Beim English Foxhound handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse wird den Laufhunden zugeordnet. Eingesetzt werden die britischen Laufhunde vor allem für die Fuchsjagd. Der English Foxhound ist ein typischer Meutehund, der sowohl in England als auch in Deutschland für Schleppjagden genutzt wird. Fuchsjagden mithilfe von Meutehunden wurden bereits im Mittelalter durchgeführt. Meutehunde waren damals wie heute beliebte Hunde für diese Art der Jagd. Im 19. Jahrhundert begann man damit, die Rasse gezielt zu züchten. Der Foxhound ist daher etwa 200 Jahre alt. In der Regel wird diese Hunderasse in Zwingern gehalten. Das heißt, sie leben gemeinsam mit anderen Foxhounds in einer großen Anlage. Aufgrund der Haltung in Zwingern sind diese Hunde gegenüber ihren Artgenossen sehr sozial eingestellt. Sie sind daher weniger auf den Menschen geprägt als viele andere Rassehunde.
Hunderassen
Beim Italienischen Windspiel handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Die kleinen, eher zarten, Hunde sollen von kleinwüchsigen Windhunden abstammen, die bereits im Alten Ägypten am Hof der Pharaonen gelebt haben. Etwa 500 Jahre vor Christus sollen die Hunde dann über Griechenland nach Italien gekommen sein. Besonders verbreitet war das italienische Windspiel an den Adelshöfen während der Renaissance. Noch heute ist die Beliebtheit dieser Hunde auf Gemälden aus dieser Zeit zu erkennen.
Bei diesem Rassehund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die sich ursprünglich in Tibet entwickelt hat. Das Zuchtbuch wird heute allerdings in Großbritannien geführt. Gezüchtet wurde dieser Rassehund von Mönchen in tibetischen Klöstern. Die kleinen Hunde wurden auch als "Botschafter des Friedens und des Glücks" bezeichnet. Bekannt sind die Lhasa Apso mit dem auffällig langen Fell auch als "Löwenhunde".
Mastino Neapolitano sind anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Heute wird angenommen, dass es sich bei diesen Rassehunden um direkte Nachfahren der Molosser, römischer Kriegshunde, handelt. Diese großen, kräftigen Hunde sollen beispielsweise für Hundekämpfe gegen Menschen und andere Tiere sowie für den Krieg eingesetzt worden sein. Mit der Zeit verlor die Nutzung als Kriegshund an Bedeutung und die Tiere wurden in erster Linie zur Bewachung und zum Schutz von Haus und Hof gehalten.
Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Sibirien haben. Abgeleitet ist die Rassebezeichnung von den Samojede-Stämmen. Diese Stämme waren in Sibirien und Nordrussland beheimatet und verwendeten unterschiedlich gefärbte Hunde für das Hüten der Rentierherden. Einige dieser Hunde waren reinweiß und besonders sanftmütig. Die reinweißen, sanftmütigen Hunde wurden unter anderem auch als Jagd- und Schlittenhunde genutzt.



