ursprung des Neufundländers wird allgemein vermutet, dass sich die heimischen Hunde der auf Neufundland ansässigen Indianer mit den Hunden von europäischen Seefahrern und Siedlern vermischten, die ihre Vierbeiner mit auf die Insel brachten. Auf diese Weise entstand der Neufundländer, der den Fischern auf der Insel als Arbeitstier für das Herausziehen der schweren Fischernetze und Boote diente. Der Neufundländer bewies auch bereits damals schon seine Fähigkeit als Rettungshund und zog dank seiner Muskelkraft und ausgeprägten Liebe zum Wasser viele Schiffbrüchige an Land und rettete ihnen so das Leben.